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Vorschlag M054 der Stadtverwaltung
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Die Online-Beteiligung ist beendet. Die Bewertung ist geschlossen.

Erhöhung Gewerbesteuer

Vorschlag M054


Bei der Gewerbesteuer handelt es sich um eine Steuer, die Unternehmen in Abhängkeit vom erzielten Gewinn zahlen müssen.
Der Solinger Gewerbesteuersatz liegt derzeit bei 450 Hebesatzpunkten. Vorgesehen ist eine Erhöhung ab 2012 um 25 Punkte; dies entspricht einer Erhöhung um rund 6 Prozent.

Das Gewerbesteueraufkommen ist konjunkurabhängig und deshalb stark schwankend. In guten Jahren (2008) nahm die Stadt 98 Millionen Euro ein, in schlechten (2009) nur 76 Millionen. Die Gewerbesteuer macht ein Fünftel bis ein Viertel der städtischen Einnahmen aus.

Zum Vergleich: Der Hebesatz in Mülheim a.d. Ruhr (168.000 Einwohner) betrug 2009 470 Punkte, in Köln (1 Million Einwohner) 450.

Einnahmevorschlag
Einnahmevolumen 5.400.000
Pro 667
Contra 1353
Kommentare 262
Meine Wertung NEUTRAL
ist neutral
Kommentar von moderator1 | 26.03.2010 | 00:45

Online-Beteiligung beendet!

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,

vielen Dank für Ihre Beteiligung! Die Online-Phase ist am 25. März um 24.00 Uhr zu Ende gegangen. Ihre Kommentare, Vorschläge und Bewertungen bleiben weiterhin online und können von allen Besucherinnen und Besuchern gelesen werden. Jetzt geht es an die Auswertung und dann hat die Politik das Wort.

Ich bedanke mich im Namen der gesamten Moderation für die überaus faire und konstruktive Diskussion zu einem Thema, das Sie alle ganz offensichtlich sehr bewegt.

Mit freundlichen Grüßen,
Oliver Märker
Moderation

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von nisas2203 | 04.03.2010 | 18:08

Falscher Weg

Sehr geehrte Damen und Herren,

eine Anhebung der Gewerbesteuer führt zum dem was wir hatten. Die Unternehmen wandern ab. Sie Vergleichen uns mit Köln und Mülheim. Wie sieht es sonst um Solingen aus. Solvay, Plus usw.

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Kommentar von gekp | 06.03.2010 | 10:35

Sparen

Hallo an die verantwortlichen im Bergischen
Mein Vorschlag wäre
REMSCHEID SOLINGEN und WUPPERTAL (3Xpleite= 1Xgesund)
Zur eine Großstadt zu machen
Denn da würde gespart
1 OB und 2 gespart
Die Verwaltungen würden sich mit den Jahren verkleinern und das wären kosten
Die richtig einsparen würden
Nur so wird gespart
Was wäre da ran so Schlecht
Das mit der Leitstelle der Polizei und der Feuerwehr hat doch auch super
Geklappt
Dann könnte die Gewerbesteuer auch runter gesetzt werden
Das sind spar Maßnahmen

LG
gekp

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Kommentar von petersg | 09.03.2010 | 19:06

3xpleite

Wenn sich 3 schwache zusammentun wird nicht unbedingt ein starker daraus

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Kommentar von krohndevk | 13.03.2010 | 17:20

Eine Großstadt W/SG/RS

Auch ich wäre für einen Zusammenschluß in kleinen Schritten dadurch würde man Verwaltungsstellen einsparen und evtl. mehr für die Freizeit der Mitbewohner leisten.

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Kommentar von sparteucharm | 06.03.2010 | 19:34

Falscher Weg ... so ist es.

Gewerbesteuer hin oder her ...
Es geht in erster Linie um die Attraktivität eines Standtortes...
Ansiedlung und Verbleib von Gewerbe hat nicht nur etwas mit der Gewerbesteuern zu tun.
Solingen hat Probleme mit der Zentraliät...gewohnt wird hier... gearbeitet und das Geld ausgegeben wird oft in Köln, Düsseldorf vielleicht auch noch Wuppertal.

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Kommentar von 112thomas | 08.03.2010 | 18:35

Lieber um ansässige Firmen bemühen (Titel von Moderation ergänzt)

Ich schließe mich der Aussage voll an
Die Stadt sollte sich lieber um die ansässigen Firmen bemühen , als einen nach dem anderen zu vergraulen.

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Kommentar von hina | 14.03.2010 | 14:46

Bestandspflege ist sehr wichtig

Ansässige Firmen haben häufig Probleme am Standort und es fehlen oft geeignete Arbeitskräfte. Hier muss sich die Wirtschaftsförderung kümmern, um Hilfen anzubieten!!

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Kommentar von wilke | 13.03.2010 | 09:41

Der richtige Weg

Endlich der richtige Weg; wir profetieren alle vom Gemeinwesen !!!

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Kommentar von Eismann | 23.03.2010 | 18:53

Gewerbesteuer nein Danke

Unternehmen würden in umliegende Kumumen abwandern. Verlust von Arbeitsplätzen!

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Kommentar von SGMITTE | 24.03.2010 | 14:12

Gewerbesteuer attraktiv für Unternehmen machen

Immer ist nur von einer Erhöhung die Rede.
Liebe Politker. Denkt doch mal daran, was die Unternehmen von der Erhöhung der Gewerbesteuer haben? Nur ein tieferes Loch in der Tasche, mehr nicht.
Man man schon die Gewerbesteuer erhöhen will, dann muss der Standort Solingen auch wieder attrativ gemacht werden. Sinnvoll hier wäre z.B eine bessere Verkehrsanbinung an
die A3, sprich die Viehbachtalstraße weiter auszubauen. So kann man die Erhöhung wenigstens dann noch einigermaßen sachlich begründen!

ist neutral
Kommentar von homobil | 04.03.2010 | 18:10

Wie sind die Hebesätze in den Nachbarstädten?

Wie sind die Hebesätze in Haan, Langerfeld, Remscheid und Wuppertal?

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Kommentar von politikum | 05.03.2010 | 17:52

niedriger...siehe herr lapawa, der sich mit einem scheck i.h. seiner gewerbesteuer mit dem langenfelder bürgermeister fürs ST hat fotografieren lassen, als er mit silag abgewandert ist ;)

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von chapman | 04.03.2010 | 18:43

Keine Gewerbesteuer

Anstatt das der Gewerbebetreibende weinger zahlt und dafür beschenkt wird, dass er nicht in eine andere Stadt wechselt bzw. Langenfeld (weniger Gewerbesteuer) wird er von unserer sooo schönen Stadt noch bestraft und soll noch mehr bezahlen.
Der Mittelstand hält in Solingen die Arbeitsplätze aufrecht und wird dafür bestraft.
Gebt den Leuten eine faire Gelegenheit und es werden mehr Arbeitsplätze geschaffen. Weniger Steuer mehr Arbeitsplätze

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von solingen007 | 04.03.2010 | 18:43

Wo bitte gehts hier nach Köln?!

Ich finde es ist nicht der richtige Weg, die Gewerbetreibenden weiter zur Kasse zu bitten.

Sie machen schon 1/5 bzw. 1/4 der Einnahmen der Stadt aus! Wahrscheinlich dass sich dann einige Firmen im Umland umschauen. Auch der Vergleich mit den genannten Städten hinkt. Wir haben nicht die Infrastruktur und die Lebensqualität wie Köln um die gleiche Grundsteuer zu erheben.

Kommentar von Monika123 | 04.03.2010 | 18:55

Anhebung Gewerbesteuer

Wenn die Gewerbesteuer weiter angehoben wird, werden noch mehr Firmen aus Solingen abwandern (z.B. nach Langenfeld). Und ob das unter dem Strich ein Gewinn ist?!

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Kommentar von Boesche | 14.03.2010 | 19:18

Mehr Gewerbesteuer durch Auftragsvergabe an Solinger Firmen

Städtische Aufträge, so z. B.: für Erschliessungen werden an Tiefbauer ausserhalb Solingens vergeben, die in anderen Städten ihre Steuerabgaben leisten.
Strikte Auftragsvergabe an Solingen Unternehmer, ev. über Auftragsbörse im Internet.
Anreize für Unternehmer müssen geschaffen werden in Solingen zu investieren, das schafft Arbeitsplätze und wiederum Steuereinnahmen.Baugenhmigungsverfahren müssen unbürokratisch
und schnell vollzogen werden. Solingen braucht Unternehmer, man sollte sie nicht vergraulen.

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Kommentar von scharfezunge | 23.03.2010 | 15:45

Solinger Firmen bevorzugt prüfen

ich schließe mich dem Vor-Schreiber an. Die Solinger Firmen gehören zuerst bedacht. Oft leisten die biliigsten Anbieter schlechte Arbeit bis hin zum Pfusch. Der wird dann erst teuer und verzögert die Nutzung

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Lewerfrau | 04.03.2010 | 18:59

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer führt zu noch mehr Abwanderung der Firmen ins Umland. Wir sollten keine Vergleiche mit Köln anstellen, sondern eher z. B. mit Remscheid.

Kommentar von hago | 04.03.2010 | 19:20

in solingen geht eh schon überall das licht aus,jetzt noch die erhöhte gewerbesteuer und in langenfeld und umgebung entstehen blühende landschaften

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von fooltwo | 04.03.2010 | 19:36

Gewerbesteuer Wettbewerbsfähig?

Mit der vorgschlagenen Erhöhung liegt Solingen 90 Punkte höher als Langenfeld. Falls der Unterschied zu anderen Städten in der Umgebung ebenfalls deutlich ist, könnte dieser Punkt bei der Standortwahl von Unternehmen ein deutlicher Nachteil sein. Damit geht Solingen das Risiko ein, geringere Einnahmen zu erzielen.

Kommentar von wotan112 | 04.03.2010 | 20:18

Falscher Weg II

Die Anhebung halte ich für den falschen Weg. Im Gegenteil sollte die Gewerbesteuer sogar gesenkt werden um neue Firmen anzulocken in die schon ausgewiesenen Gewerbegebiete (Fürkeltrath, Piepersberg). Man sieht ja wie zahlkräftige Unternehmen gerade wegen hohen der Gewerbesteuer in die Nachbarschaft abwandern (Silag).

Kommentar von umeis | 04.03.2010 | 21:17

Standortnachteil ausgleichen

Solingen hätte schon vor Jahren den Gewerbesteuerhebesatz senken müssen, um wenigstens ansatzweise einen der Hauptstandortnachteile - mangelhafte/fehlende Autobahnanbindung - auszugleichen. Die IHK Düsseldorf gibt für Langenfeld einen Hebesatz von 403, für Haan von 370 Punkten an (Stand April 2009). Wuppertal und Remscheid liegen mit 440 bzw. 450 Punkten auf dem gleichen Niveau wie Solingen.
Gerade weil Gewerbesteuereinnahmen konjunkurabhängig sind, ist es langfristig sinnvoller, möglichst viele Unternehmen aus vielen Branchen anzulocken.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Solingerbuerger | 04.03.2010 | 21:30

Steuern aus Arbeit und Unternehmen schaffen

Sehr geehrte Entscheider, liebe Mitbürger,
aus meiner Sicht hat Solingen durch eine sytematische "Ausweisung" von Unternehmern diese Kriese erst herbeigeführt. Wo soll die Gewerbesteuer erhoben werden? Aus Grünflächen und Naturschutzgebieten?
Erst kommt die Lebensgrundlage einer Gemeinde, dann der Luxus!
Bitte bietet den Unternehmern einen Standort an und vergrault nicht noch die verbliebenen aus Solingen.
Eine Vision: im Stadtgebiet von Solingen - zentrisch um den geografischen Mittelpunkt bis zur gemittelten Stadtgrenze eine Freigabe für die Ansiedlung von Handwerk und Mittelstand (ohne Baumsatzung, ohne verfahrenstechnische Spiele - Statikprüfung sollte genügen). Vielleicht hilft eine solide breite Gewerbesteuerbasis.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von oiboi | 04.03.2010 | 21:37

Keine Erhöhung

Als kleiner Selbständiger tun mir die rund 1.000 Euro Gewerbesteuer richtig weh! Diese Steuer weiter zu erhöhen lehne ich aus persönlicher Betroffenheit ab, aber auch, weil Freiberufler keine Gewerbesteuer zahlen müssen. Hier sehe ich eine große Gerechtigkeitslücke.

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Kommentar von andifischer | 06.03.2010 | 08:38

Erhöhung gerechtfertigt

Um es zunächst einmal vorwegzunehmen, diese Sparvorschläge gehen mit Ausnahme der Erhöhung der Gewerbesteuer samt und sonders zu Lasten der Solinger Bürgerinnen und Bürger, zu Lasten von Vereinen, Kultur und Jugendeinrichtungen.
Sie sollen die Lasten einer Krise tragen, die sie nicht verursacht haben!
Den Banken werden aus Steuergelder Milliarden hinterhergeworfen, für die Komunen soll kein Geld da sein.
Im Gegenteil, allein die Zinsbelastung aus Altschulden der Stadt Solingen beträgt jährlich 7 Millionen ?uro (solange der Zinssatz nicht steigt)
Und es geht noch weiter.
Mit der Bürgerbeteiligung am Sparpaket wollen sich die Stadtoberen ihre Streichliste legitimieren lassen und spielen die verschiedenen Interessenverbände gegeneinander aus.
Tatsächlich droht die Stadt ihren Bürgern mit der Einsetzung einer noch längeren Streichliste, wenn sie der bestehenden nicht zustimmen.
Und es kommt noch schlimmer:
Wenn nichts funktioniert, weil sich die Solingerinnen und Solinger nicht erpressen lassen, tritt
§ 122 Absatz 1 der Gemeindeordnung NRW in Kraft.
Der Regierungspräsident NRW löst den Stadtrat auf, schickt seinen Sparkommissar aus Düsseldorf, der die Streichliste erzwingt. Vorbei ist dann die komunale Selbstverwaltung.
Unter den gegebenen Umständen kann, außer einer Übernahme der Gewerbesteuererhöhung (die kleinere und mittlere Unternehmen nicht trifft, da sie sie steuerlich geltend machen können und sich somit das Geld beim Bund holen) dem gesamten Sparpaket nicht zugestimmt werden.
Es wäre sowieso nur eine Farce, weil es die Stadt eh nicht vor Überschuldung bewahrt, wie es Kämmerer Weeke bei der Vorstellung der Giftliste ausgeführt hat. 2014 müsse man neu rechnen.
Verehrter Herr Oberbürgermeister, verehrter Stadtrat.:
Was hilft wäre ein Schuldenmoratorium. Erlassung aller Altschulden bei den Banken, da die Stadt über die Zinszahlungen längst alle Kredite bezahlt hat!
Verkleinerung der Dienstwagenflotte unserer Stadtoberen. Statt 90000 ?uro Daimler einen Opel für weniger als die Hälfte.
Halbierung der Zuwendungen an die Ratsparteien und Gruppen.
Abschaffung überflüssiger Geschäftsführer in Solinger Beteiligungsgesellschaften.
Verzicht auf eine 4te Dezernentenstelle (200000 ?uro)
Sofortige Kündigung von Löschwasservertrag.
Heraus aus dem völlig überteuerten Mietvertrag beim neuen Rathhaus.

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Kommentar von Lustgreis | 08.03.2010 | 18:58

Widerholungen

Hallo Herr Fischer, wieoft haben Sie Ihrer Kommentar kopiert und unter dem nächsten Punkt eingefügt. Ich Habe keine Lust immer das Gleiche zu lesen.

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Kommentar von Starbuck | 13.03.2010 | 00:27

und wer trägt die Kosten wenn es kein Gewerbe mehr in Solingen gibt...

mit jedem Wegzug oder gar Schließung eines Gewerbes in Solingen, steigt die Belastung der Verbliebenen....na und wie lange wird das gut gehen....zum Shluß haben wir nurnoch Arbeitslose und Rentner, die dann die Kosten tragen müßen... bin mal gespannt wieviel Infrastruktur sich das Dorf Solingen dann leisten kann.....

Der Weg geht nur in die andere Richtung....

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von cocosnuss | 04.03.2010 | 21:45

Wir sind Solingen und nicht Köln

Wir sollten uns an unseren angrenzenden Städten orientieren und uns nicht mit Köln oder Mülheim a.d.R. messen. Viele Firmen haben der Stadt SG den Rücken zugewendet und sich in einer anderen Stadt niedergelassen. Zu nennen wären da z.B. die Fa. Flora Frey oder die Silag AG. Wer wird der Nächste sein? Haribo, Wilkinson? In Hilden liegt die Gewerbsteuer seit 2005 bei 400, in Haan seit 2005 bei 385, Wuppertal bei 440 und München mit dem bundesweit höchsten Satz bei 490.

Wir sollten uns mit dem zufriedengeben, was wir haben und nicht noch die vergraulen, die uns die Treue halten.

Kommentar von SaschaU | 04.03.2010 | 21:53

Der Unterschied zwischen Theorie und Praxis

Ich finde das sich ein Einnahmevolume von 5.400.000? sehr verlockend anhört, allerdings merkt man mal wieder das dies doch sehr theoretisch ist. Denn die Wahrscheinlichkeit, dass die Gewerbetreibenden diese Erhöhung einfach so hinnehmen ist einfach sehr gering. Man darf ja nicht vergessen, dass die Unternehmen sich neue Standorte aussuchen können wie z.B. Langenfeld oder Wermelskirchen, wo die Gewerbesteuer wesentlich niederiger ist als in Solingen. Ausserdem ist die Verkehrsanbindung auch noch besser. Nicht umsonst haben Unternehmen wie Silag und Raspe ihre Standorte verlegt. Wenn diese Entscheidung mehrere Unternehmen in betracht ziehen, was auch nur zu logisch ist, dann werden wir auch keine höhere Einnahmen haben. Mit ganz viel Glück sogar gar keine Einnahmen mehr.

Kommentar von tm | 04.03.2010 | 22:00

Gewerbesteuererhöhung - der falsche Weg

Leider ist immer wieder das Thema Gewerbesteuererhöhung das Instrument der Wahl, um Lücken in Haushalten zu schließen. In Anbetracht der Tatsache, dass Solingen aufgrund der Wirtschaftskrise Gewerbesteuereinnahmen eingebüßt hat (so Herr Weeke) und weiter einbüßt, ist die Erhöhung der Gewerbesteuer sicher nicht der richtigte Weg. Dies wird dazu führen, diejenigen Unternehmen mit Potenzial, die sich eine Unternehmensverlagerung leisten können oder wollen, in Richtung Langenfeld zu treiben.

Kommentar von eule | 04.03.2010 | 22:48

Ich würde der Wirtschaft noch eine kleine Atempause zubilligen

Nach den schlechten Monaten im vergangenen Jahr sollte unserer Solinger Wirtschaft noch ein wenig Schonung gegönnt sein. Augenblicklich wäre meine Antwort ein klares Jein. Sorry.

Kommentar von ollix | 04.03.2010 | 22:52

Man darf nicht nur die GewSt in den bergischen Großstädten betrachten.
Maßgeben disnd hier die kreisangehörigen Städte im Umland.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ankepeiniger | 04.03.2010 | 22:55

zu kurz gedacht und Kontraproduktiv

Durch eine Gewerbesteuererhöhung werden kurz- und mittelfristig keine Einnahmen generiert: Die Gewinne in den Solinger Unternehmen werden sinken, nicht steigen - Fazit: 0 x X% = 0 ? Steuern. Wenn (endlich) wieder Gewinne erzielt werden, ist eine Erhöhung der Steuer kontraproduktiv!

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Kommentar von pfeffersack | 14.03.2010 | 11:00

GwSt Anhebung ablehnen

Hallo Ankepeiniger,

das Steuererhöhungen langfristig eher Mindereinnahmen erzeugen ist sicher richtig. Zumindestens bei der Steuer.
Aber durch die GwSt wird nicht der Gewinn des Unternehmers geschmählert. GwSt ist keine Betriebsausgabe. Seid ein paar Jahren nicht mehr. Das heißt, der Unternehmer zahlt doppelt Steuern. Wo sollen dann noch die Gewinne herkommen??

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von blitzebube | 04.03.2010 | 23:08

5,4 Millionen Einnahme ?

Die Gefahr, das die geschätzten Einnahmen durch Abzug der Firmen nicht gemacht werden können, ist viel zu groß

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von mmkunde | 04.03.2010 | 23:58

Die Starken helfen den Schwachen - Die Firmen den Privatleuten

Es gibt zahlreiche Firmen, die von den Privatleuten leben. Die Gewerbesteuer ist eine gute Möglichkeit, als Unternehmer den Bürgern etwas davon zurück zu geben. Natürlich ist es ärgerlich, dass Unternehmer schlechte Bedingungen in Solingen vorfinden (Autobahnanbindung, Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung, usw.). Aber am Ende heisst es: Als Unternehmer ein wenig mehr zahlen, hilft x-mal mehr, als wenn die Bürger im Kleinen sparen. Das macht doch die Summe von 5.4 Mio deutlich, oder?

Was dabei rauskommt, wenn man sich auf die Politiker verlässt, das sehen wir. Also müssen die Solinger selbst entscheiden, was sie wollen: Wegziehen oder bleiben. Meine Meinung: Wer als Privatmann oder Unternehmen weggehen will, der soll dies tun. Jeder, der wegen 3 Mark Fünfzig meint, den Standort wechseln zu müssen, soll dies bitte tun. Es gibt genügend Flecken in Deutschland, wo das Bauland nur 30 ? kostet oder die Gewerbesteuer fast nix kostet. Aber unter uns: Warum zieht dort wohl niemand hin? Und: Der Weg steht doch jedem frei.
Aber: Wer bleibt, soll mit aller Konsequenz bleiben. Dazu gehört auch die Hilfsbereitschaft und die Bereitschaft - gerade als Unternehmer - persönliche Einschnitte in Kauf zu nehmen.
Solingen ist nunmal kein "Dumping-Produkt" - Solingen benötigt das Selbstbewusstsein, wieder als "Premium-Produkt" auftreten zu können. Dass uns dafür die Vorbilder in der Politik fehlen, ist doch unbestritten. Was jetzt hilft, sind Unternehmer und Bürger, die "vorbildlich" einspringen und gemeinsam Werte (wieder) erschaffen, die langfristiger wirken, als die Temperaturabsenkung im Hallenbad.
Einer dieser Werte könnte die Hilfsbereitschaft sein ...

Merke: "Für's Jammern gibt's keinen Preis" ;-)

Viele Grüße

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von BigOgni | 05.03.2010 | 06:40

Dagegen

Ich bin auch GEGEN diesen Vorschlag, bedenke man, das evtl. weitere Firmen Solingen den Rücken kehren. Davon hängen natürlich auch Arbeitsplätze ab.

Kommentar von bluecolibri | 05.03.2010 | 07:18

Weniger ist oft mehr

Ich denke man hat mit der Erhöhung der Gewerbesteuer mehr verloren als gewonnen. Es werden noch mehr Gewerbetreibende in die umliegenden Gemeinden abwandern. Von denen kann man dann keine Steuereinnahmen mehr erwarten.
Hier sollte ganz sensibel vorgegangen werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von thales | 05.03.2010 | 08:49

Gewerbesteuer

...mit der Erhöhung der Gewerbesteuer wird Solingen endgültig ausbluten !!!
...wie viele Firmen können sich eine Erhöhung noch leisten ???
SILAG und deren Abwanderung nach Langenfeld, ist nur ein Beispiel dafür, wie Unternehmer reagieren, wenn wenn man bei der Gewerbesteuer die Stellschraube nach oben dreht.

Zum Schluss, wird die Stadt Solingen noch mehr Verluste einfahren, und Arbeitsplätze gefährden.

Ein klares nein zur Erhöhung der Gewerbesteuer.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von tino1405 | 05.03.2010 | 08:51

Keine Vergleichbarkeit / doppelte Schröpfung

Wenn es laut Kämmerer heißt, alle sollen ihren Beitrag leisten, auch die Gewerbetreibenden ist dies schlicht gesagt eine Mogelpackung, Gewerbetreibende werden nämlich bereits in der Regel durch die geplante Erhöhung der Grundsteuer herangezogen! Dann auch noch mal mehr bezahlen, weil sie ein Gewerbe betreiben und Arbeitsplätze schaffen?
Ein Beispiel: Unternehmer A ist ein Metzger mit Ladenlokal zB auf der Düsseldorfer Str. - dabei ist es egal ob er das Lokal mietet, oder es ihm selbst gehört, ebenso ist es unerheblich, ob es ein Inhaberbetrieb oder eine GmbH ist. denn über die Grundsteuer für das Ladenlokal wird der Metzger sowohl als Mieter als auch als Eigentümer eine Erhöhung hinnehmen müssen. Wenn es ein Flächenintensives Gewerbe ist, dann tut die prozentual vorgesehene Erhöhung richtig weh! Was bedeutet das in der Konsequenz? Das Kilo Hackfleich wird beim Metzger allein durch die Erhöhung der Grundsteuer ca. 2,5 % teurer! Käme dazu noch ein 6 % Aufschlag Gewerbesteuer, wird der Gewerbetreibende doppelt heran gezogen und das Kilo Hackfleisch wird insgesamt 8,5% teurer!
Im Übrigen sind die hochgerechneten 5,4 Mio Mehrerlös sehr schön gerechnet!

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Kommentar von Kunigunde | 17.03.2010 | 10:03

Hackfleischbeispiel ärgert mich

Das ist so völlig falsch gerechnet, das Hackfleisch würde keineswegs 8,5% teurer werden. Der Metzger hat eine Vielzahl von Kosten außer den beiden Steuern (Waren, Personal, Räume, Reparaturen, Telefon). Es steigen also nicht etwa seine Gesamtkosten um 8,5%. Und somit auch nicht der Preis für ein Kilöchen Gehacktes halb und halb. Ich schätze die Mehrbelastung auf monatlich 120 Euro. Nehmen wir mal an, er verkauft pro Monat 1000 Kilo Fleisch, das wären dann 0,12 Euro/Kilo. Nehmen wir weiter an, der durchschnittliche Preis beträgt 8 Euro/Kilo. Dann beträgt die Erhöhung 1,5%. Auch das kann man nicht so einfach rechnen, ich weiß. Aber man sollte die Kirche auch mal im Dorf lassen, sooooo furchtbar ist die Mehrbelastung nun wirklich nicht. Und wenn sie durch Preiserhöhungen weitergegeben wird/werden kann, trägt sie nicht der Metzger, sondern ich. *grummel* ;-)

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Superecki | 05.03.2010 | 08:56

Wenns mal wieder teurer wird

In Zeiten der Finanzkrise halte ich es für riskant die Gewerbesteuer zu erhöhen. Betriebe müssen unterstützt werden. Die Gefahr ist groß, dass speziell kleinere Betriebe, die eh schon auf dem Zahnfleisch gehen, komplett aufgeben müssen. Oder aber ein Umzug in eine günstigere Stadt wird angestrebt. Ist natürlich immer ein Rechenexempel, aber ausschließen sollte man es nicht.
Mich würde es mal interessieren ob es speziell für große Firmen wie zum Beispiel Zwilling oder Haribo eine gesonderte Gewerbesteuer gibt. Schließlich sind solche Konzerne die Haupteinnahmequelle der Stadt. Ich vermute mal, dass man sich Verwaltungsseitig genau das ausgerechnet hat. Die großen wichtigen Firmen bleiben und sorgen für die nötigen Einnahmen. Ob der ein oder andere Betrieb schließt ist dann eher von untergeordneter Bedeutung.
Schade nur um die Arbeitsplätze die verloren gehen könnten!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von tino1405 | 05.03.2010 | 08:56

Falscher Weg / doppelte Belastung

Wer die Gewerbesteuer unter dem Argument, alle sollen ihren Beitrag leisten, erhöhen will (so der Kämmerer), der übersieht, dass schon durch eine geplante Erhöhung der Grundsteuer alle Gewerbetreibenden, ob Inhaberbetriebe, GmbH mit Ladenlokal / Produktionsfläche im Eigentum oder gemietet ihren Beitrag in Höhe von 2,5 % leisten. Salopp gesagt, wird das Kilo Hackfleisch beim Metzger dann 2,5 % teurer. Käme dazu auch noch eine Erhöhung der Gewerbesteuer in Höhe von 6%, dann wird das Hackfleisch halt 8,5 % teurer, das wird sich aber kaum gegenüber dem Verbraucher durchsetzen lassen, mit anderen Worten, das Gewerbe wandert ab, oder geht auf Dauer Pleite! Toller Sparvorschlag!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von mupfel83 | 05.03.2010 | 09:51

Standort Solingen

Ich denke, dass dies der Falsche Weg ist weil wir Standorte von Firmen dringend brauchen und auch erhalten bleiben müssen. Es hängen zuviele Arbeitsplätze und auch (ganz wichtig) Ausbildungsplätze daran.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von DiPo | 05.03.2010 | 10:14

Ich schließe mich vielen Vorrednern an ...

... es kann nicht der richtige Weg sein.

Ein Blick nach Langenfeld genügt: man geht als Gewerbetreibender lieber nach dort, weil eben diese Hebesätze geringer sind. Ja - man geht sogar aus Solingen weg nach Langenfeld, weil es da halt besser ist. Wenn diese Stadt Gewerbe ansiedeln möchte, so sollte sie Gewerbe auch unterstützen und nicht abschrecken. Hier sollte Solingen mal über seinen eigenen Schatten springen und sich mit Experten aus Langenfeld zusammensetzen und mal fragen, wie die es machen würden!

Also liebe Verantwortliche: Denkt da gut drüber nach!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von HoschiSG | 05.03.2010 | 10:40

Abschreckung

Falsches Signal - viele Unternehmen sind schon abgewandert! Die Erhöhung der Gewerbesteuer sorgt nicht dafür, daß sich weitere Unternehmen ansiedeln

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Brenndy | 05.03.2010 | 11:32

Der Mittelstand zahlt schon genug

Ich bin der Meinung, dass es falsch wäre den Unternehmen noch mehr in die Tasche zu greifen. Wenn die Gewerbesteuer erhöht wird, werden garantiert einige Unternehmen ihre Standorte aufgeben und sich günstigere Möglichkeiten suchen . Was zur Folge hätte das es hier in Solingen eine noch höhere Arbeitslosenzahl gäbe. Darüber sollte man mal nachdenken.

Kommentar von SGBUERGER | 05.03.2010 | 12:00

Falscher Zeitpunkt

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist eine Erhöhung der Gewerbesteuer meines Erachtens kontraproduktiv. Nach einer Bewältigung der derzeitigen Krise sollten jedoch auch die Unternehmen vermehrt zu einer Gesundung der Gemeindefinanzen herangezogen werden!

ist neutral
Kommentar von Eckermann | 05.03.2010 | 12:02

Frage zu diesem Sparvorschlag

Ist dieses Kommentarfeld auch dafür vorgesehen, dass man Fragen zu dem Sparvorschlag stellt?

Ich habe nämlich folgende Frage:
Was bedeuten die 450 Hebesatzpunkte ganz konkret?
Wieviel Prozent vom erzielten Gewinn sind das?

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Kommentar von Verwaltung | 05.03.2010 | 19:50

Gewerbesteuerbeispiele

Sehr geerhrte/r Fragesteller/in,
ja, dieses Feld ist unter anderem auch dafür da, konkrete Fragen zu stellen. Bei der Gewerbesteuer handelt es sich um eine Steuer, die aufgrund des Gewinns eines Unternehmens errechnet wird, wobei es Freibeträge gibt und die "Einkommensteuer" der Unternehmen gegengerechnet werden können. Schließlich ist es für die Berechnung der Steuer auch noch wichtig, ob es sich zB. um eine GmbH oder eine Personengesellschaft handelt.
Aus dem Gewinn eines Untenehmens wird ein "Gewerbesteuermeßbetrag" errechnet und auf diesen wird dann der kommunale Hebesatz angewandt. Bei einem Hebesatz von 450 Punkten bedeutet dies zB. im Mittel
bei einem Gewinn von 500.000 EUR -> Steuer rd. 75.000 EUR,
bei einem Gewinn von 100.000 EUR -> Steuer rd. 13.000 EUR,
bei einem Gewinn von 50.000 EUR -> Steuer rd. 6.000 EUR.
Ist nun der Hebesatz 25 Punkte höher, wie von der Verwaltung vorgeschlagen bedeutet dies
bei einem Gewinn von 500.000 EUR -> Steuer rd. 4.000 EUR höher als bisher;
bei einem Gewinn von 100.000 EUR -> Steuer rd. 750 EUR höher als bisher;
bei einem Gewinn von 50.000 EUR -> Steuer rd. 333 EUR höher als bisher.

Schönen Abend,
die Verwaltung

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Kommentar von hjkratz | 10.03.2010 | 11:40

und im Endeffekt bezahlt es der Kunde

und die Mehrbelastung an Steuern wird dann im Endeffekt wieder der Bürger bezahlen, denn die Kosten des Unterhenmens werden letztendlich sich im Stundensatz der Mitarbeiter widerspiegeln.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Ballou | 05.03.2010 | 12:11

Discountmarktsteuer

Ich finde es sinnvoll, als Lenkungsinstrument, die Einführung einer Discountmarkt- und Billigladensteuer. Sie könnte als Abgabe nach Berechnung auf die Quadratmeter der einzelnen Läden eingeführt werden. Somit kann auf die nicht erwünschte Verbreitung von solchen Geschäften Einfluss genommen werden. Zumindest kann eine Abgabe für die Neuerrichtung bzw. Neueröffnung solcher Läden in Erwägung gezogen werden. Mir ist jedoch bei diesem Vorschlag bewusst, dass es hier verfassungsrechtliche Bedenken geben kann.

Kommentar von KaWi | 05.03.2010 | 13:09

von Nichts kommt Nichts

Die Erhöhung dier Gewerbesteuer ist nun leider der Finanzsitutation Solingens geschuldet. Solinger Unternehmen leisten damit ihren Teil zum Schuldenabbau, durch die Sturktur der Gewerbesteuer werden eher die Starken als die Schwachen belastet. Unternehmen die Ihren Standort in Solingen hiervon abhängig machen, finden auch ohne Erhöhung der Gewerbesteuer einen Standort, an dem es einen deutlich geringeren Hebesatz gibt. Es ist daher gleichzeitigt die Aufgabe der solinger Politik durch Verbesserung der Infrastruktur und anderer Standortfaktoren den Unternehmen einen Grund zu geben, sich in Solingen anzusiedeln bzw., wenn möglich, den Stadnort Solingen auszubauen. Zu diesen Faktoren zählen die Zusammenarbeit mit der Universität Wuppertal, aber auch ein kulturell reiches Leben etwa durch Cobra und den solinger Südpark mit seinen Aktivitäten, die es für Mitarbeiter interessant machen, in Solingen zu leben und zu arbeiten.

Kommentar von kruegerjoerg | 05.03.2010 | 13:34

Sparen

Sparen heißt nicht mehr Geld einnehmen, sondern weniger ausgeben

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Sparer1 | 05.03.2010 | 14:41

Arbeitsplätze sichern

Erhöhen wir die Gewerbesteuer weiter, unterstützen wir wahrscheinlich die weitere Abwanderung von Unternehmen aus unserer Stadt. wenn wir das wollen, wird diese Maßnahme nur sehr kurzfristig fruchten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von lucky | 05.03.2010 | 15:13

Gewerbesteu er noch Höher?

Ich denke mal, wenn die Gewerbesteuer erhöht wird, werden noch mehr kleinere und mittlere Firmen Solingen den Rücken kehren.
Ich kann mir vorstellen, bei einer niedrigeren Gewerbesteuer würden sich mehr Firmen in Solingen ansiedeln und demnach auch mehr Steuern zahlen.

Kommentar von EDE51 | 05.03.2010 | 15:13

EDE51

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer schwächt m. E. die Wirtschaft in SG, da es dann kaum noch Firmen geben wird, die sich in SG ansiedeln wollen bzw. SG den Rücken kehren werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Poldi | 05.03.2010 | 15:19

Falscher Weg

Anstatt die Gewerbesteuer zu erhöhen, sollte man alle freischaffenden Gewerbetreibenden, wie Steuerberater, Architekten, Notare usw. auch zur Gewerbesteuer heranziehen. Sie betreiben genau so ein Gewerbe wie der kleine Handwerker.

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Kommentar von Kunigunde | 17.03.2010 | 10:17

Ja, das finde ich auch.

Aber darüber entscheiden leider nicht wir Solinger.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von stefschlei60 | 05.03.2010 | 15:30

Keine Standortfaktoren schwächen

Der Autobahnanschluß ist seit Jahren überfällig. Die Flächennutzung für Gerwerbe ist überarbeitungswürdig. Und jetzt noch die Gewerbesteuer erhöhen! Dasbedeutet gleichzeitig, wir können tatsächlich alle Sporthallen, -plätze und kulturellen Einrichtungen schliessen, da sich niemand mehr den Eintritt zu den Veranstaltungen leisten kann, da Solingen zukünftig Heimstatt von viel mehr Arbeitslosen sein würde als bisher.

ist neutral
Kommentar von Dirk66 | 05.03.2010 | 16:12

wohl ein notwendiges Übel

Natürlich stärkt die Erhöhung der Gewerbesteuersatzes nicht gerade die Attraktivität des Standortes Solingen, doch sind auf der anderen Seite die städtischen Einnahmequellen beschränkt. Sie ist die wichtigste Einnahmequelle der Gemeinden. Da sie auf dem Erfolg des Unternehmens basiert ( Gewerbeertrag ), werden auch die Unternehmen mehr zur Kasse gebeten, die den größeren wirtschaftlichen Erfolg haben und umgekehrt. Wenn man von jedem Bürger in Form der Grundsteuererhöhung einen Beitrag zur Rettung der Stadt fordert, so muß diese auch von den Unternehmen in Form einer Gewerbesteuererhöhung getragen werden. Eine Abwanderung der Unternehmen sehe ich nicht, denn einer moderaten Erhöhung stehen hohe Kosten für Umzüge gegenüber. Mittelfristig muß die Stadt jedoch deutliche Infrastrukturverbesserungen anstoßen, um den Standort Solingen auch für neue Unternehmen attraktiv zu gestalten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Rainer | 05.03.2010 | 17:25

Abschaffung

Die Gewerbesteuer sollte abgeschafft werden, da sie nur schwer kalkulierbar ist. Die Finanzierung der Kommunen müßte auf ganz andere Beine gestellt werden. Es sollten nur noch Bundessteuern geben, die dann verlässlicher aufgeteilt werden könnten.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ski60 | 05.03.2010 | 17:42

Abwanderung von Unternehmen vorprogrammiert

Die Erhöhung der Gewerbesteuer ist nur vordergründig eine zu erschließende zusätzliche Einnahmequelle. Schlussendlich wird eine solche Maßnahme die Abwanderung von Unternehmen in Regionen fördern, deren Gewerbesteuersatz geringer ist. Der gleichzeitige Wegfall von Arbeitsplätzen ist damit zu befürchten. Dieses führt nicht nur zu Mindereinnahmen sondern schlimmstenfalls zu Mehrausgaben in Form von dann zu leistenden Sozialausgaben durch steigende Arbeitslosigkeit.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von VolkerS | 05.03.2010 | 19:28

Ohligs geht nach Langenfeld

Was wäre denn nun, wenn Ohligs auf die Idee kommen würde, sich von Solingen zu Lösen, und lieber zu Langenfeld gehören möchte. Langenfeld liegt direkt an der Grenze von Solingen-Ohligs und ist Finanziell Gesund. Dem Stadtteil Ohligs wird alles genommen. Schwimmbäder, Festhalle, Stadion, Bürgerbüro und so weiter. Sind wir Ohligser denn nur noch zum bezahlen einer Vergeigten Solinger Politik da? Ohligs hat doch schon jetzt viele Gemeinsamkeiten mit Langenfeld im Bereich Wiescheid. Eventuell kann dann auch endlich mal der längst Überfällige Autobahnanschluss erfolgen. Auch für Gewerbetreibende dürfte dieses im Bezug auf die Gewerbesteuer Sinnvoll sein. Die Solinger Grünen könnten nichts mehr gegen das Heidebad ausrichten. Eventuell ist für Langenfeld auch ein Stadion Attraktiv. Es gibt Bestimmt viele Gemeinsamkeiten für Ohligs und Langenfeld. Warum sollte dieses nicht einfach mal Diskutiert werden. Es gibt ja auch noch die Möglichkeit von Bürgerbegehren. ---- Einfach mal darüber Nachdenken. ----

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Kommentar von hago | 06.03.2010 | 18:05

sofort

ja volker da bin ich noch gar nicht drauf gekommen,ich wäre sofort dabei.
wenn das so einfach wäre dann hätte die bonnerstr abends auch wieder licht.
dann hätten wir auch ruckzuck einen kreisverkehr an der bonner-langhansstr und nicht so eine fehlgeplante ampelschaltung wirklich ein super vorschlag langenfeld kauft ohligs den besten stadtteil und solingen ist schuldenfrei

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Kommentar von BMG | 09.03.2010 | 13:44

Würde Langenfeld Ohligs wollen?

ich denke mal nein. Und einfach mal weitergesehen (unabhängig davon, dass eine Gemeindegebietsreform nicht so einfach aus dem Ärmel zu schütteln ist), was würde denn passieren, wenn es tatsächlich so kommen würde? Ganz einfach, die Festhalle wäre in null Komma nix zu oder in privater Trägerschaft, das Stadion abgerissen und das Heidebad zu weil das einfach Schuldenfänger sind. Und Langenfeld wird sich sicherlich nicht wieder verschulden wollen. Klar schaut man bei den Steuerhebesätzen neidisch in die Nachbarstadt, aber das Langenfelder Entschuldungsmodell läßt sich zum einen nicht 1 zu 1 auf andere Kommunen übertragen und zum anderen war hier am Anfang ein gemeinsames ziehen an einem Stang zu erkennen. In Solingen herrscht leider (in Bürgerschaft und Politik) ein extremes Ortsteildenken, was dem ganzen (nämlich Solingen) in seinen Entschuldungsbemühungen sehr kontraproduktiv ist. Was aber ein äußerst wichtiger Bestandteil deines Kommentars ist, ist dass Solingen endlich einen Autobahnanschluss bekommen muss, ohne Wenn und Aber!!!!

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Kommentar von VolkerS | 10.03.2010 | 19:38

Das Müsste geklärt werden

Leider ist aber ein Autobahnanschluss, den wir dringend brauchen in Solingen, dank der Grünen, nicht auf Normal denkenden Weg möglich. Ich bin sogar der Meinung, wenn es denen Nachgeht, hätten wir auch noch Hübsch Dekorierte Pflanzkübelchen, zur Verkehrsberuhigung, auf den Autobahnen stehen. Ob Langenfeld dann Ohligs will und unter welche Vorrausetzungen, währe zu klären.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von mikiscom | 05.03.2010 | 19:51

Neue Firmen rein, statt ansässige vertreiben

Statt Firmen zu vertreiben sollte man neue Firmen in die Stadt locken, indem denen für das 6. - 10. Jahr in dem die hier sind, die Gewerbesteuer als Willkommensbonus etwas gesenkt wird. So wird sicher gestellt, dass die nicht im ersten Jahr alles kassieren und dann wieder abhauen. Außerdem müssen die eine gewisse Menge von Mitarbeitern aus Solingen einstellen, sofern verfügbar.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ThomasScheibe | 05.03.2010 | 20:03

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer bringt m.E. nur kurzfristig Geld in die Kasse, da die Bundesregierung plant, die Gewerbesteuer abzuschaffen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von losch | 05.03.2010 | 21:44

Zur momemtanen Lage ein falsches Signal.

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer in der derzeit schlechten wirtschaftlichen Lage wird höchstwahrscheinlich nicht den gewünschten Erfolg bringen.Es würden meines Erachtens noch mehr
Firmen in Ihrer Existenz bedroht,oder gar abwandern.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von CLH | 05.03.2010 | 23:14

Unternehmer sind auch Bürger und profitieren von einem geordneten Haushalt

Gerade eine große Verbundenheit mit ihrer Stadt kennzeichnet doch die Solinger Unternehmer. Dass die Gewerbesteuer in Langenfeld oder anderen Nachbarstädten schon jetzt niedriger ist, hat ja bislang auch nicht zu einer massenhaften Abwanderung geführt. Wenn alle einen Teil leisten sollen, warum nicht auch die Unternehmen? Letztendlich profitieren sie ja auch von einer funktionierenden Kommune, die nicht fremdbestimmt wird. Sicher kann und muss über den Satz der Erhöhung noch gestritten werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von supereva | 06.03.2010 | 10:58

Bei einer Erhöhung der Gewerbesteuer würden voraussichtlich nur noch mehr Unternehmen aus Solingen auswandern...

Kommentar von stardoc | 06.03.2010 | 11:33

Gewerbesteuer

Wir sollten uns gegenüber den umgebenden Gemeinden wie Langenfeld und Haan nicht noch weiter im Wettbewerb verschlechtern

Kommentar von Klaus-Dieter | 06.03.2010 | 11:34

Abwanderung

Bei einer Erhöhung der Gewerbesteuer überlegen wir (mittelständisches Unternehmen) in eine Nachbargemeinde abzuwandern.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von rettet_solingen | 06.03.2010 | 11:37

Alternativen suchen

Zu Zeiten der Wirtschaftskrise, fast 10 % Arbeitslosigkeit in Solingen, mehreren Hunderten Betrieben in Kurzarbeit und zahlreichen Insolvenzen ist dies sicherlich ein Weg in die falsche Richtung. Denn hier trifft es alle. Warum nicht nach neuen Ideen suchen? Z.B. spendenartige Beteiligung an öffentlichen der Allgemeinheit dienenden Einrichtung. So könnten vielleicht Betriebe die Schwimmbäder mit Spenden unterstützen, die diese dann teilweise mit der Gewerbesteuer dann verrechnen; zudem würden dann die "Spendengeber" Werbung für sich machen dürfen und würden ihr Image in der Bevölkerung verbessern können. Es geht schließlich nicht allen Betrieben schlecht. Ein Beispiel: ein Betrieb spendet eine höhere Summe dem Heidebad. Dafür darf der Betrieb dann im Heidebad Werbung für sich machen und ein dickes Schild aufstellen "unterstützt mit spenden von XY".

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Steph | 06.03.2010 | 11:55

Gewerbesteuer senken

Sollte hier nicht an die nächsten Generationen gedacht werden.
Wenn merh Firmen gehen oder gar nicht erst sich hier niederlassen, verschlechtert dies die ohnehin schon schlecht Arbeitsmarktlage.
Attraktivität für Gewerbetreibende bieten und nicht Preise erhöhen sollte die Devise sein.
Jungunternehmer fördern - das sollte eines von vielen Zielen sein.
Senkende Einnahmen zeigen ganz deutlich, das es die meisten der hier ansässigen Unternehmen auch einbußen hatten, dies nun mit einer Erhöhung wieder wett zu machen kann nicht der richtige Weg sein. Senken und ein Staffelmodel für neue Unternehmen könnte ein Ansatz sein um neue Firmen nach Solingen zu bekommen und dadurch die noch immer rieseigen Gewerbeflächen endlich zu vermakten. Das brngt ein positives Signal an alle Unternehmer und wird sich sicherlich schnell im Umland herumsprechen.

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Kommentar von Kunigunde | 17.03.2010 | 10:36

GewSt-Senkung ist kein Lockmittel für ortsfremde Unternehmer

Eine Senkung der GewSt würde kein einziges Unternehmen in unsere Stadt locken, das nicht aus anderen Gründen hier siedeln möchte. Man darf die Psychologie nicht vergessen. Die Stadt ist langfristig in einer finanziell prekären Situation. Und da die GewSt eine so herausragende Bedeutung für die Finanzierung der Kommunen hat (leider), müsste der betreffende Unternehmer für die Zukunft eine Rück-Erhöhung auf den heutigen Stand und weitere Erhöhungen darüber hinaus befürchten. Das ist ganz grundsätzlich keine gute Basis, viel zu riskant, wenn man sich den Ort aussuchen kann. Ortsfremde werden wir wohl kaum anlocken können. Jedenfalls nicht durch eine Senkung der GewSt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von renelino | 06.03.2010 | 12:24

Standortattracktivität

Viele Unternehmen stehen finanziell auf der Kippe. Eine noch höhere Belastung könnte für einige das Aus bedeuten. Auch werden sich noch nicht ansässige Unternehmen sehr gut überlegen, ob Sie hier Ihren Standort haben möchten. In beiden Fällen hätte man also unter dem Strich weniger Steuerzahler als vorher. Ob man dann wirklich ein Plus an Einnahmen hat ist also fraglich. Nach meiner Einschätzung wiegen die vielen kleinen Unternehmen die Aufgeben müssen und nichts mehr zahlen, die Mehreinnahmen der noch verbleibenden Unternehmen auf.
Dazu käme die ausbleibende Neuansiedlung. Man sollte eher Anreize schaffen, damit sich auswärtige Firmen für den Standort Solingen entscheiden. Manchmal ist weniger eben mehr.

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Kommentar von sparteucharm | 07.03.2010 | 19:55

Gewerbesteuer sollte dem Standort angepasst werden !!!

Es gibt nun mal außer dem produzierenden Gewerbe noch eine Vielzahl von Gewerbetreibenden. Gewerbetreibende sollten eigentlich bestrebt sein, Gewinne zu erziehlen.
Gibt ein Standort, aus welchen Gründen auch immer, einem Unternehmen diese Möglichkeit nicht, wandern diese Gewerblichen ab. So ist es ja auch üblich, für Geschäftsräume in guter Lage, wesentlich mehr Miete zu zahlen als in irgendeinem Hinterhof, weil dort halt mehr Publikum und mehr Einnahmen zu erwarten sind.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Angelus | 06.03.2010 | 12:35

Gewerbesteuererhöhung - falsches Signal

Solingen kann und darf sich aufgrund der schlechten Verkehrsanbindung nicht mit Köln vergleichen. Höhere Gewerbesteuern werden noch mehr Unternehmen abschrecken nach
Solingen zu übersiedeln. Etablierte Unternehmen werden abwandern, Haan und Langenfeld weitere Unternehmen aus der Klingenstadt willkommen heissen. Solingen muss endlich aus
den Fehlern der vergangenen 30 Jahre lernen und ein attraktiver Standort für Unternehmen
werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von robingina | 06.03.2010 | 12:37

erhöhung gewerbesteuer

sorry, aber dieses vorhaben treibt die solinger gewerbebetriebe mit noch größerer geschwindigkeit nach langenfeld. ebenso wird die erhöhung potentielle neue gewerbebetriebe abhalten nach solingen umzusiedeln

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Sparfuchs100 | 06.03.2010 | 14:08

Erhöhung der Gewerbesteuer

Es ist eine Unverschämtheit immer wieder an der Gewerbesteuerschraube zu drehen um die Einnahmen zu erhöhen. Die Wirtschaft in Solingen leistet schon jetzt einen sehr hohen Anteil. Da bei einer weiteren Erhöhung noch mehr Unternehmen abwandern werden, möchte ich gerne wissen wie hier eine höhere Einnahme erzielt werden soll.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von OhligserWuppi | 06.03.2010 | 15:54

Falsches Signal

Nachdem man schon SILAG ins die Nachbarstadt getrieben hat, etliche Firmen wie z.b. MTV in Aufderhöhe vor vollendete Tatsachen stellt und seine neue Gewerbeflächen nahezu nicht verkauft bekommt, ist das wohl das schlechteste Instrument.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von hc16 | 06.03.2010 | 16:02

Gewerbesteuer muss ersetzt werden

Die Politik sollte sich dringend (!) dafür einsetzen, dass die Gewerbesteuer zu Gunsten anderer Finanzierungsinstrumente generell abgeschafft wird, da sie strukturschwache Gemeinden wie Solingen benachteiligt. Eine Erhöhung wäre zudem Gift für die Arbeitsplätze in Solingen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von kleinerwicht | 06.03.2010 | 16:12

Dagegen!

Ich bin gegen eine Erhöhung, da die Gefahr besteht, daß sich weniger neue Firmen in Solingen ansiedeln bzw. bestehende Solinger Unternehmen eher mit dem Gedanken beschäftigen würden, aus Solingen wegzuziehen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von kirashary | 06.03.2010 | 16:31

Anstatt immer mehr Gewerbesteuerzahler zu vertreiben, sollte man lieber die 4. Dezernentenstelle einsparen. Dann arbeitet man im Rathaus vielleicht auch mal annähernd so viel, wie viele kleine Gewerbetreibende dies ständig tun.

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Kommentar von VolkerS | 07.03.2010 | 13:00

Sehe ich genau so

Man könnte auch den Ehemaligen Kämmerer reaktivieren. Der bekommt doch immer noch Geld von uns Bürgern. Nur an anderer Stell. Bei dieser Gelegenheit kann er dann auch gleich die Sache mit dem Löschwasservertrag in Ordnung bringen. Eine 4. Dezernenten Stelle halte ich in der derzeitigen Situation für Untragbar.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Solinger72 | 06.03.2010 | 16:44

Weniger ist mehr

Ich denke anstatt die Gewerbesteuer zu erhöhen sollte man sie eher senken. Dieses macht die Stadt wieder atraktiv für Firmen die sich dann wohl hier niederlassen. Somit kommt mehr Geld in die Kassen und bring zusätzlich auch Arbeitsplätze, wodurch die Arbeitslosenzahlen, und somit auch die Kosten für diese, gesenkt werden.
Wie gesagt, weniger ist oft mehr!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von MaKi2010 | 06.03.2010 | 17:27

Wenn, dann alle

Ich finde, alle müssen sich jetzt beteiligen. Da, wo Geld verdient wird, sollen Abgaben entrichtet werden. Aber bitte in Maßen, denn nur "noch verbliebene Gewerbetreibende" können zahlen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von SpitzerReiter | 06.03.2010 | 17:44

Zu kurz gedacht

Liebe Verantwortliche!

Ich sehe die Anhebung der Gewerbesteuer als eine mehr als bedrohliche Entscheidung für einen ordentlichen Fortbestand unser Solinger Wirtschaft! Wir vertreiben sowohl ansässige Unternehmen, die sich mit den gestiegenen Ausgaben nur schwer im Markt der Konkurrenten bewehren können. Aber auch neue Ansiedlungen können wir nicht mehr bewerben. Wer hier schon schlechtere topographische Verhältnisse, schlechtere Verkehrsanbindungen und höhere Grundstückspreise als in Nachbarkommunen, insbesondere Langenfeld vorfindet, wird sich bald gar nicht mehr für einen Standort in Solingen entscheiden!
Wer aber soll dann die Einnahmen errichten, mit denen wir in Zukunft unsere weiter steigenden Sozialleistungen decken müssen?!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Colli | 06.03.2010 | 17:46

Wenig Attraktivität

Auch ohne die Erhöhung der Gewerbesteuer wandern Großunternehmen ab (Silag etc.) Industriegebiete stehen leer, da aufgrund schlechter Autbahnanbindungen und hoher Gewerbesteuer der Standort Solingen nicht attraktiv ist.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Checker | 06.03.2010 | 18:25

Das kann es nicht sein

Wieviel Unternehmen sollen denn noch in andere (benachbarte) Städte abwandern, wo die Gewerbesteuern z.T. bedeutend geringer sind? Ist das nicht kontraproduktiv besonders in der derzeitigen Situation, wo man doch versucht gerade hier Arbeitsstellen zu erhalten um die Kaufkraft des Bürgers nicht zu verlieren, sie zu erhalten und/oder gar zu verbessern? Letztlich wird dann durch die entstehende mögliche Abeitslosigkeit von Betroffenen der Steuerzahler noch mehr belastet!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von FAS | 06.03.2010 | 18:39

Erhöhung der Gewebesteuer

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer ist der falsche Weg. Dies trägt nicht dazu bei, Firmen an den Standort Solingen zu binden und schon gar nicht die Ansiedelung neuer Firmen für den Standort Solingen zu gewinnen. Mit einer Erhöhung wird der Standort Solingen unatraktiver denn je. In manchen Kommentare ist das Beispiel der Firma SILAG aufegführt. Die Firma SILAG würde auch dem Standort Langenfeld den Rücken kehren, wenn zukünftig die Gewerbesteuer dort angehoben würde. Um den Standdort Solingen attraktiver zu gestalten müssen mehr Zugeständnisse an die ansässigen Firmen und interessierten Firmen gemacht werden. Hieran kommen wir wohl nicht vorbei.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von korfusilvie | 06.03.2010 | 19:20

Solingen -die unerreichbare und unbezahlbare Insel im Bergischen Land

Wer hier investieren und Arbeitsplätze schaffen will, wird sich primär mit diesen zwei Punkten auseinandersetzen: wie ist die Stadt angebunden und erreichbar, was hat sie für Gewerbesteuerhebesätze. Nicht nur, dass übereifrige Naturschützer seit Jahren uns erst das Viehbachtal in einem Schildbürgerstreich zerschreddern lassen, um dann die lange Beton-Autobahn im logistischen Nirwana enden zu lassen und zig Pendler mit zig Umweltverschmutzungen jeden Werktag im schönen Stau Richtung Köln bruttosozialproduktschädigend herummiefen lassen und damit die Volkswirtschaft und auch die Natur schädigen, nein, jetzt kommen wir auch noch auf die Idee, dass zukünftige Unternehmer, die uns ja vielleicht auch mit ein bisschen Dreck, Immissionen und Straßenverkehr behelligen könnten, bei uns in sinnvolle Arbeitsplätze investieren könnten. Die schrecken wir direkt mal mit ein bisschen mehr Gewerbesteuerhebesatz ab. Jawoll: so zerstöre ich die Zukunft einer Stadt, Folge 13a... Bindet Solingen endlich anständig an und lockt Unternehmer an. Unser Nachwuchs muss sich sonst auch noch in diesen täglichen Pendler-Wahn einreihen. Nur so geht Stadt-Aufbau.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von 1000Graefrather | 06.03.2010 | 19:51

Ganz schlecht!!!

Abgesehen davon, daß Steuererhöhungen nichts mit Sparanstrengungen zu tun haben, unsere Langenfelder und Haaner Nachbarn lachen sich bestimmt schon ins Fäustchen, werden deren Gewerbegebiete ja nun noch attraktiver.

Kommentar von Nadini | 06.03.2010 | 22:38

Abwanderung

...es wandern doch jetzt schon genügend potenzielle Unternehmer ab!!! Freizeit ist und bleibt eh unbezahlbar...und davon opfern Klein- und Mittelständische Unternehmer schon genug!!!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von MichaelFinke | 06.03.2010 | 22:54

Falsches Signal für die Wirtschaft

ich denke, dass eine Erhöhung der Gewerbesteuer kontraproduktiv ist. Das führt evtl. zu einer kurzfristigen Mehreinnahme, aber in der derzeitigen wirtschaftlichen Lage ist auch das fraglich. Mittelfristig ist das ein Problem für Unternehmen, die sich örtlich verändern wollen oder müssen. Die werden sich auch im Umland, welches infrastrukturell zumeist besser angebunden ist, umsehen und im Zweifel abwandern. Neuansiedlungen von Unternehmen werden so gut wie nicht mehr stattfinden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von korfusilvie | 06.03.2010 | 23:08

Notgroschen, mehr Unternehmen, neue Einnahmequellen

In Notzeiten könnte man auch einmal eine einmalige Sondersammlung durchführen. Für andere Notleidende wird schließlich auch gespendet. Nicht nur die Höhe der Gewerbesteuer, nein auch die Masse der Unternehmen macht´s. Also: mehr Unternehmen anlocken und neue Einnahmequellen etablieren, z.B. den Tourismus des Bergischen Landes endlich gebären.
Eine Familie aus Senden meinte einmal, es wäre hier fast so schön wie im Schwarzwald. Wir könnten uns also ein besseres Stadt-Selbstbewußtsein leisten: Nähe zu den Metropolen Düsseldorf,Köln und dem Rhein, malerische Hofschaften, schöne Wupper, imposantes Müngsten, mehrere Museen, Talsperre und historische Burg mit Seilbahn! Also: auch die Touristik ausbauen. Wieso fährt man am Wochenende ins Sauerland oder in die Eifel? Vielleicht bekommen wir Leute dazu, unsere Stadt lieber zu besuchen. An malerischen Plätzchen fehlt es doch nicht. Eher an der richtigen Marketingstrategie.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von antenne99 | 07.03.2010 | 10:47

Kontraproduktiv

5,4 Millionen Einnahmen sollen dabei rumkommen, die besagte Steuer zu erhöhen; ich profezeihe, dass das Gegenteil, wenn dies umgesetzt wird, eintreffen wird!
Steuern runter sollte die Devise sein, damit kann Solingen den Wegzug von Unternehmen stoppen und damit Arbeitsplätze schaffen, die immer weniger werden!
Ein Teufelskreis, der hier stattfindet und zu immer weniger Steuern führt. Der sollte dringend durchbrochen werden.
Ergo: Hebesatz zumindest übergangsweise runter, oder Erhöhung bis zur konjunkturellen Besserung aussetzen!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von MauriceSG | 07.03.2010 | 18:53

Macht keinen Sinn

Sollen denn noch mehr Firmen abwandern?
Das macht keinen Sinn!

Kommentar von marga777 | 07.03.2010 | 19:35

Wirklich nicht zu verkraften?!

Wenn ich das richtig verstanden habe, so zahlt ein kleiner Unternehmer mit einem Gewinn von 50.000 Euro nach der Anhebung des Hebesatzes 333 Euro mehr als bisher - im Jahr. Das ist ein monatlicher Anstieg von noch nicht einmal 27 Euro. Sollte das ein Grund sein, abzuwandern?! Worüber reden wir eigentlich?! Ich denke, dass dies selbst bei einem Gewinn von NUR 50.000 Euro zu verkraften ist.
Ich kann es gar nicht fassen, dass darüber überhaupt gestritten wird. Oder habe ich da doch was falsch verstanden? Dann korrigieren Sie mich bitte.

Kommentar von mximator | 07.03.2010 | 20:16

Anrechnung der Gewerbesteuer

Interessant wäre es, zu erfahren wieviel von den 5,4 Mio an echter Mehrbelastung auf die Unternehmen zukommt und wieviel durch die Anrechnung bei der Einkommen-/Körperschaftssteuer beim land/Staat zurückgeholt wird.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von modoma | 07.03.2010 | 20:28

Gewerbesteuererhöhung

Neuansiedlungen von Unternehmen sowie Unternehmenserweiterungen werden dadurch erheblich erschwert und so der Standort gefährdet, was zu Mindereinnahmen führen kann

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Klugscheisser | 07.03.2010 | 21:44

Nicht die Unternehmen bestrafen

Der Gewerbesteuersatz ist ohnehin schon viel höher als in den Nachbarstädten ( Langenfeld, Hilden). Die (wenigen) noch in Solingen verbliebenen Unternehmen dürfen keinesfalls durch eine Gewerbesteueranhebung zur Abwanderung in andere Städte genötigt werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von troete | 07.03.2010 | 22:04

Schnitt ins eingene Flesich (Titel von Moderation ergänzt)

Es kann nicht sein, dass Solingen mit Mühlheim oder Köln verglichen wird. Wie kann es sein, dass der Hebesatz in Solingen höher sein soll als in Köln???
Aus den letzten Jahren ist wohl nichts gelernt worden?!
Warum sind Unternehmen wie SILAC nach Langenfeld "abgewandert"?
Und warum sollte ich mit meiner Firma eigentlich nicht einfach noch ein paar hundert Meter weiter ziehen und die Vorteile von Langenfeld nutzen? Etwa weil Solingen so schön ist???
Ich glaube, dass die Erhöhung der Gewerbesteuer ein Schnitt ins eigene Fleisch wäre...

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von norbertc | 07.03.2010 | 22:09

Weniger Firmen in Solingen (Titel von Moderation ergänzt)

Eine Gewerbesteuererhöhung vertreibt Unternehmen und verhindert Neuansiedlungen.

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Kommentar von Sanierer | 08.03.2010 | 09:48

Ausweitung

Die Erhöhung der Gewerbesteuer wäre kontraproduktiv. Es wird die Ansiedlung von Unternehmen verhindern.
Sinnvoller wäre eine Ausweitung auf die sog, Freiberufler (Rechtsanwälte, Steuerberater, Ärzte, Notare). Diese Berufsgruppen beteiligen sich, trotz teilweise erheblicher Gewinne nicht am Gemeinwohl dieser Stadt.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von kruegerjoerg | 08.03.2010 | 09:57

Arbeitsbörse im Internet

Die Verwaltung der Stadt könnte anfallende Arbeiten wie Wartungen, Reparaturen an den Gebäuden der Stadt oder Müllbeseitigung an notwendigen Stellen oder andere kleinere Arbeiten, die zu erledigen sind, auf einer Internetplattform, wie dieser hier, darstellen.
Andererseits könnten die Bürger( auch Handwerksbetriebe dieser Stadt) sich aus den Aufliestungen der Verwaltung die Arbeiten heraussuchen die sie kostenlos (Materialkosten ausgenommen) für die Stadt ausführen würden.
Ich bin selbstständiger Handwerksmeister und durchaus bereit so der Stadt zu helfen.
Vielleicht wäre das Sparpotential so groß, daß auf Steuererhöhungen verzichtet werden kann.

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Kommentar von Kunigunde | 17.03.2010 | 11:08

Zustimmung

Ich glaube auch, dass da die Bereitschaft vorhanden ist. Dann würden sich auch nicht alle so hilflos fühlen. Die Plattform wäre unaufwendig und man könnte überlegen, ob dort außer der Verwaltung auch Bürger ein kleines Projekt vorstellen dürfen, für das sie zupackende Hände aus der Nachbarschaft brauchen. Wenn sie die nämlich nicht finden, setzen sie ihre Idee gar nicht erst um. Ich glaube, so ein Angebot käme zwar nur langsam, dann aber gewaltig in Schwung. Ich wäre jedenfalls bereit, in kleinem Umfang mitzuhelfen oder einen Eimer Farbe zu spenden etc.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von EinSolinger | 08.03.2010 | 09:59

Gewerbesteuererhöhung wird zu viel größeren Ausfällen bei der Gewerbesteuer führen, da Unternehmen dadurch gezwungen werden, Gewinne künftig möglichst in anderen Städten zu versteuern.

Hat man aus dem Beispiel Haan nicht gelernt? Jahrelang wanderten Solinger Unternehmen ab, gelockt von der günstigen Gewerbesteuer.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von hn | 08.03.2010 | 10:55

Sparen! Nicht mehr einnehmen!

Irgendwie habe ich den Eindruck man möchte alle noch Gewinn erzielende Gewerbetreibenden aus der Stadt vertreiben. Bei Lapawa (SILAG) und auch einigen anderen ist diese Politik durchaus erfolgreich praktiziert worden - noch dazu bei Arbeitgebern, die insbesondere den geringer Qualifizierten Lohn und Brot gaben. Aber wahrscheinlich zahlt man lieber Hartz IV.
Bei Städten wie Langenfeld und Haan in direkter Nachbarschaft halte ich dies für kontraproduktiv.

Ich bin selbstständig und sparen bedeutet für mich primär Kosten senken !!!
Alles was ich nicht ausgebe, muss ich auch nicht einnehmen!

Signifikant sparen kann man nur indem man die Leistungen der Stadt auf die Kernaufgaben beschränkt, sich von Kostenverursachern trennt und überflüssiges Personal abbaut.
Die teure Dezernentenstelle wäre ein Anfang.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Marlene | 08.03.2010 | 12:38

Solingen als Schlafstadt

Die Erhöhung der Gewerbesteuer führt m. E. nur zu weitereren Abwanderungen von Unternehmen. Wenn wir wollen, dass Solingen zur Schlafstadt für Unternehmer und Arbeitnehmern aus Köln, Dortmund und Düsseldorf wird, können wir das ruhig tun.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von schwertfeger | 08.03.2010 | 13:32

Ausgerechnet ..

Ausgerechnet beim Gewerbe will man wieder kassieren statt dafür zu sorgen, dass mal wieder mehr Gewerbe in unserer Stadt sesshaft wird.

Eine hohe Gewerbesteuer etc. wirkt doch nur abschreckend und vertreibt die noch hier vorhandene Wirtschaft .

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Solinger | 08.03.2010 | 13:54

Hermann Löns Weg Stadion für andere Veranstaltungen

Man sollte Das Hermann - Löns Weg Stadion für andere Veranstaltungen vermieten. Zum Beispiel für Konzerte, Benefiz Veranstaltungen, u.s.w

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von hoffmann | 08.03.2010 | 13:56

Hebesatz-Angleichung-Gewerbesteuer

Wäre es nicht möglich, die Gewerbesteuer-Hebesätze in ganz NRW anzugleichen? Dann würden die Umsiedlungen der Unternehmen in preiswertere Städte, aus diesem Grunde, nicht mehr gegeben.

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Kommentar von Verwaltung | 08.03.2010 | 18:17

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Fragesteller/in, die Gewerbesteuerhebesätze werden von dem Rat der jeweiligen Gemeinde beschlossen.
Daher wäre es theoretisch möglich, dass alle Gemeinden den gleichen Hebesatz beschließen und anwenden.
Praktisch ist es zur Zeit aber nicht durchführbar. Die Stadt- beziehungsweise Gemeinderäte könnte man nicht "unter einen Hut bringen".
Desweiteren ständen dem auch rechtliche Probleme wahrscheinlich entgegen. Die defizitären Gemeinden dürften den Hebesatz nicht senken, da ansonsten gegen geltendes Haushaltsrecht verstoßen würde. Ob "reiche" Gemeinden den Hebesatz ohne trifftigen Grund so hoch anpassen dürften, um das Niveau des sehr hohen Gewerbesteuerhebesätze zu erreichen, ist zumindest rechtlich fraglich.
Eine andere Möglichkeit, die aber auch rechtlich zu prüfen wäre, könnte sein, dass der Bundesgesetzgeber den Gewerbesteuerhebesatz per Gesetz (Gewerbesteuergesetz) für alle gleich oder zumindest annähernd gleich festschreibt.

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Kommentar von hschi | 11.03.2010 | 20:38

Lösungsansatz

Aber genau das wäre ein Lösungsansatz.
Durch die Potenzierung Ihrer Konjunktive in Ihren Antworten bleiben wir auf dem alten Weg.
Es könnte ja alles besser werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ReggieNobel | 08.03.2010 | 14:45

Kontraproduktiv!

Genug gut zahlende Firmen wurden in umliegende Städte vertrieben, welche nun schuldenfrei sind. Dieses Geld hätte Solingen gut gebrauchen können. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer wird die Finanzlage nur noch tiefer in die Abwärtsspirale katapultieren.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von joerchsg | 08.03.2010 | 16:25

Eigentlich sollte man den Weg anders herum beschreiten

Wieviele Unternehmen sind schon abgewandert? Dann werden es wohl noch mehr. Sollte man nicht versuchen mehr Unternehmen nach Solingen holen, die dann unter dem Strich dann doch mehr einbringen?

ist neutral
Kommentar von UntoterBewohner | 08.03.2010 | 17:58

Große Risiken

Es birgt ein großes Risiko die Gewerbe steuer anzuheben ,da sich die Unternehmen über legen ob es sinnvoll ist sich in Solingen niederzulassen. Den im Solinger Umland gibt es genug andere Städte in denen die Gewerbesteuer niedrigere ist. Dort hin würden die Firmen vermutlich hin abwandern.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von rainervfr800 | 08.03.2010 | 19:28

Lage Industriegebiete

Die Lage der Industriegebiete sind so schlecht, das man dann noch mehr Gewerbesteuer nehmen will als andere komunen oder Städte

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von baerchen05 | 08.03.2010 | 20:02

noch mehr erhöhen

Wie kann man an der Gewerbesteuerschraucbe drehen wenn nachbarstädte in diesem Bereich günstiger sind. Man verstärkt den Anreiz für Unternehmen sich in den Nachbarstädten wie Langenfeld an zu siedeln, weil es dort günstiger ist. Nicht umsonst hat diese Stadt soviele unternehmen und einen geringen Schuldenstand. Bitte Beispiel dran nehmen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von joh74 | 08.03.2010 | 22:26

Neue Anreize schaffen wäre der bessere Weg

Die Vergangenheit hat gezeigt, dass Solingen im Bereich der Gewerbesteuer schon jetzt im Vergleich zu den Nachbarstädten schlechter abschneidet (Langenfeld,...). Auch die geplanten bzw. bereits erschlossenen Gewerbeflächen lassen sich gar nicht/nur schwer vermarkten. Solingen schafft es bisher nicht, seine Attraktivität zur Ansiedlung neuer Unternehmen zu steigern.

Ziel sollte es daher sein, alles daran zu setzen, neue Anreize zu schaffen und neue, innovative Wege zu gehen, um neue Unternehmen nach Solingen zu locken.

Ohne detaillierte Kenntnisse über Stadverwaltung oder Steuerecht zu haben könnte aus meiner Sicht z.B. die konsequente Förderung regenerativer Energien sein. Hierzu könnten z.B. alle Dachflächen städtischer Gebäude für Solaranlagen genutzt werden (sofern Bauform, und Ausrichtung passend sind). Investoren/Solar-Unternehmen können diese Dachflächen gegen Miete überlassen werden. In Partnerschaft mit Solinger Unternehmen könnten zusätzliche Dachflächen erschlossen werden, die von diesen Investoren/Unternehmen für die Stromerzeugung genutzt werden können. Die Umsätze, die sich aus diesen Mieten (oder Umsätzen) ergeben, könnten mit einem entsprechend reduzierten Steuersatz gefördert werden. Denkbar wäre auch die Ausweitung auf Windenergie, etc.

Weitere Ansätze lassen sich sicherlich finden, wenn man die üblichen Wege/Denkmuster wie Gebühren erhöhen oder Leistungen reduzieren verlässt. Die Stadt sollte den Austausch zu allgemeinen/bestimmten Themen mit den Bürgern und/oder "kreativen Institutionen" wie Universitäten verstärkt nutzen. Foren, Communitys, Blogs,... werden heute von Unternehmen genutzt, um neue Produkte zu entwickeln bzw. weiterzuentwickeln (z.B. Fiat 500). Also lange Rede kurzer Sinn: Ich bin dagegen stur zu reduzieren oder zu streichen.....neue Ideen müssen her, um neue Anreize zu schaffen und damit auch neue Geldquellen zu erschließen. Vielleicht machen wir dadruch unsere Stadt auch wieder ein wenig attraktiver...

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von maidaulr | 09.03.2010 | 01:23

Solingen muss attraktiv für Gewerbetreibende bleiben

Die Gewerbesteuer ist ein Kriterium bei der Standortwahl eines Unternehmens. Wenn wir in Solingen Gewerbe halten und dazu gewinnen wollen, muss der Standort Solingen attraktiver und konkurrezfähig werden. Ein Instrument ist -neben anderen wirtschaftsfördernden Maßnahmen-, die Wettbewerbsfähigkeit hinsichtlich der Gewerbesteuern zu verbessern.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von teptan | 09.03.2010 | 07:09

das kann doch nicht ernst gemeint sein, oder?

"das kann doch nicht ernst gemeint sein, oder?" - diese Aussage paßt zu sehr vielen dieser hier vorgeschlagenen Sparvorschläge. Aber können denn die Solingen Politiker so kurzsichtig sein und nicht aus der letzten Zeit lernen? Man sollte den Unternehmen die noch hier in Solingen geblieben sind eher danke, als diese mit einer Erhöhung der Gewerbesteuer noch bestrafen. Was ist die die Konsequenz - wie viele andere Unternehmen vor Ihnen werden auch sie Solingen verlassen. Konsequenz: Hohe Gewerbesteuer und keiner mehr da der sie zahlt! Super Geldeinnahme!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Sparflamme | 09.03.2010 | 09:13

Gewerbesteuer in Verbindung mit Aussschreibungen

Jedes Jahr beteiligt sich eine Bürofirma K. aus Solingen und eine Bürofirma K. aus Remscheid an städtischen Ausschreibungen. Seit Jahren erhält die Firma K. aus Remscheid den Auftrag, weil sie ca. 1% preiswerter ist als die Firma K. aus Solingen (ein Schelm wer hierbei Schlechtes denkt). Auch wenn die Gewerbesteuer kein Kriterium für Ausschreibungen ist (Originalton Stadt) sollte man doch die entgangene Gewerbesteuer in nicht unbeträchtlicher Höhe dagegenrechnen und ebenfalls Arbeitsplätze, Lohnsteuer etc. berücksichtigen!
Oder weiß hier die rechte Hand nicht was die linke Hand macht??

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von kritischerbuerger | 09.03.2010 | 09:25

kann nicht sein

es ist der absolut falsche Weg um Unternehmen nach Solingen zu holen.
Eine Senkung der Gewerbesteuer macht Solingen attraktiv für neue Unternehmen und verhindert die Abwanderung der bestehenden Firmen

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von k34 | 09.03.2010 | 09:29

Ansiedlung von Gewerbe darf nicht erschwert werden (Titel von Moderation ergänzt)

Die Ansiedlung von Gewerbe (Handwerk und Indusrie) darf nicht noch mehr erschwert werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von pickelein | 09.03.2010 | 09:43

Firmen Abwanderung (Titel von Moderation ergänzt)

Ich denke das dadurch noch mehr Firmen (siehe Silag ) Solingen verlassen werden und dadurch dann auch nicht mehr Geld reinkommt

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Tennistina | 09.03.2010 | 09:58

Abwanderung vorprogrammiert

Ich halte die Erhöhung der Gewerbesteuer für keinen guten Weg. Es werden weitere Firmen abwandern, also ist die Gewerbesteuer-Erhöhung wohl eher kontraproduktiv.

Besser ist m. E. eine gleich bleibende Gewerbesteuer, um ortsansässige Firmen zu halten. Wem ist damit letztendlich gedient, wenn die Unternehmen abwandern und ihre Steuern woanders zahlen. Solingen sicher nicht!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von nofraSti | 09.03.2010 | 10:26

ein fest für die nachbarstädte

das verfahren gleicht dem immer selben verfahrensmuster. zunächst werden die bedingungen für die unternehmen verschärft, dann verabschieden sich diese für immer. beispiele dafür gibt es in der vergangenheit reichlich.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Marlene | 09.03.2010 | 12:14

Andere Sparpotentiale nutzen

Bevor man die Gewerbesteuer erhöht, sollte man überlegen ob man nicht im Bereich der Wirtschaftsförderung die Zuschüsse kürzt. Eine Leitungsstelle einsparen, bringt immerhin EUR 150.000,00 pro Jahr und es stellt sich die Frage, ob die Stadt selbst nicht die Aufgaben der Wirtschaftsförderunge ohne zusätzliche Kosten übernehmen kann.

Kommentar von dobbigollum | 09.03.2010 | 13:05

Firmen wandern ab,Arbeitslosigkeit steigt

Ich weiß, das es Firmen gibt die deswegen abwandern oder bei Existenxgründung andere Städte wählen, damit sind nochmehr arbeitslos, was uns noch mehr Geld kostet.

ist neutral
Kommentar von GabrielH | 09.03.2010 | 13:37

Solingen im Städtevergleich

Die Erhöhung der Gewerbesteuer senkt unsere Chancen im Wettbewerb mit den umliegenden Städten, die weitgehend deutlich niedrigere Hebesätze haben.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von POTT | 09.03.2010 | 13:38

Hohe Gwst verhindert neue Industrieansiedlungen

Solingen hat bereits die höchste Gwst in der Region. Weshalb verlagern viele Betriebe den Firmensitz ins benachbarte Langenfeld ???? Hohe Gwst trifft überwiegend den Mittelstand und die Kleinbetriebe.

Kommentar von Hornig | 09.03.2010 | 13:52

Arbeitsplätze schaffen

Mit einer Erhöhung der Gewerbesteuer locke ich keine Firmen in die Stadt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von kalexander | 09.03.2010 | 14:37

Gewerbesteuer

meines Erachtens sollte die Gewerbesteuer nicht weiter erhöht werden, da hierdurch die Unternehmen zusätzlich belastet werden, was den Abbau von Arbeitsplätzen fördert und die die Schaffung von Arbeitsplätzen verhindert. Dadurch gehen langfristig auch Stuereinnahmen verloren. Weiterhin steht Solingen im Vergleich mit den umliegenden Gemeinden und Städten bereits jetzt nicht so gut da!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Hoernchen | 09.03.2010 | 14:47

Erhöhung der Gewerbesteuer macht die Sache nur noch schlimmer!

Welches Unternehmen soll dann noch in Solingen bleiben, wenn es expandieren will oder andere Angebote hat aus den umliegenden Städten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von KevdaStar | 09.03.2010 | 15:32

Contraproduktiv

Wenn eine Firma die Wahl hat zwischen Köln und Solingen. Wird der Unternehmer sicherlich Köln wählen. Außer Solingen hätte niedrigere Gewerbesteuer. Viele Unternehmen sind Pfennigfuchser, also sollten wir, wenn wir uns schon mit Köln vergleichen, auch billiger sein.

Diesen Vorschlag würde ich erst umsetzen, wenn wir eine ordentliche Autobahnanbindung haben.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Moosi | 09.03.2010 | 19:14

Gewerberückgang

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer wird zu einem weiteren Rückgang an Gewerben in Solingen führen. Damit ist der Stadt nicht geholfen. Der finanzielle Engpaß in der Stadt ist nicht zuletzt in der Wirtschaftskrise begründet: Rückgang der Gewinne und Schließungen von Unternehmen hat zum Einbruch der Gewerbesteuer geführt. Inzwischen zieht die Wirtschaft wieder an, somit sollte mittelfristig das Gewerbesteueraufkommen wieder ansteigen. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer würde zwar kurzfristig Geld in die Kasse spülen, wäre jedoch kontroproduktiv, wenn weitere Gewerbe geschlossen werden Gewerbe in benachbarte Städte abziehen.

ist neutral
Kommentar von kleinerhuess | 09.03.2010 | 19:57

Nicht die Höhe der Gewerbesteuer ist maßgeblich - vielmehr zählt die Infrastruktur

Ich bin einigermaßen überrascht, das alle nurn über die schlechte finanzielle Lage unserer Betriebe in Solingen reden. Wenn wir einen Teil der Gewerbesteuer künftig für Infrastrukturmaßnahmen - u.a. Anbindung an A 3 und andere Sachen nutzen würden, wandert so schnell keine Firma ab. Problem ist das wirtschaftliche Fehlverhalten der vergangenen Jahre. Wir haben in Solingen anscheinend die Ökonomie vergessen und zu sehr auf Ökologie gebaut. Gründungswillige Unternehmen werden von Anwohnern vertrieben, Bau- und Betriebsgenehmigungen können nicht erteilt werden usw. Langenfeld oder besser der dortige CDU-Bürgermeister hat da in der Vergangenheit mehr Rückgrat bewiesen und jede Menge Gewerbeflächen ausgeiwesen, ganz zu schwiegen von der guten Autobahnanbindung.

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Kommentar von VolkerS | 09.03.2010 | 20:10

Infrastruktur und Grüne? Nicht durchfürbar

Haupt Ursache ist die verfehlte Politik in Solingen
Was haben denn die Grünen alles unternommen um Autobahnschlüsse zu Verhindern und alles und jedem, der es sich wagen wollte in Solingen ein Größeres Gewerbe anzusiedeln, oder zu erhalten, nicht zu vergraulen. Gar nichts. Im Gegenteil. Dank Frau Löhrmann haben wir doch immer noch keinen Vernünftigen Autobahn Anschluss. Wer schützt uns Bürger eigentlich vor den Grünen?

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Kommentar von hina | 14.03.2010 | 14:57

Gewerbesteuer ist nur ein Faktor unter vielen, die einen Standort attraktiv machen

Standortsicherheit, Pflege von Standorten, gute Verkehrsanbindung (in Solingen über Jahre vernachlässigt) sind in der Tat wichtiger. Verlagerungen sind sehr teuer und werden nur als letztes Mittel erwogen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von keineKohle | 09.03.2010 | 20:50

der richtige Weg ...

um andere Komunen im Umkreis glücklich zu machen, den dort würden sich bestimmt ein paar "Solinger" Unternehmen hinorientieren. Die einigen die dies nicht könten wären Unternehmen, die "Made in Solingen" als Qualitätsmerkmal brauchen (auch wenn die das meiste importieren)

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von SG2010 | 09.03.2010 | 21:49

Neues Modell der Gewerbesteuer möglich?

Ich bin gegen eine erneute Erhöhung des GewSt-Hebesatzes. Es sollte bedacht werden, dass
in SG viele Unternehmen ansässig sind, die auch Standorte in anderen Gemeinden
mit niedrigeren Hebesätzen haben (z.B. in Ost-Deutschland). Naturlich wird ein Standort oder insbesondere eine Produktion nicht "mal eben" verlagert. Aber gerade solche "Konzerne" sehen sich aufgrund der derzeitigen Wirtschaftslage oft mit Überkapazitäten konfrontiert und da könnte eine GewSt-Erhöhung eine "Entscheidungshilfe" bei einer Standortschließung sein, die aus der Sicht Solingens eigentlich nicht gewollt ist.
Auch in der heutigen Zeit gibt es Unternehmer, die nach wie vor eine gute Liquidität vorweisen können. Solingen braucht jetzt Liquidität.
Meine Idee wäre die, dass die Stadt den Unternehmen ein Angebot unterbreitet, bei dem das Unternehmen eine Vorauszahlung zur GewSt auf künftige Wirtschaftsjahre leistet (bitte nicht mit dem Vorauszahlungsbescheid für das laufende Wirtschaftsjahr verwechseln), welche als Anreiz nur mit 400% anstatt mit 450% belastet wäre? (Der Prozentsatz wurde frei gewählt und soll nur die Idee verdeutlichen). Da es sich bei der GewSt im Zusammenhang mit der Körperschaftssteuer /SolZ seit einiger Zeit um eine nicht abzugsfähige Betriebsausgabe handelt, dürften m.E. diese beiden Steuerarten nicht kollidieren.

Kommentar von mwilms | 09.03.2010 | 22:10

Kontraproduktivität einer Gewerbesteuererhöhung

Begründung:
- Es ist fraglich ob Mehreinnahmen erzielt werden können. - Siehe Tabaksteuererhöhung.
- Die wirtschafliche Lage zahlreicher Solinger Betriebe ist zur Zeit nicht einfach!
- Die Standortwahl Solingen wird durch die Steuererhöhung belastet.
- Ökonomisch gesehen begünstigt die Gewerbesteuererhöhung eine Abwärtsspirale - Wollen Sie Zuwachs, müssen Sie eine Aufwärtsspirale indizieren. Sie müssen Gewerbe zur Schaffung lohnsteuerpflichtiger Arbeitsverhältnisse ansiedeln.

Kommentar von zoeppken | 10.03.2010 | 10:40

Die Vergleiche mit Mülheim und Köln sind nicht unbedingt repräsentativ - Köln ist ein außerordentlich starker Wirtschaftsraum und hat trotzdem sicherlich gute Gründe für den Hebesatz von 450. Aber: Mülheim "lebt" immer noch von einer goldenen Vergangenheit und "erhält" dennoch bereits gegenwärtig den Hebesatz von 470. In Solingen stünden bei Verzicht auf die erhofften Mehreinnahmen von rd. 5,4, Mio EUR vergleichsweise entsprechende Kürzungen von Mitteln, die für die Wirtschaftsförderung, Ausweisung von neuen Gewerbeflächen usw. "verlangt"/benötigt werden gegenüber. Das allerdings dürfte ein Riesengeschrei auslösen. Motto:Solingen tut nichts.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von SolMar | 10.03.2010 | 10:42

Solingen krankt an Infrastruktur

Solingen krank an einer schlechten Infrastruktur und ist auch zum Teil deswegen als Standort für Frimen uninteressant. Da die Gewerbesteuer nicht dafür eingesetzt wird, an diesem Mangel etwas zu verbessern.
Man sollte die Gewerbesteuer erst einmal senken damit Firmen überhaupt erst angelockt werden, Arbeitsplätze entstehen und so indirekt durch die Einkommenssteuer und sinkenden Sozialausgaben ein Sparvolumen erreicht wird.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von froschkoenig62 | 10.03.2010 | 12:04

Eine Frage der Wetttbewerbsfähigkeit

Dass Solingen mit seiner industriellen Struktur gerne auf den Hebesatz als Einnahmenhebel zurück greift, ist naheliegend. Es ist aber ein sehr kurzfristiges Denken. Natürlich kann ich die Steuereinnahmen kurzfristig steigern, indem ich die bestehenden Gewerbesteuerzahler zusätzlich zur Kasse bitte.

Im ersten Moment kann sich das so belastete Steuersubjekt der Massnahme nicht entziehen. Mittel- und langfristig aber werden sich die Gewerbesteuerzahler nach einer Alternative umschauen, sprich in günstigere Kommunen (und das sind alle umliegenden!!) abwandern. Nach der Abwanderung ist die Einnahmequelle versiegt, denn zurück kommen die wenigsten. Auch nicht bei einer Steuersenkung, denn die Umzugskosten müssen sich nach Abwanderung erstmal amortisieren.

Langfristig wird diese Massnahme die Einnahmensituation verschärfen, nicht verbessern!

Richtig wäre vielmehr, den Hebesatz zu senken und dadurch Gewerbe anzuziehen. Die Finanzierung des dadurch entstehenden Einnahmeverlusts kann man durch die Vermarktung von Gewerbeflächen an die neuen Gewerbesteuerzahler darstellen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von steve81 | 10.03.2010 | 13:08

Bürgerfond zur Senkung der Zinsbelastung

Wie wäre es einen Bürgerfond einzurichten. Die Idee ist ähnlich den Bundesschatzbriefen. Der Bürger leiht der öffentlichen Hand Geld und bekommt einen festen Zeitraum lang einen entsprechenden Zinssatz. Da dieser Fond UNSERE Stadt unterstützten soll, sollte der Zinssatz so gewählt werden, dass er unter denen an die Banken zu zahlenden Zinsen liegt.
Ich kenne die aktuelle Zinsbelastung nicht genau, aber Herr Weeke machte deutlich, dass es eine erhebliche Entlastung sei, wenn die Zinsen für die Altschulden nicht zu zahlen wären (Zusammenhang kommunaler Entschuldungsfond des Landes). So könnte ein Teil der Zinslast eingespart werden.
Anbei eine Milchmädchenrechnung:
Zinsen für ein normales Sparbuch 0,5-1,0% (für "normales" Sparen der Bürger)
Zinsen für einen Kredit 6,0% ???
Zinsen Bürgerfond 2,0%
Ersparnis 4,0%
Schulden ca. 800.000.000 davon 4% = 32.000.000

Vielleicht kann die Verwaltung mal die "echten" Zahlen dagegen stellen. Es könnte also für beide Seiten von Vorteil sein

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Kommentar von kruegerjoerg | 11.03.2010 | 12:08

Nur Ergänzung

Ist eine prima Idee, sollte aber nur gemacht werden, wenn die Verwaltung eich Konzept zur Entschuldung vornimmt, denn sonst ist die Gefahr noch höherer Verschuldung sehr groß.

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Kommentar von Kunigunde | 17.03.2010 | 12:25

Sowas hab ich auch schon überlegt.

Das müsste jemand mit Sachverstand mal ausarbeiten. Ich würde das als Geldanlage auf jeden Fall in Erwägung ziehen. Einlagensicherung wäre dann ein Thema.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von MichaelWagner | 10.03.2010 | 13:49

Erhöhung Gewerbesteuer

Ich lehne ab, da nur noch mehr Firmen sollen in richtung Langenfeld oder andere verlassen

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Goldnueppi | 10.03.2010 | 16:20

Wenn schon, dann alle!

Wenn Solingen sparen muß, dann müssen auch die Unternehmen, die Bestandteil von Solingen sind, sich solidarisch zeigen.
Es sollte allerdings deutlich gemacht werden, daß auch wieder eine Senkung durchgeführt wird, sobald die Sparmaßnahmen Erfolg zeitigen.
Um einen Standort attraktiv zu machen, genügt nicht nur eine Senkung der Gewerbesteuer, sondern auch eine unternehmerfreundliche Politik: dann darf es nicht sein, daß wichtige Unternehmensprojekte wie z. B. der (Um)Bau einer Lagerhalle blockiert wird, weil zugezogene Anwohner sich gestört fühlen! Wer zuerst kommt, mahlt zuerst!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Jan42659 | 10.03.2010 | 16:26

Dagegen

Die Erhöhung der Gewerbesteuer bringt langfristig nichts ein, sondern schadet dem Haushalt strukturell, weil dem Wirtschaftsstandort geschadet wird. Neuansiedlungen gehen nach Langenfeld, Haan oder Hilden und ortsansässige Firmen haben, die ohnehin von der Weltwirschaftskrise gebeutelt sind, hätten einen erhöhten Kostendruck (und müssen ggf. Arbeitskräfte entlassen). Erhöht sich die Zahl der Arbeitslosen, so erhöhen sich die Sozialausgaben (z.B. Wohngeld, sog. KdU).
Die Erhöhung der Gewerbesteuer wäre eine Verzweiflungstat.
(Titel nachträglich von Moderation hinzugefügt)

ist neutral
Kommentar von coco | 10.03.2010 | 17:33

Enrwicklung in unserer Stadt

Einer Erhöhung kann ich nur zustimmen, wenn dadurch die Ansiedlung von Industrie und Gewerbe gefördert wird und es dadurch keine Abwanderung der Industrie und Gewerbe gibt.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von bestan | 10.03.2010 | 19:26

Standort Solingen für Firmen attraktiver machen

Durch Senkung der Gewerbesteuer sollte Solingen versuchen weitere Firmen für den Standort Solingen zu gewinnen und hierdurch die Gewerbesteuereinnahmen zu vergrößern. In der Vergangenheit haben wir durch Gewerbesteuererhöhung lediglich Solingen für Gewerbetreibende unattraktiv gemacht.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von alaska2503 | 10.03.2010 | 19:40

Wiederholung eines alten Fehlers

Klar kann man mit einer Erhöhung mehr Einnahmen erzielen.
Aber nur mit hier ansässigen Gewerbe.
Aber...
Wer kommt hier noch hin? Oder wer bleibt?
Da gibt es ja genug negative Beispiele (...[konkreten Firmennamen von Moderation gelöscht])!

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Kommentar von VolkerS | 10.03.2010 | 19:57

Wiederholung eines immer gleichen Fehlers

In Solingen hat man ein Talent dazu Interessierten Firmen immer und immer wieder einen Stein in den Weg zu legen. ... [konkreten Firmennamen von Moderation gelöscht] ist da bei weitem keine Ausnahme. Nur eines von vielen vergraulten Unternehmen. Wenn ich mich mit einem größeren Gewerbe ansiedeln müsste, dann Garantiert nicht in Solingen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von verdone | 10.03.2010 | 20:07

Gewerbesteuer senken,

zwecks Standortsicherung. Den Unternehmen bietet sich die Chance im Wettbewerb mit auswärtigen Firmen zu bestehen und die Gewinnchancen zu erhöhen. Auch so kann das Gewerbesteueraufkommen gesteigert werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von borkum | 10.03.2010 | 21:20

so nicht

sollen noch mehr firmen solingen verlassen? die 5,4 mio sprechen zwar für sich,
aber langfristig kann das ein rohrkrepierer werden. langenfeld und andere
städte warten doch schon.

Kommentar von Norbert_Jordan | 10.03.2010 | 21:47

NICHT WETTBEWERBFÄHIG

Solingen ist als Standort für Unternehmen aufgrund der derzeit bereits vergleichsweise hohen Gewerbesteuer bereits jetzt nicht mehr wirklich wettbewerbsfähig. Entsprechend ausgleichende Standortfaktoren existieren leider nicht, weshalb ein derart abschreckendes Signal an alle derzeitig in Solingen ansässigen Unternehmen, und solche die sich mit dem Gedanken einer Ansiedlung in unserer Stadt tragen vermieden werden sollte. Nicht vergessen: Unternehmen bedeuten nicht nur Gewerbesteuer, sondern auch Arbeitsplätze und Einwohner, die Steuern zahlen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von simone-g | 11.03.2010 | 08:58

Industriekultur?

Wie sieht es denn mit unserer einstigen Industriekultur aus?
Neu geschaffene Gewerbegebiete liegen doch zum größten Teil brach.
Woran liegt das?
Meiner Meinung nach nicht an der ungünstigen Anbindung ins Umland,
sondern an den - im Vergleich zum berg. Städtedreieck - ohnehin schon
höheren Gewerbesteuermessbeträgen.
Mein Mann ist ebenfalls Unternehmer - und Solinger!
Unseren Firmensitz hat er allerdings aufgrund des finanziellen Mehraufwands durch die
Gewerbesteuermessbeträge nach Wuppertal verlegen müssen, um noch einigermaßen
im Wettbewerb bestehen zu können. Hat uns die Vergangenheit nicht gezeigt, dass viele Solinger Unternehmen ebenfalls abwanderten. Ich denke, dass eine weitere Anhebung der Gewerbesteuer der einstigen Industriekultur Solingens nicht weiterhelfen wird.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von sleuther | 11.03.2010 | 09:00

sparen heißt weniger ausgeben

und nicht die Einnahmen erhöhen. Also bitte verkaufen Sie uns Bürger nicht wieder für dumm. Die Quittung kommt bei der nächsten Wahl.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Pleitewilli | 11.03.2010 | 10:04

Falscher Ansatz im System

Gerade am Thema Gewerbesteuer-Satz zeigt sich die Misere des Systems: die einzelnen Kommunen treten als "Konkurrenten" um Gewerbe-Ansiedlungen auf (siehe die Kommentare zu Langenfeld/Lapawa). Das wird nur getoppt durch die Verhältnisse in der Schweiz, wo man als ansiedlungswilliger Reicher seinen Steuersatz quais mit der Gemeinde frei aushandlen kann. Der Leistungsfähigkeit der Gemeinden schadet das enorm. Vorschlag: Konkurrenz ausschalten durch bundeseinheitlich gleiche Sätze.
Damit kommt man zu einem weiteren wesentlichen Punkt: die verschiedenen "Ebenen" der Verwaltung erheben selbständig Steuern. Für den Bürger ist es intransparent, und es ist ihm letztlich auch egal AN WEN er zahlt...- das Geld ist so oder so weg! Und wenn dann im Vorwort dieses an sich löblichen Unterfangens davon geredet wird dass jeder Bürger Solingens Schulden in Höhe von gut 4000 ? hat, dann ist das doch auch nur die halbe Wahrheit. Jeder Bundesbürger hat fast 20000 ? Schulden. In diesem Sinne wäre eine umfassende Reform der Abgaben (Steuern) dringend erforderlich, wobei lediglich die direkten Verwaltungsgebühren vor Ort zu erheben wären. Alles andere muss zentral erhoben und dann nach bestimmten Schlüsseln wieder verteilt werden. Und da geht es dann nicht an, dass "der Bund" das Geld einnimmt, dann Gesetze erlässt, die den Gemneinden hohe Ausgaben auferlegen und dann sagt: so jetzt seht mal zu wo Ihr das Geld dafür her bekommt. Und die Gemeinden kämpfen dann einen aussichtlosen Kampf, bei dem die Bildung, Kultur, Sport, Jugendarbeit, kurz das Leben vor Ort den Bach herunter gehen. Diesen verzweifelten Kampf dann noch als "Erhalt der Selbstverwaltung" zu verkaufen, ist doch recht euphemistisch. In diesem Zusammenhang erschien mir der ach so bedrohliche "Sparkommissar" der Bezirksregierung zunächst mal gar nicht sooo bedrohlich, als er nämlich die Notwendigkeit des vierten Dezernenten in Frage stellte. Wenn daraus die "Zwangsverwaltung" besteht, dann hat der Sparkommissar meinen Segen.
Fazit: die Kommunen müssen sich gemeinsam für eine komplett neue Finanzierungsform bemühen - das Herumbsteln an diesen Einzelsymptomen bringt nur kurzfristig eine Atempause.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von SolMar | 11.03.2010 | 11:52

2x mal Gewerbesteuern anheben?

Es gibt zwei mal den Vorschlag Gewerbesteuern anzuheben. Mit übrigens den selben Angaben.

Solingen liegt zentral und das ist der größte Vorteil, denn viele Leute wohnen hier, die anderswo arbeiten müssen, weil die anderen Firmen auch wenn es in der Bilanz nicht viel ausmacht, sich zweimal überlegen ob sie in Solingen oder in den Nachbarstädten ansiedeln wo das Preis/Leistungsverhältnis etwas anders gelagert ist.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ilsebill | 11.03.2010 | 12:23

Auf NimmerWiedersehen Solingen

.............wenn die Stadt Solingen ein Gewerbetreibender wäre, würde sie ja wohl auch aus Spargründen in Nachbarstädte mit niedriger Gewebesteuer abwandern...........ich schüttel nur noch den Kopf

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von CDRogall | 11.03.2010 | 15:57

Gewerbesteuererhöhung

Die Erhöhung der Gewerbesteuer ist in meinen Augen genau der falsche, da kontraproduktive Weg. Unsere Nachbarstädte machen es besser: konkurrenzfähige Hebesätze und attraktive Gewerbegebiete. Wir müssen dafür sorgen, dass die Firmen zu uns kommen, anstatt abwandern.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von STC | 11.03.2010 | 16:09

Falsche Politik

Die Anhebung der Gewerbssteuer, die ohnehin besser durch eine andere Form der Besteuerung ersetzt werden sollte, da sogar Ausgaben in die Bemessungsgrundlagee mit einbezogen werden, ist kontraproduktiv. Umliegende Gemeinden, wie Hilden und Langenfeld, haben es in den vergangenen Jahrzehnten richtig gemacht, die Gewerbesteuer in Grenzen gehalten und klug Gewerbeflächen zur Verfügung gestellt. Deshalb stehen diese Gemeinden jetzt gut da und Solingen nicht.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von gebuertigerSoliger | 11.03.2010 | 16:20

Das Einzige!

Das Einzige was unser Rathaus kann ist Gebühren erhöhen. Seit 30? Jahren werden immer wieder Firmen aus Solingen vergrault. Man muß doch von den Stadt-Verantwortlichen erwarten können, daß diese auch mit schwierigen Gewerbesteuerzahlern, (s. Herrn Lapawa usw.) eine Einigung erreichen können.

Kommentar von bstratmann | 11.03.2010 | 18:10

Sparen???

Schon mal jemanden aufgefallen, das es hier eigentlich weniger um sparen geht. Die wirklich großen Summen versucht man lediglich durch Erhöhung der Einnahmen reinzuholen. Hier ist keine Rede von Sinfonikern, Dezernentenstellen, Geschäftsführern bei Beteiligungsgesellschaften, überflüssigen Bezirksvertretungen etc. Mir scheint mittlerweile, die beste Lösung für Alle... der angedrohte Sparkommisar aus D-dorf. Schlechter kann es da kaum werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von zanjo | 11.03.2010 | 18:11

weg mit den unternehmen?!?!

die erhöhung der gewerbesteuer kann nicht der richtige weg zum sparen sein. das hauptziel eines unternehmens ist es gewinn zu erwirtschaften. sobald aber die steuer steigt und kein bares mehr in die unternehmenskasse gelangt, lohnt sich der standpunkt solingen nicht mehr. und gerade hier sind die abgaben schon ziemlich hoch, im verhältnis zu den einnahmen in dieser eher armen stadt. andere städte freuen sich über neue gewerbe(steuern) und solingen verliert geld!!!! auf die lange sicht also unverantwortlich.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von BMG | 12.03.2010 | 09:16

Autobahnanbindung

Wenn der Blick über den Tellerrand nach Langenfeld gemscht wird, so zeigt dies doch eins:

Gewerbe, Industrie und Einzelhandel muss den roten Teppich ausgelegt bekommen. Und dies von Verwaltung, Politik und Bürgern. Und dies geschieht sicherlich mit einer Gewerbesteuererhöhung. Vielmehr u.a. mit einer vernünftigen Autobahnanbindung.

Die Erhöhung der Gewerbesteuer bringt auch in der Regel im Soll eine Verbesserung der Haushaltslage, im Ist geht dieses Spiel aber durch Abwanderung bzw. fehlende Gewerbeneuansiedlung nicht auf.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Schoenberger | 12.03.2010 | 11:42

Wir brauchen auch neue Unternehmen !

Es kann nicht sein, dass noch mehrere Unternehmen aus Solingen wegziehen, gleichzeitig wird sich jedes neue Unternehmen überlegen hier anzusiedeln. Wir brauchen aber unbedingt neue Arbeitsplätze und den Erhalt der Vorhandenen. Deshalb muss alles getan werden die Gewerbesteuer nicht zu erhöhen, sondern noch mehr Anreiz zu bieten sich in Solingen niederzulassen. Dies gilt auch für die Grundsteuer.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von hudel | 12.03.2010 | 14:40

akzeptabel

Gewerbetreibende bekommen genug Vergünstigungen, wenn sie sich für einen Standort in einer Stadt entscheiden.(verbilligte Grundstücke, finanzielle Unterstüzung beim Gebäudebau)Da kann man schon Gewerbesteuer verlangen und erhöhen.

ist neutral
Kommentar von Schneider | 12.03.2010 | 15:44

die Einnahmen werden sinken (Tiltel von Moderation ergänzt)

Solingen hat schon einen sehr hohen Gewerbesteuersatz. Die umliegenden Städte wie Langenfeld, Haan, Hilden sind diesbezüglich attraktiver und reiben sich schon die Hände.
Also, bei Erhöhung der Gewerbesteuer sinken mittelfristig die Einnahmen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Charlybu | 12.03.2010 | 16:35

Nicht weiter abschrecken! (von Moderation ergänzt)

Firmen sollen durch höhere Gewerbesteuer nicht weiter abgeschreckt werden.

ist neutral
Kommentar von Gaertnergruen | 12.03.2010 | 17:54

Mehr ist manchmal weniger

Besteht nicht die Gefahr das Firmen garnicht erst nach Solingen kommen,und damit keine höheren Einnahmen erzielt werden,oder das Firmen abwandern und damit bestehende Einnahmen wegfallen?.
Es gibt immer Gemeinden die höhere Gewerbesteuern nehmen,was ist aber mit denen die weniger nehmen,damit müsste sich Solingen doch vergleichen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Sparfuchs68 | 12.03.2010 | 19:07

Dies ist der falsche Weg

Gerade in Solingen sind in den letzten 15 Jahren viele Firmen in andere Städte abgewandert, weil dort günstigere Gewerbesteuersätze waren. Viele Solinger Firmen kämpfen auch heute noch um Ihre Existenz. Es kann nicht sein, dass über diesen Weg immer mehr Unternehmen verkrault werden und die Arbeitslosenquote in Solingen immer mehr steigt. Denn je höher die Belastungen sind, die auf die Unternehmen zukommen, um so mehr müssen auch die Unternehmen an anderer Seite und dies sind dann eben oftmals Personalkosten einsparen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von sahei | 12.03.2010 | 20:34

Neuansiedlung von Firmen

Die Gewerbesteuer darf auf keinen Fall erhöht werden, damit Solingen attraktiv bleibt für Firmen die sich hier neu ansiedeln und Steuereinnahmen und Arbeitsplätze unserer Stadt einbringen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von dienstleisterin | 12.03.2010 | 23:13

alle Sparvorschläge betreffend

mein Kommentar betrifft alle Sparvorschläge und steht bei Vorschlag M182 unter Dienstleisterin

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Starbuck | 13.03.2010 | 00:21

....Untertietel: wie vertreibe ich noch mehr Gewerbe...

Kurzfristig könnte es wirken....langfristig wird es ein Eigentor...
Solingen ist in den letzten 10 Jahren schon unatraktive genug geworden...jeder zweite
Bürger geht nach Hilden oder sogar schon nach Langenfeld, Remscheid oder Wuppertal.
Solingen hat das Gesicht einer Stad die Lust auf Konsum macht schon lange verlohren...
durch höhere Gewerbesteuer nehme ich Neuanfängern, und den schon jetzt geschundenen
Altgeschäften die Überlebenschance.
Wenn eh schon der Umsatz einbricht weil andere Städte klevere an die Sache rangehen, dann sollten " die Volksvertreter" in unser Stadt alles tun um Gewerbe in Solingen wieder rentabel
zumachen..
Solingen ist keine Insel und muß sich mit unseren Nachbarn vergleichen lassen... Langenfeld hat die bessere Autobahnanbindung und die geringere Gewerbesteuer....und siehe da, ein kleverer und lange vorbereiter Plan geht auf...Langenfeld ist schuldenfrei...

Wenn die Kartoffeln schlecht sind, verkaufe ich sie besser wenn ich sie teurer mache...

Kommentar von Starbuck | 13.03.2010 | 02:25

sparen= nicht weniger einnehmen sondern weniger ausgeben !!

ist lustig.....diese Seite heißt: Solingen spart......Sparen heißt nicht mehr einnehmen sondern weniger ausgeben...

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Discha | 13.03.2010 | 08:41

Langenfeld hat´s vorgemacht

Schuldenfreiheit ist möglich siehe Langenfeld:

z.B.: http://www.rp-online.de/duesseldorf/langenfeld/nachrichten/langenfeld/Stadt-ab-Freitag-schuldenfrei_aid_621677.html?utm_campaign=Feed%253A+rp-online%252Frss%252Flangenfeld+%2528Langenfeld%252C+Monheim+%257C+RP+ONLINE%2529&utm_medium=feed&utm_source=feedburner

Der Hebesatz für die Gewerbesteuer nach dem Gewerbeertrag beträgt in Langenfeld für das Jahr 2010 360 v.H. und entwickelte sich in den letzten Jahren wie folgt:

* 2002: 380 v.H.
* 2003: 403 v.H.
* 2004: 403 v.H.
* 2005: 403 v.H.
* 2006: 403 v.H.
* 2007: 390 v.H.
* 2008: 380 v.H.
* 2009: 360 v.H.

Mit Sicherheit war die Gewerbesteuer nicht der einzige Grund, aber....

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von oekonom | 13.03.2010 | 09:42

Wirtschaftsförderung Ziel 2010 erreicht - sonst 378151 EUR Zuschuss p.a. einsparen

Die Wirtschaftsförderung (WFS) wurde 1999 als Nachfolgerin der Grundstücksentwicklungsgesellschaft Solingen mbH gegründet.

Sollte das Ziel von OB Haug -- keine Verluste mehr ab 2010 -- verfehlt sein, sollte man die GmbH umgehend auflösen und die Dienstleistungen extern einkaufen.

Kann sich Solingen ab 2010 noch diesen Luxus leisten?
Die WFS sollte den Zusatz *städtisch* erhalten, denn wieviele Unternehmen von auswärts konnten trotz jährlicher ExpoReal nach Solingen als Gewerbesteuerzahler gezogen werden. Ich meine nicht die Lager auswärtiger Firmen, denn die bringen keinen Cent Gewerbesteuer. Reine Umsiedlungen Solinger Unternehmen brauchen keine Messeauftritte.
.
In Zahlen laut Medienberichten:

- 2007 12,5 Arbeitsstellen in 2008 noch 11,5 Arbeitsstellen -davon 2 Geschäftsführer

ST aus 12/2007:
OB Haug: Wegen der jüngeren Rechtsprechung laufe die GmbH mit einem Dauerdefizit Gefahr, ihre Steuervergünstigungen zu verlieren.
Ziel: keine Verluste mehr ab 2010, Beginn der Schuldentilgung.

----> Ziel erreicht / verfehlt ? - <-----

ST vom 20.02.2010:

* BILANZEN Die WFS schrieb von 2003 bis 2009 rote Zahlen. Der höchste Verlust lag 2007 bei 1,7 Millionen Euro. 2009 gab es erstmals ein Plus von 1,2 Millionen Euro, weil item ein Grundstück am Piepersberg kaufte. Die Altschulden konnten von rund 18 Millionen Euro in den Jahren 2005 bis 2007 auf knapp 13 Millionen gesenkt werden.
* PERSONALKOSTEN Sie stiegen bis 2007 kontinuierlich auf über 700 000 Euro an und lagen 2009 bei etwa 600 000 Euro.
* ZUSCHUSS Seit 2009 wird die WFS pauschal mit 378 151 Euro pro Jahr von der Stadt bezuschusst ? so ein Ratsbeschluss. Dazu kommen seit 2006 noch 218 487 Euro, die für Dienstleistungen etwa beim Stadtmarketing gezahlt werden.
* AUFSICHTSRAT 16-köpfiges Gremium

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Solingen_1 | 13.03.2010 | 10:10

Frage

Wieviel Gewerbebetriebe zahlen diese Steuer in Solingen? Welchen Betrag müssten die Betriebe im Durchschnitt mehr zahlen? Wie hoch liegt dieser Betrag, wenn die 10 (20) stärksten Steuerzahler unberücksichtigt bleiben (also der Betrag, der sich aus der Steuererhöhung für diese Betriebe ergibt, abgezogen wird)?
Ich vermute nämlich, dass sich die Erhöhung bei den meisten Betrieben nur marginal bemerkbar macht.

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Kommentar von Verwaltung | 17.03.2010 | 08:53

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehme/r,

es zahlen in Solingen rund 4.000 Gewerbebetriebe (Steuerpflichtige) jährlich Gewerbesteuer.
Durchschnittlich müsste jeder Gewerbebetrieb ein Mehr von rund 1.250 Euro jährlich tragen, wenn der Gewerbesteuerhebesatz von 450 Prozent auf 475 Prozent angehoben würde.

Einer Differenzierung mit den 10 und 20 stärksten Steuerpflichtigen kann leider nicht entsprochen werden. Wegen des Steuergeheimnisses nach Paragraph 30 Abgabenordnung ist eine Offenbarung von Daten nicht zulässig, die gegebenenfalls Rückschlüsse auf geschützte Bereiche ermöglichen könnten.
Es ist aber richtig, dass die überwiegende Anzahl der Steuerpflichtigen nur marginal mit einer Erhöhung des Gewerbesteuerhebesatzes belastet würden.

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Kommentar von Solingen_1 | 20.03.2010 | 11:33

Es gibt wichtigere Standortkriterien als den örtlichen Steuersatz

Danke für diese Information.
Die Gewerbesteuer wird gerne als Entscheidungskriterium für eine Standortwahl angeführt. Dies ist sie aber nicht, sie wird allenfalls vorgeschoben. Denn viel entscheidender sind m.E. Faktoren wie die Verkehrsinfrastruktur (sowohl Autobahnanschluss als auch ÖPNV), Kunden- und Zuliefererbeziehungen, qualifiziertes Arbeitskräftepotential, geeignete Immobilien etc., also betriebswirtschaftliche Kriterien, die es überhaupt erst ermöglichen, einen Gewinn zu erwirtschaften. Hinzu kommt sicher auch, wie die Stadt einem Unternehmer, der überlegt, sich in Solingen niederzulassen, entgegentritt! Es sollte deshalb diskutiert werden, wie wir in Solingen Standortnachteile gegenüber Städten wie Hilden und Langenfeld oder gar Düsseldorf und Köln wettmachen können. Die Attraktivität einer Stadt hat viele Facetten, nicht nur eine, den niedrigen Gewerbesteuerhebesatz.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von positiv | 13.03.2010 | 10:27

Erhöhung der Einnahmen Solar Wind

Durch Vermietung von städtischen Dachflächen für die Nutzung von Solaranlagen läßt sich Geld verdienen.
Durch genehmigte Windkraftanlagen läßt sich ebenfalls Geld einnehmen.
Es gibt entsprechende Internetseiten auf denen Dacxhflächen gesucht werden. erst recht nach der Gesetzesänderung des Energieeinspeisegesetzes.
Windparks werfen für die Gemeinden einen beachtlichen Geldregen ab.

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Kommentar von BMG | 23.03.2010 | 08:31

Vom Prinzip her ein guter Vorschlag, aber....

leider zeigt ja schon das Gräfrather Beispiel, wie schwer es ist auch nur eine Windkraftanlage zu installieren. Ich glaube, so schnell könnte man gar nicht schauen, wie sich wieder mal ein (sinnlose) Bürgeriniative gegründet hat, frei nach dem Solinger Bürger Motto: Die Stadt muss sich weiterentwickeln, aber nicht vor meiner Haustüre

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Malkus | 13.03.2010 | 14:12

Gewerbesteuer und Wirtschaftsförderung

Es kann nicht sein, dass die kleinen und mittelständigen Unternehmen die Schuldenlast der Stadt tragen sollen. Viel besser wäre es, wenn Solingen sich endlich mal in geeigneter Form um neue Firmen bemühen würde. Wie kann es z.B. sein, dass ein Auslieferungslager der Firma Strauss im Monhofer Feld, wo alle LKWs durch Wohngebiete und die restliche Ohligser Stadt bis zur Autobahn fahren müssen, entsteht, obwohl ein Gewerbegebiet Piepersberg direkt an der Autobahn liegt. Im Gewerbegebiet Piepersberg besteht man darauf das sich dort ruhiges Gewerbe ansiedelt. Sind die Solinger Politiker und die Stadt noch zu retten, wenn solch unsinnige, beziehungsweise für den normalen Unternehmer und Bürger, nicht nachvollziehbare Entscheidungen getroffen werden? Wie kann es sein, dass man trotz allen Versuchen ein Gewerbegebiet zu bekommen, die Stadt bzw. die Wirtschaftsförderung oder - verhinderung sich nicht in der Lage sieht ein solches zur Verfügung zu stellen? Das ist übrigens nicht nur meine Meinung, sondern spiegelt die Ansicht vieler Kleinunternehmer wieder. Vielleicht sollte man man darüber nachdenken die Wirtschaftsförderung zu verkleinern oder mit entsprechend motivierten und engagierten Mitarbeitern zu besetzen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von alorei | 13.03.2010 | 17:03

Das falsche Signal

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer ist das falsche Signal für die bereits ansässigen und vor allem für mögliche neue Gewerbetreibende in Solingen.
Vielmehr sollten wir in Solingen Gewerbetreibende besser unterstützen.
Hierzu ist nicht Geld notwendig, sondern gute Ideen und Initiativen, die die Arbeit von Gewerbetreibenden in Solingen erleichtert und positive Signale setzt. z.B. Vereinfachung von Verwaltungsabläufen, Hilfe und Unterstützung bei notwendigen Verwaltungsaufwänden. Hier ist Kreativität unserer Verwaltung gefragt, dort gibt es bestimmt gute Ideen, die nur bisher nicht wirklich verfolgt wurden. Auf jeden Fall ist das Thema Bauanträge zu prüfen. Eine weitere Verbesserung für Gewerbetreibende ist eine bessere Infrastruktur. Hier ist der Autobahnanschluss an die A3 zu nennen. Seid vielen Jahren ist es nicht möglich diesen umzusetzen. Aus Solingen ist nur Jammern zu hören, über das Land, über den Bund und so weiter. Hier muss es doch andere, kreative Wege geben. Warum werden großteile der A8 in Bayern von privaten Investoren gebaut -- seid doch mal innovativ -- es muss doch Wege geben.

Kommentar von sgottn | 13.03.2010 | 18:36

Ansich besser von Unternehmen als vom kleinen Mann... allerdings trotzdem Contra: Unternehmen reduzieren und reduzieren... dann noch den Standort unatrcktiv machen??? Nachbargemmeinden freuen sich...

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Kommentar von sparteucharm | 13.03.2010 | 20:01

Ein Kioskbesitzer ist auch ein Gewerbetreibender...

Lohnt sich eine Investition in eine Geschäftsidee, in ein Geschäft, in ein Büro, in eine Produktionstätte...am Standort Solingen ?

Das ist die entscheidende Frage.

Die Gewerbesteuer ist ein zu bewertender Faktor ... mehr nicht.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ideenreich | 14.03.2010 | 07:38

Falscher Weg

Es kann nicht darum gehen mehr Geld aus dem Bestand von Unternehmen abzuschöpfen.
Richtiger ist es endlich von dieser hohen Gewerbesteuer herunter zu kommen um damit den Standort zu sichern und Solingen für auswertige Unternehmen interessant zu machen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von rebel69 | 14.03.2010 | 10:38

wie vergraule ich zukünftige Investoren

Die Gewerbesteuer sinkt bei steigenden Hebesätzen, da der Standort z.B. nach Langenfeld verlagert wird ( Silag waren, ja nur paar Millionen), neue Investoren siedeln sich garnicht erst an. Der Schuß wird nach hinten losgehen.

ist neutral
Kommentar von oekonom | 14.03.2010 | 11:21

entgangene Gewerbesteuer - bei 148 Mio. Umsatz

Aha, die Gewerbesteuer macht 20 bis 25 Prozent aller städtischen Einnahmen aus.
Ein paar Beispiele:
Die SILAG AG soll in 2006 mit 94,8 Mio EURO über 8 Mio. EURO Gewerbesteuereinnahmen in das Stadtsäckel gebracht haben. In 2007 ist diese aus x-Gründen ins benachbarte Langenfeld verzogen. In 2008 lag der Umsatz bereits bei 148,7 Mio. EUR.

Wieviel Gewerbesteuer ist SG seither entgangen? - Sicher um einiges mehr als die durch Hebesatzerhöhung mit geplanten 5,4 Mio. wieder reinkommen soll.

Wichtiger scheint es der Stadt / Politik die Gewerbeflächen mit Lagern grosser Unternehmen zu füllen. Leider bringen diese Lager wahrscheinlich keine Gewerbesteuer, da z. B. Strauss Innovation am Monhofer Feld den Firmensitz in Langenfeld hat. Selbstverständlich hängen an einem Lager ein paar Arbeitsplätze, jedoch braucht es produzierendes und ortsansässiges Gewerbe um hier Steuereinnahmen zu erzielen.

Langfristige politsche Überlegungen hätten möglicherweise auch eine Absenkung des Gewerbesteuerhebesatzes für Solingen ans benachbarte Langenfeld - hier 360 v.h. - bringen können.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Empeljes | 14.03.2010 | 11:51

Unsinnig

weil diese Steuer zu stark von der Konjunktur abhängt und die Kosten der Unternehmen zusätzlich belastet. Das Umland hat einen niedirgeren Hebesatz. Damit werden Unternehmen in SG benachteiligt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Charlybu | 14.03.2010 | 12:35

Eine Erhöhung der Gewerbesteuer

ist nicht der richtige Weg. Wir sollten es den Firmen leichter machen, sich in Solingen anzusiedeln, statt ihnen neue Steine in den Weg zu legen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Glueckauf | 14.03.2010 | 13:06

Wenn man Geld verdienen will!!!

An statt die Gewerbesteuer zu erhöhen, sollte man sie etwas senken, um neue Industriezweigen nach solingen zu ziehen.
Andere Städte schaffen es ja auch.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von db | 14.03.2010 | 17:57

nicht die Kuh! (Titel von Moderation ergänzt)

Man sollte nicht die Kuh schlachten, die die Milch gibt

ist neutral
Kommentar von sparteucharm | 14.03.2010 | 18:32

Gewerbesteuer vom erzielten Gewinn abhängig (Titel von Moderation ergänzt)

Bei der Gewerbesteuer handelt es sich um eine Steuer, die Unternehmen in Abhängkeit vom erzielten Gewinn zahlen müssen...

... und das ist der entscheidende Satz. Ob Fachgeschäft, Kioskbesitzer... oder Schneidwarenhersteller. Ist der zu erziehlende Gewinn gewehrt, wird ein Unternehmer wegen ein oder zwei Prozent Gewerbesteuer dem Standort Solingen nicht den Rücken kehren.
Denn ein Umzug ist kostenintensiver als eine Gewerbesteuererhöhung um 2%.
Kommen aber andere Faktoren noch hinzu, ist es eine Entscheidung, die einfach abgewogen werden muß. Dann werden auch Büros,Geschäftsräume und Lagerhallen von Solingern in Haan, Köln und Düsseldorf, auch wegen bestimmter Adressen, angemietet oder gekauft.

So sind Projekte, wie der Südpark, wichtige Invetitionen in den Standort Solingen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von jordbear | 14.03.2010 | 20:03

geringere Erhöhung der Gewerbeteuer

Ich würde einer Erhöhung der Gewerbesteuer grundsätzlich zwar zustimmen, aber nur mit einem geringeren Satz, max 3 %

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Neu-Ohligserin | 14.03.2010 | 22:57

'Soli' auch für Solingen (Titel von Moderation ergänzt)

Wir zahlen nach wie vor den "Soli". Partizipiert Solingen eigentlich von den Soli-Leistungen seiner Einwohner (oder NRWs oder wie auch immer)? Mit dem Solidaritätszuschlag sollen doch u. a. auch "öffentliche Haushalte entlastet werden". Und das wohl nicht nur im Osten. Geschieht das hier, oder wo landet dieses ganze Geld?

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von sparfuchs81 | 15.03.2010 | 08:45

FALSCHE RICHTUNG

SOLLTE MAN NICHT ETWA VERSUCHEN MEHR UNTERNEHEMER NACH SG ZU LOCKEN UND NICHT MIT HÖHEREN STEUERN UND STRENGEN AUFLAGEN ZU VERGRAULEN WIE ES IN DER VERGANGENHEIT STETS DER FALL WAR

ist neutral
Kommentar von Leonie2610 | 15.03.2010 | 09:06

gesundes Maß

Wenn es unseren Solinger Firmen gut geht, dann sind sie vielleicht eher bereit zu investieren und neue Arbeitsplätze zu schaffen. Würde in solchen Zeiten wie heute die Gewerbesteuer erhöht, wären sie zu diesem Schritt eher nicht bereit.
Gut wäre es, wenn die ortsansässigen Firmen in besseren Zeiten dann tatsächlich in Wachstum investieren.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Altsolinger | 15.03.2010 | 10:46

Falsche Rechnung

Wenn mein Konkurrenz mehr Produkte verkauft als ich, werde ich durch eine Preiserhöhung dies noch deutlich forcieren und daher trotz höherer Preise weniger Einnahmen haben!

Gleiches gilt für eine Kommune die richtiger wie ein Unternehmen geführt werden sollte. Die Kunden sind die Gewerbesteuerzahler- von diesen Steuern lebt die Stadt in erster Linie. Das zu verkaufende Produkt sind die Standortsfaktoren wie zum Beispiel die Verkehrsanbindung, Unternehmerfreundlichkeit, Wirtschaftsförderungskonzepte, schnelle unbürokratische Entscheidungen, etc..

Die direkten Mitbewerber sind die Nachbarstädten Hilden, Langenfeld, Leichlingen aber natürlich auch Remscheid und Wuppertal.

Was haben die erfolgreichen Städte anders gemacht als die weniger erfolgreichen Städte- sie haben das Pferd von der richtigen Seite aufgezäumt! Sie haben sich nämlich zuerst um die Einnahmeseite gekümmert und eine optimale Infrastruktur für Unternehmen geschaffen und mit dem dann sprudelnden Einnahmen städtebauliche Attraktivitätssteigerungen umgesetzt.

Leider versucht Solingen, auch nach jahrzehntelangen Miss-versuchen, von der falschen Seite auf´s Pferd zu kommen. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer in Solingen, wird deutlich sichtbare Erfolge in den Gewerbegebieten unserer Nachbarstädte zeigen und keinesfalls Solingen die erhofften Mehreinnahmen bringen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von VORWITZ | 15.03.2010 | 18:20

Neue Sparvorschläge

Unsere Kommunalpolitiker sollten sich viel vehementer bei ihren Parteifreunden auf Landes- und Bundesebene für eine finanzielle Entlastung der Städte einsetzen. Schließlich werden die Kommunen vom Land und Bund auch mit den nicht mehr zu leistenden Aufgaben belastet. Die Kommunalpolitiker sollten ihre Parteiverbindungen nutzen, sich auch Gehör zu verschaffen anstatt alles zu akzeptieren nur um innere Parteiruhe zu halten.
Gleichzeitig müssten sie die "großen" Landes- u. Bundespolitiker überzeugen, dass durch die Wirtschaftskrise Banken (z.B. West LB usw.), die (verschuldet) in Schieflage gekommen sind, mit Milliardenspritzen unterstützt wurden, dieses Geld umgehend zurückzahlen und auch die Gemeinden Finanzhilfen erhalten.
Wie ist es mit einem Solidaritätsbeitrag für den tiefen Westen? Warum bezahlt SG den Soli, obwohl hier inzwischen weniger geht als im Osten? Warum überhaupt noch Soli???
Ein Mercedes muss es ja nun wirklich nicht sein, auch ein Mittelklassewagen bringt unseren viel beschäftgiten OB auch ans Ziel ...
Warum genehmigen sich die DAmen und Herren im RAthaus eigentlich neues Mobiliar, wissend, dass die Stadt aus dem letzten Loch pfeift? Sie sollten sich z.B. mal in den Schulen umschauen, wie dort die Möbel aussehen!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von pitter | 16.03.2010 | 10:33

Investoren wichtiger als sparen

Eine Stadt lebt von Investoren. Als Unternehmer kann ich nur sagen, dass die Stimmung innerhalbs Solingens nicht rosig ist und nun wollen Sie weitere Unternehmen vertreiben, oder vor den Kopf stoßen!? Das kann nicht Mittel der Wahl sein.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Sparhelfer | 16.03.2010 | 14:16

Kontraproduktiv

Solingen ist heute schon für Gewerbebetriebe nicht attraktiv; mit einer Gewerbesteuererhöhung würde es noch schwieriger, neue Betreibe nach Solingen zu holen. Falls die Erhöhung doch kommt, können Sie m.E. die Wirtschaftsförderung = Anwerbung von Betrieben nach SG gleich einstellen, das spart auch.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von alex63 | 16.03.2010 | 14:44

Falscher Weg

Sehr geehrte Damen und Herren,

die Gewerbesteuer in Solingen ist jetzt schon zu hoch, vor allem vor dem Hintergrund der schlechten Verkehrsanbindung von Solingen.
Bereits der aktuelle Hebesatz macht eine Ansiedlung neuer Unternehmen praktisch unmöglich. Eine weitere Anhebung würde zu einer verstärkten Abwanderung gerade der leistungsfähigen Unternehmen (d.h. die Unternehmen, die eine Verlagerung finanzieren könnten) führen, was zu einem weiteren Verlust von Arbeitsplätzen führen wird.
Solingen braucht jedoch dringend weitere Firmen, die Arbeitsplätze schaffen!!!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Pfeiffer | 16.03.2010 | 16:06

erhöhung gewerbesteuer

eine erhöhung der gewerbesteuer würde neuansiedlung reduzieren und bestand ebenso

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ulrichhohn | 16.03.2010 | 16:16

Gewerbesteuererhöhung wirkt negativ

Schon bei der letzten Erhöhung der Gewerbesteuer war die Folge, dass Firmen abwanderten.
Der Vergleich zu Mühlheim a.d. Ruhr und Köln nützt und hier wenig, wenn in unmittelbarer Nachbarschaft die Zeichen auf Senkung der Gewerbesteuer stehen, wie in Langenfeld. Eine Erhöhung würde auch den Zuzug von neuen Firmen verhindern. Aus Fehlern sollte man lernen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Colchester | 16.03.2010 | 18:42

Auf 4 Jahre begrenzen

Kurzfristig geht das, zumal der Steuersatz nicht auf exorbitante Werte steigt. Da fast alle Kommunen Probleme haben, werden die Gewebesteuersätze auf breiter Front steigen. Das Potential dieses Vorschlags ist beträchtlich. Trotzdem würde ich die Maßnahme auf 4 Jahre beschränken mit dem festen Versprechen danach woanders zu sparen. Die Attraktivität für wirtschaftliche Ansiedlungen muß langfristig erhöht werden

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von razapp | 17.03.2010 | 11:06

Anhebung in guten Zeiten

Was man anhebt, kann man auch wieder senken.

Wenn es den Unternehmen wieder wirtschaftlich besser geht ist eine Anhebung sicherlich denkbar. Es gibt genug Solinger Firmen die sich mit Solingen identifizieren und auch gerne den Namen "made in Solingen" tragen. Wenn sich die Finanzlage wieder beruhigt und die Wirtschaft wieder besseren Zeiten entgegen sieht, sollte der Satz wettbewerbsbedingt aber auch wieder gesenkt werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von ihMBiS | 17.03.2010 | 15:45

Es ist dann zu befürchten, daß weitere Unternehmen in die Nachbarschaft mit geringerer Gewerbesteuer abwandern.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von SolMar | 17.03.2010 | 17:43

Absenken der Gewerbesteuern auf 200 Punkte

Ich halte eine Absenkung der Gewerbesteuer auf den Minimalbetrag von 200-Punkten für den sinnvollsten Weg.
Jede Firma, die dann bereit ist sich hier niederzulassen oder niedergelassen ist, sieht dies erst einmal als einen Willkommensgruß. Als ein positives Signal von unseren Stadtherren, mit Visionen.

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Kommentar von ulrichhohn | 19.03.2010 | 19:42

Schön, aber unmöglich

In unserer finanziellen Situation muss eine Absenkung vom Regierungspräsidenten genehmigt werden und darauf zu hoffen ist leider unrealistisch.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von HSparbier | 18.03.2010 | 19:34

Das Gesamtpaket muss stimmen

Die Erhöhung der Gewerbesteuer allein führt langfristig nicht zu mehr Einnahmen, da Unternehmen dann wahrscheinlich eher in die umliegenden Städte abwandern (bei den Vergleichen fehlen die Hebesätze von Langenfeld, Hilden etc.)
Das Gesamtpaket muss stimmen: Wenn eine Wirtschaftsförderung für ansiedlungswillige Unternehmen ein Willkommens-Servicepaket schnürt, dafür sorgt, das alle Unterlagen und Genehmigungen (vom Grundstückskauf über Bauantrag bis zur Wohnungssuche für Mitarbeiter) unbürokratisch beantragt werden können, der Stadtrat dafür Sorge trägt, das soziale und kulturelle Infrastruktur nicht gänzlich kaputtgespart wird, und dergleichen mehr, dann sind ein paar Hebesatzpunkte mehr kein Grund für ein Unternehmen nicht nach Solingen zu kommen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Adrem | 19.03.2010 | 08:00

Abwanderung von Unternehmen

Es kommt darauf an sicherzustellen, dass in Solingen ein Interesse an der Ansiedlung neuer Unternehmen bzw. am Erhalt vorhandener Unternehmen besteht. Eine Erhöhung der Gewerbesteuer bedeutet, dass gesunde Unternehmen, die Solinger Bürgern Arbeitsplätze bieten, in die steuerlich attraktiveren Städte abwandern.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Horst | 19.03.2010 | 13:16

Banken/Sparkasse

Ich vermisse einen deutlichen Beitrag der Banken und Sparkassen,
die nicht unwesentlich an der finanziellen Misere global und individuell
beigetragen haben.
Vor Ort könnte die Sparkasse eine (höhere) Konzessionsabgabe an die Stadt leisten
und sich nicht mit dem Deckmantel von Spenden/Almosen werbeträchtig
aus dieser Verantwortung stehlen...außerdem bei Kreditvergaben, die
geeignet sind, die Wirtschaft anzukurbeln...ihre teils "grenzwertige" Gewinnmarge
etwas reduzieren und versteckte Gewinne etc. auflösen etc. etc.
Bundesweit Banken und Sparkassen....na ja, das ist ein weites Feld....und führt hier zu weit.
Abzocke ist aber noch eine zu gelinde Beschreibung...aus meiner subjektiven Sicht und
Erfahrenswelt.
Das hat vielleicht etwas von Stammtischparolen - aber diese müssen nicht immer
komplett falsch sein.

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Kommentar von runningsushi | 19.03.2010 | 13:40

Warum?

Warum sollen jetzt Banken und Sparkassen für zum Teil jahrzehnte alte, hausgemacht Strukturprobleme aufkommen? Das versteh ich nicht.

Kommentar von sparfuchs100 | 19.03.2010 | 23:01

nur so kann es voran gehen

wenn mittlerweile 1001 solinger diesen vorschlag ablehnen, heißt das für mich, dass sich an der befragung nur leute beteiligen, die von der gewerbesteuer betroffen sind. vermutlich sind es auch die, die die leistungen für kinder und familien sowie für ein lebenswertes solingen (z.B. schwimmbäder oder wenigstens eine veranstaltungshalle) ablehnen. solinger unternehmer schämt euch.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Tomabu | 20.03.2010 | 11:16

Nicht sinnvoll! (Titel von Moderation ergänzt)

Ich halte die Erhöhung der Gewerbesteuer für nicht sinnvoll!
Kurzfristig gesehen würden durch die Erhöhung von ca. 6% selbstverständlich die Einnahmenn der Stadt Solingen erheblich steigen. Jedoch ist es keine Lösung für längere Zeit.
Durch die Erhöhung der Gewerbesteuer verliert Solingen erheblich an Attraktivität für Unternehmen. Dies hat zu Folge, dass erstens Unternehmen abwander und zweitens sich neue Unternehmen hier nicht niederlassen, was längerfristig wieder geringere Einnahmen durch die Gewerbesteuer mit sich ziehen würde!
Lg Tomabu

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von oekonom | 20.03.2010 | 11:58

Erhöhung = Einnahmenmaximierung also kein sparen

Dies hat nichts mit s p a r e n zu tun.

Sparen ist das Zurücklegen momentan freier Mittel zur späteren Verwendung. Häufig wird durch wiederholte Rücklage über längere Zeit ein Betrag aufsummiert, der dann für eine größere Anschaffung verwendet werden kann.

Für welchen Zweck will die Verwaltung den wirklich sparen? Der Zweck des HSK ist jedoch:

Ein Haushaltssicherungskonzept ist erforderlich, wenn der Haushalt einer Kommune nicht ausgeglichen werden kann, d. h. in der Kameralistik die Ausgaben die Einnahmen übersteigen. In diesem Konzept muss der Zeitpunkt bestimmt werden, zu dem dieser Ausgleich wieder erreicht werden kann. Außerdem ist er von der Aufsichtsbehörde zu genehmigen, wobei diese Genehmigung nur erteilt werden kann, wenn spätestens im vierten auf das Haushaltsjahr folgendem Jahr die in der Kameralistik ausgewiesenen Einnahmen die Ausgaben wieder decken.

Ist der Ausgleich der Einnahmen gegenüber den Ausgaben realistisch überhaupt noch möglich?

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von firnman | 21.03.2010 | 16:31

Gewerbesteuer

Eine Erhöhung ist kontraproduktiv. Neue Betriebe für die bereits heute schwer vermarktbaren Industrieflächen wird man so jedenfalls nicht von Auswärts gewinnen können. Die Mehrbelastung der existierenden Betriebe wird zu weiterem Stellenabbau führen und langfristig die Einnahmen senken. Man sollte sich für Neuansiedlungen attraktiver machen. Haan hat uns das Jahrzehntelang vorgemacht.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von firnman | 21.03.2010 | 17:54

Zu allen Vorschlägen

Leider erkennt man in keiner der Maßnahmen die einzige Zielrichtung, die Solingen vor einem Bankrott bewahren könnte: Wachstum!
Wachstum bei der Anzahl der Gewerbetreibenden
Wachstum der Einwohnzahlen durch Neubürger
Wachstum der Einzelhandelsumsätze durch attraktive Stadtteilanbindung und Parkflächen
Die Maßnahmen führen in allen Bereihen zu weiteren Aderlässen und langfristig zu noch größeren Haushaltsdefiziten. Der Bund lässt Grüßen!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Moosi | 21.03.2010 | 20:30

Gewerbe anlocken statt abschrecken

Eine Erhöhug der Gewerbesteuer schreckt Unternehmer ab. Unternehmen wandern ab oder sideln nicht an. Hier muß ein Anreiz geschaffen werden. Das gelingt nicht durch eine Erhöhung der Gewerbesteuer.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Lintorf | 22.03.2010 | 13:05

Vertreibung der Gewerbetreibenden ins Umland

Wie viele Unternehmen sind bereits wegen der überdurchschnittlichen Gewerbesteuer ins Umland gezogen? Die Arbeitsplätze gehen mit. Hier sollte langfristig gedacht werden und die Arbeitsplätze im Vorgrund stehen. Auch der Friseur um die Ecke zahlt Gewerbesteuer und der Handwerker. Nicht nur die "Großen". Die haben Möglichkeiten die Steuern anders zu bewerten und ggfs. sogar gegen andere Kosten zu verrechnen. Das kann der "kleine Selbständige" nicht. Das ist die falsche Richtung. Man kann sich auch kaputt sparen!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Bernd | 22.03.2010 | 15:29

industrie locken und nicht verjagen

industrie locken und nicht verjagen, es ist wichtig dafür zu sorgen, das mehr Unternehmen sich ansiedeln. Dazu führen günstige Badingungen, schnelle Genehmigungen und niedrige Entgelte und Steuern.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von kwink | 22.03.2010 | 20:41

Jeder hilft mit

Der Unternehmensstandort definiert sich nit allein über die Höhe der Steuern. Die, weg wollen, gehen auch so. Und wenn es heißt, die Wirtschaft dürfe nicht zu viel belastet werden, kann ich nur sagen, dass auch der Bürger ein zartes Pflänzchen ist, der nicht permanent platt getreten werden kann

Kommentar von Herr-Neugierig | 22.03.2010 | 20:48

Industrie und Handwerk bekommen Wanderschuhe

Gewerbesteuer ist so explosive wie Nitro-Glyzerin. Sie muß genau im Gleichgewicht stehen. Ein Firma oder Betrieb ist schnell weg aus Solingen bei zu hohen Gewerbesteuern. Aber das ist bei den Herren und leider auch Damen nicht angekommen!

Kommentar von Solingen_1 | 22.03.2010 | 21:05

Es gibt wichtigere Standortkriterien als den örtlichen Steuersatz

Die Gewerbesteuer wird gerne als Entscheidungskriterium für eine Standortwahl angeführt. Dies ist sie aber nicht oder nicht alleine. Viel entscheidender sind doch Faktoren wie die Verkehrsinfrastruktur (sowohl Autobahnanschluss als auch ICE als auch ÖPNV), Kunden- und Zuliefererbeziehungen, qualifiziertes Arbeitskräftepotential, geeignete Immobilien etc., also betriebswirtschaftliche Kriterien, die es überhaupt erst ermöglichen, einen Gewinn zu erwirtschaften. Hinzu kommt sicher auch, wie die Stadt einem Unternehmer, der überlegt, sich in Solingen niederzulassen, entgegentritt! Es sollte deshalb diskutiert werden, wie wir in Solingen Standortnachteile gegenüber Städten wie Hilden und Langenfeld oder gar Düsseldorf und Köln wettmachen können. Die Attraktivität einer Stadt hat viele Facetten, nicht nur eine, den niedrigen Gewerbesteuerhebesatz.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von weltspartag | 22.03.2010 | 21:17

Der Standort Solingen sollte für Unternehmen attraktiver gestaltet werden. Eine höhere Gewerbesteuer würde dem zuwiderlaufen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Lewermang | 22.03.2010 | 21:27

Ey super, Mann!

Das ist die Super-Lösung!!!
Für die Nachbarstädte: die werden abtrünnige Solinger Unternehmen mit offenen Armen in Empfang nehmen.
Womit es dann wieder freie Gewerbeflächen in Solingen gibt!!
Toll!!!!!!!!!!! Dann gibt es zeitnah bestimmt wieder ein neues Ramschgeschäft, wo man billige Schnäppchen ergattern kann. Etwas anderes kann man sich als braver Solinger Bürger ja kaum noch leisten.
Schade nur, daß sich auch die Billig-Läden in unserer Stadt nur so lange halten, daß man gerade die Eröffnungs- und Räumungsangebote mitnehmen kann...

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Lorena32 | 22.03.2010 | 21:32

Eine moderate Anhebung der Gewerbesteuer in 2012 halte ich für vertretbar, auch wenn ich grundsätzlich der Meinung bin, dass die Einnahmen der Kommunen auf andere "Füße" gestellt werden müssen, um sie zukunftsfest und gerecht zu gestalten. Eine Reform der Gemeindefinanzen muss mit viel mehr Nachdruck gefordert werden, dies liegt aber nicht in Solingens momentanem Einflussbereich. Und da überall Beiträge zur Haushaltssanierung notwendig sind, sollten Unternehmen - abhängig von ihren Gewinnen - auch dazu beitragen.

Kommentar von Gawain | 22.03.2010 | 22:27

Die Österreicher machen es uns vor (Ü-Schrift durch Moderation ergänzt)

Die Österreicher machen es uns vor: attraktive Angebote in Sachen Grund- und Grunderwerbssteuer zwecks Ansiedlung neuer Produktionsbetriebe, staatliche Subventionen zwecks Schaffung neuer Arbeitsplätze, etc.! Und Solingen? > wird nur immer mehr zur Schlaf- und Altenstadt...ein neues Gewerbe eröffnen oder eine Arbeitsstelle suchen kann man besser in den Nachbarstädten....

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von TimvonderTrappen | 23.03.2010 | 01:17

Kritik und Anregung zur Abstimmung und Sparvorschläge

(Der folgende Text findet sich auch als PDF-Datei unter http://www.fuerkeltrath.de/downloads/Solingen_spart.pdf .)

Glücklicherweise habe ich erst gestern an der Abstimmung auf http://www.solingen-spart.de/ teilgenommen. So bekam ich Informationen aus den nachträglichen Antworten der Stadt zu Kommentaren der Bürger, die den früheren Teilnehmern nicht zur Verfügung standen.
Eine Abstimmung, in der wichtige Informationen erst nachträglich gegeben werden, kann wohl kaum als repräsentativ gelten!

Aus diesem Grund müsste die Abstimmung meiner Ansicht nach wiederholt werden, nachdem zuvor die folgenden Kritikpunkte und Verbesserungsvorschläge für kommende Abstimmungen berücksichtigt wurden:

- Die Formulierungen sollten von einer unabhängigen Person (z. B. ein/e Deutschlehrer/in) in Zusammenarbeit mit der Stadt erarbeitet werden, der die Themen unbekannt sind. So können unverständliche und lückenhafte Abstimmungspunkte vermieden werden. Ein Vorschlag wie ?Verkauf des MHKW; Erlösverwendung zur Schuldentilgung? nützt keinem, der nicht weiß, dass es hier um das Müllheizkraftwerk geht. (Dies wurde erst nachträglich erklärt ?)

- Vor der eigentlichen Abstimmung sollte es eine Qualitätssicherungsphase geben, in der die Bürger die Vorschläge bereits sehen und bei Unklarheiten Fragen dazu stellen können, die noch vor der Abstimmungsphase in die Vorschlagsbeschreibung einfließen. Auch sollten hier zusätzliche Sparvorschläge gemacht werden können, die bei Mehrfachnennung ebenfalls als Sparvorschlag in die Abstimmung einfließen.

- Da bei den Einsparpotenzialen weder angegeben wurde, wie sich die jeweilige Summe errechnet noch ob es sich um eine einmalige, monatliche oder jährliche Einsparung handelt, können hier wohl kaum fundierte Antworten durch den Bürger gegeben werden. Hier muss neben diesen Angaben auch möglichst genau aufgezeigt werden, welche Faktoren berücksichtigt und welche Folgen bedacht und einkalkuliert wurden, um Klarheit zu schaffen und Rückfragen zu vermeiden.

- Technischer Vorschlag zur Abstimmung: Die Bearbeitung würde sehr vereinfacht, wenn man aus der Detailansicht eines Vorschlags per Schaltfläche zum nächsten Vorschlag springen könnte, ohne immer über die Hauptseite navigieren zu müssen.


Meine Vorschläge zur Kosteneinsparung:

- Generell gilt, dass Maßnahmen, die regelmäßig Geld in die Kassen spülen wichtiger sind als einmalige Verkaufserlöse. Einmal veräußerte Grünflächen sind höchstwahrscheinlich nicht mehr zurück zu bekommen und die finanzielle Verbesserung währt nicht lange, während Zusammenlegungen von Behörden und öffentlichen Einrichtungen, z.B. in Koproduktion mit Wuppertal und Remscheid, dauerhaft die Ausgaben der Stadt senken würden.

- Leider wurden in der Abstimmung scheinbar häufig die Folgen von Maßnahmen nicht bedacht, wie z.B. bei der Parkgebührerhöhung. Dem Solinger Einzelhandel geht es schon jetzt nicht besonders gut. Zu Denken gibt, das in anderen Städten genau umgekehrt gehandelt wird und parkgebührfreie Zeiten eingeführt wurden, um die Umsätze anzukurbeln.
Man muss das Rad nicht immer neu erfinden. Effektive Problemlösungen kann man sich bei anderen Städten abschauen. Man muss hier lediglich die Augen aufhalten.
Das ist kostengünstig und effektiv!

- Maßnahmen, bei denen letztendlich Arbeitsplätze abgebaut werden sollen, sind besonders intensiv auf Sinnhaftigkeit zu prüfen. Ein entlassener Mitarbeiter wird unter Umständen dauerhaft arbeitslos und empfängt dann Hartz IV-Unterstützung. Wie sieht das Sparpotential dann noch aus, wenn die Sozialkosten für einen weiteren Arbeitslosen dagegen gerechnet werden müssen?

- In vielen Bereichen muss die Effizienz von Abläufen unter die Lupe genommen und wenn möglich optimiert werden. Jahrelange Diskussionen über Schul- und Bädernutzung bzw. -schließungen und monatelange Diskussionen um Strassen- und Platzumbenennungen sind definitiv zu lang. Hier muss die Entscheidungsfindung beschleunigt werden und ein Beschluss bis zum Ablauf einer gewissen Frist erfolgen. Gerne können auch hier die Bürger per Abstimmung befragt werden. Dies ist eine faire und demokratisch wertvolle Lösung.

- Aussichtslose Projekte müssen sofort gestoppt werden.
Aktuell versucht die Stadt Solingen, eine 24 Stunden-Galvanikindustrie in unmittelbarer Nähe (< 100m) zur Wohnbevölkerung im Gewerbegebiet Fürkeltrath I (Gräfrath/Wald) anzusiedeln. Hier entstehen seit etwa eineinhalb Jahren neben erheblichen Kosten in der Verwaltung und den Gremien auch Kosten für teure Gutachten und rechtliche Beratung. Da im Falle einer Ratsentscheidung zu Gunsten des Projektes die Bürgerinitiative Fürkeltrath gegen die Entscheidung klagen wird, könnten ggf. auch die Verfahrenskosten von der Stadt Solingen getragen werden müssen, wenn das Verfahren von ihr verloren wird.
Ein milliardenschweres Projekt in Datteln wurde aus ähnlichen Gründen wie bei diesem Fall gerichtlich gestoppt und dies erst kürzlich in zweiter Instanz bestätigt. Hier hatte die Stadtverwaltung Datteln sich ebenfalls wenig um die Einwände der Anwohner, den Bestandsschutz von ansässigen Bauern und Unternehmen sowie um Gesetze und Richtlinien gekümmert. (Weitere Informationen auf http://www.fuerkeltrath.de/)

Da das Projekt in Solingen nur sehr geringe Chancen auf Erfolg hat, fordere ich im Namen der Bürgerinitiative Fürkeltrath die umgehende Einstellung aller weiteren diesbezüglichen Aktivitäten, da schon jetzt viel zu viele Kosten angefallen sind.

Es darf nicht sein, dass hier Geld verschleudert wird, das bitter an anderer Stelle bei Sportvereinen, sozialen Einrichtungen usw. wieder eingespart werden muss.

- Ein dauerhaft defizitäres Unternehmen wie die Wirtschaftsförderung sollte abgeschafft und intern durch die Stadtverwaltung abgedeckt werden. In freier Wirtschaft könnte ein solches Unternehmen bei den Erfolgsquoten niemals überleben. Einem teuren ?Manager? wie Frank Balkenhol für die fragwürdigen Leistungen der Vergangenheit zur Belohnung den Vertrag zu verlängern kann nicht der Weisheit letzter Schluss sein. Hier muss nach besseren Lösungen gesucht werden, um die Wirtschaft der Stadt Solingen dauerhaft nach Vorne zu bringen.

- Die Besetzung der vierten Dezernentenstelle muss unbedingt vermieden werden. Der rechtliche Anspruch auf die Stelle allein ist nicht Grund genug für eine Neubesetzung. Durch ein hier gespartes hohes Gehalt eines vierten Dezernenten könnte so mancher Verein gerettet werden.

ist neutral
Kommentar von Konrad_A | 23.03.2010 | 01:21

Lasst sie wenn sie möchten

Was mir einfach nicht in den Kopf gehen möchte, ist, dass Solingen sich viele "Finanzspritzen" selber vom Hals schafft. Bestes Bsp. ist ja Silag. Warum muss man wieder das negative Betonen, wenn sich Unternehmen in SG ansiedeln möchten, wie z.B. ein Möbelhaus auf dem ehemaligen OLBO-Grundstück in Ohligs (http://www.solinger-tageblatt.de/Home/Solingen/Moebelhaus-aufs-Olbo-Gelaende-fd40c146-6796-4fd8-a7d2-b061955df9d5-ds). Das wäre eine wunderbare Einnahmequelle, zudem würde es den Stadtteil ja auch vielleicht etwas sicherer/schöner machen. ich für meinen Teil gehe nämlich sehr ungerne nach, ja schon, Einbruch der Dunkelheit durch die Ohligser Innenstadt oder den HBFs-Bereich. Wenn dort mehr Personenverkehr herrschen würde, würden Jugendliche nicht auf dumme Gedanken kommen. Also liebe Politiker, denkt noch mal drüber nach, die Unternehmensgruppe Graf von Thun und Hohenstein Veit in Ohligs bauen zulassen, wie sie es vorhaben ;)

Gute Nacht und mit freundlichen Grüßen

Konrad A.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von HeinzHofmann | 23.03.2010 | 02:01

Augenmaß bewahren!

Bei einem Vergleich der Hebesätze sollte man sich an den Nachbarkommunen orientieren.
Es sind in der Vergangenheit doch bereits Firmen von Solingen weggezogen, weil in den
Nachbarkommunen niedrigere Hebesätze und ein besseres Geschäftsklima lockten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Gianna | 23.03.2010 | 11:04

Streichung der Zuschüsse für das IGOS

1993 gegründet und immer noch nicht in den schwarzen Zahlen. Eine Anschubfinanzierung ist ja sinnvoll, aber wie lange soll der Schub dauern? Demnächst dann 20 Jahre? Wenn es die Führungsetage des IGOS nach nunmehr 17 Jahren immer noch nicht geschafft hat, ein tragfähiges Geschäftsmodell zu entwickeln, sollte man die Zuschüsse eindampfen bzw. ganz kürzen. Solange sich IGOS auf dem städtischen Zuschuss ausruhen kann, werden auch keine wesentlichen Anstrengungen unternommen, um tragfähig zu werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Eisler | 23.03.2010 | 11:06

der verkehrte Weg

Ich halte eine Erhöhung der Gewerbesteuer für den absolut falschen Weg. Im Gegenteil: wenn die Stadt höhere Einnahmen in der Gewerbesteuer haben will, muss sie auch Anreize schaffen, dass sich mehr Gewerbetreibende hier ansiedeln.

Es nutzt nichts nur dafür zu sorgen, dass Solingen eine BAB-Anbindung erhält. So kann man keine Kundschaft bekommen. Das ist nichts anderes was die Discounter auch machen, um zahlende Kunden zu bekommen und zu binden: nur durch Preisgestaltung und Sonderangebote.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Gianna | 23.03.2010 | 11:15

Streichung der Zuschüsse für das Gründer- und Technologiezentrum

Gründungsjahr 1992, das GUT ist auch schon 18 Jahre alt .... und ... machte in 2008 immer noch gut 160.000 Euro Verlust. Es gibt auch Gründer- und Technologiezentren, die schwarze Zahlen schreiben. Und zwar nach wesentlich weniger Jahren.

Streichung des Verlustausgleiches für das GUT! Es ist Zeit, selbst wirtschaftlich zu arbeiten und bei sich als Institution - die sich selbst auf die Fahne schreibt, Unternehmen beraten wollen zu können - dieselben Maßstäbe wie bei einem frei geführten Unternehmen anzulegen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von charly | 23.03.2010 | 15:04

Vielleicht der falsche Weg

Solingen will und muß mehr Firmen heranholen. Es stellt sich die Frage, ob eine Erhöhung der Gewerbesteuer diesem Vorhaben gerecht wird. Um Firmen nach Solingen zu holen müssen Anreize geboten werden. Dazu gehört auch eine niedrigere Gewerbesteuer; sonst siedeln sich die Firmen weiter im Umfeld von Solingen an.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Katternberger | 23.03.2010 | 17:31

Anwerbung neuer Unternehmen

Wie und wo werden neue Unternehmen angeworben, über Solingens freie Industriegebiete informiert? Dafür müsste die Gewerbesteuer im Vergleich zu den anderen bergischen Städten gesenkt werden. Das rechnet sich, wenn dadurch viele Firmen unterschiedlicher Größe hier investieren.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Beaver | 23.03.2010 | 18:04

weitere Erhöhung der Gewerbesteuer?

Es sind schon viele Unternehmen aus SG abgewandert. Durch die Erhöhung der Gewerbesteuer werden diesen Schritt wahrscheinlich noch weitere Firmen erwägen. Was machen wir mit noch weniger/ohne Industrie in Solingen?

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von sparidee | 23.03.2010 | 20:10

Sparidee

Hallo. Wie ist das Prinzip, um Unternehmen nach Solingen zu holen, die dann Arbeitsplätze schaffen, Steuern zahlen, Strom und Wasser verbrauchen usw.? Richtig - möglichst hohe Gewerbesteuern verlangen. O.k. wohl eher nicht, denn andere Städte sind bereits jetzt günstiger. Also mein Vorschlag: Warum keine gestaffelte Gewerbesteuer? Startjahr der Unternehmensansiedlung + 3 Jahre = keine Steuer. Wäre die Firma nicht gekommen hätte sie auch keine Steuer gezahlt. Aber so schafft sie Arbeitsplätze (siehe oben). Jahr 4-5: 25 % Steuern; Jahr 6-7= 50% Steuern; Jahr 8-9= 75% Steuern; Ab Jahr 10: 100 % Steuern; Bestandsfirmen sollten Rabatte erhalten, wenn sie z.B. neue Arbeitsplätze schaffen, Investitionen nachweisen etc. Warum muss die Steuer nach einem einheitlichen Satz erhoben werden? Hier kann man (auch in Solingen denkbar) flexibel handeln. So, jetzt bin ich mal gespannt, wie Sie meinen Vorschlag finden....

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Herrmann | 23.03.2010 | 21:32

Gewerbesteuer

Eine Erhöhung schadet den Betrieben und vernichtet mit Sicherheit Arbeitsplätze. Hätten wir die Betriebe noch,die abgewandert sind, ging es unserer Stadt finanziell besser.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von stadtsg | 24.03.2010 | 07:43

Erhöhung der Gewerbesteuer = Firmenvertreibung

Durch die Erhöhung der Gewerbesteuer vertreibt man m.E. Firmen aus Solingen. Ferner wird dadurch der Anreitz für interessiertes Gewerbe sich in Solingen anzusiedeln deutlich verringert. D.h., dass in Zukunft mit weniger Einnahmen aus der Gewerbesteuer zu rechnen ist!!!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Gianna | 24.03.2010 | 18:05

Benchmarking mit Langenfeld

Anstatt nur bei den Leistungen für die Bürger zu sparen, wäre es angebracht, die Leistungen der Verwaltung auf den Prüfstand zu stellen und herauszufinden, wo die Verwaltung gut arbeitet, aber auch wo sie es nicht tut.
Wieviel kosten vergleichbare Dienstleistungen in anderen Städten? Wieviel Arbeitsaufwand verursacht die Solinger Verwaltung für jede einzelne Arbeitstelle im Vergleich mit anderen Städten. Als Vergleich könnte Langenfeld dienen, denn dort ist der Haushalt ja ausgeglichen.
Ein solcher Auftrag würde zwar zunächst Personalkosten (alternativ als Fremdvergabe) verursachen, im späteren Verlauf aber durch aufgedeckte Einsparmöglichkeiten wieder ausgeglichen. Und die Praxis zeigt: es findet sich immer genug...

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von superheili | 24.03.2010 | 20:52

Falscher Weg!!

Das seh auch ich so. Vertreibt die letzten Unternehmer!!!

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Kommentar von DerErnie | 24.03.2010 | 21:23

Schonmal etwas von VWL bzw. BWL gehört?

Meinen Sie wirklich, indem die Gewebesteuer erhöht wird, sich die Schulden reduzieren? Genau der Gegenteil wird eintreten. Durch die permanente Gewerbesteuererhöhung sowie der schlechten Stadtpolitik wurden doch diverse namhafte Unternehmen aus Solingen verscheucht.
Da gibt es sicherlich andere Einsparpotentiale.
EInfach mal meine Vorschläge lesen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von pendlerin | 24.03.2010 | 22:09

Unternehmen halten - nicht vergraulen

ein falscher Schritt, Unternehmen (also auch Arbeitgeber) sollen bleiben und nicht abwandern.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Guenther | 24.03.2010 | 22:39

Profil der Stadt / Verwaltungskosten

Da ich keinen Platz für Bürgervorschläge gefunden habe, die nicht an die Sparvorschläge anknüpfen, deshalb an dieser Stelle:
1. Es darf nicht nur schlicht um Einsparungen oder Einnahmeerhöhungen gehen. Da die Stadt sich kaum noch freiwillige Leistungen leisten kann, müssen die geringen verfügbaren Mittel nicht breit gestreut, sondern gezielt eingesetzt werden. Dafür muss ein Konsens für ein Profil der Stadt gefunden werden, ein Profil, daß uns von anderen Städten abhebt und zu einem positiven Image der Stadt beiträgt. Dies kann auf dem Bereich des Sports, der Kultur, der Integration, der Sicherheit oder der Wirtschaft liegen, aber eben nur auf einem Gebiet und nicht auf vielen. Hier wünsche ich mir eine ergebnisoffene Diskussion in Politik und Bürgerschaft.
2.Verwaltungskosten: es wäre hoch interessant zu erfahren, wie hoch die Kosten der Verwaltung zur Erfüllung ihrer Pflichtaufgaben in Solingen im Vergleich zu anderen Kommunen sind. Gibt es Vergleichszahlen? Oder welche Kommune ist am besten und dient als Vorbild (benchmarking). Nur im Vergleich kann eingeschätzt werden, ob und ggf. wo im Bereich der internen Verwaltung Einsparpotential besteht. Diese Zahlen sollten natürlich auch veröffentlicht werden, der Bürger hat hierauf ein Anrecht.

Kommentar von susi2 | 24.03.2010 | 22:43

Fragliche Einsparsummen

Die angegebenen Einsparvolumen sehen auf den ersten Blick verlockend aus. Doch sind sie nichts weiter als Schätzungen. Das ist wie mit Bauvorhaben: die erwarteten Einnahmen werden viel zu hoch angesetzt, die kalkulierten Baukosten zu niedrig - und schon ist auf dem Papier ein gewünschtes Projekt finanzierbar. So ist doch die Misere erst entstanden. Was nutzt theoretisch die Erhöhung der Gewerbesteuer, wenn praktisch nur noch wenige verbleiben, die sie zahlen? Private Unternehmer rechnen.
Wer hat der schon lange chronisch klammen Stadt die Kredite gegeben? Warum nicht die Zinsen auf 0 setzen und die Einsparungen endlich zum Tilgen der Kredite nutzen?

Kommentar von amadeus399 | 25.03.2010 | 08:31

Sparen sparen

Hallo,
die Stadt muss sparen und nicht die Gebühren erhöhen!!!!!!!!!!

Es gibt viel Potenzial in der Verwaltung und im Sozialbereich, warum fängt man nicht dort an???

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Koenig | 25.03.2010 | 10:37

Abwanderstadt

Warum wird Solingen nicht mit umliegenden Städten mit günstigerer Gewerbesteuer verglichen?Sollen noch mehr Firmen etc. abwandern?

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von holzschwein | 25.03.2010 | 18:41

Erhöhung Gewerbesteuer nur im Verbund

Der Hebesatz in Hilden ist 400, in Haan sogar nur 370, in Wuppertal 440 und in Langenfeld 403. Wenn Solingen noch mehr erhöht, wandern evtl. noch mehr Betriebe ins Umland, da der Abstand in den Gebühren sich für diese immer mehr lohnt. Erhöhungen hier sind nur dann möglich, wenn die Nachbargemeinden ebenfalls erhöhen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von TimvonderTrappen | 25.03.2010 | 21:46

Konstruktive Kritik zu dieser Seite und Verbesserungsvorschläge

Aufgrund meines recht umfangreichen Textes habe ich diesen
zwecks besserer Lesbarkeit hier eingestellt:

http://www.kammerhauserfeld.de/protest/downloads/Solingen_spart.pdf

Einfach in die Browseradresse einfügen!

Kommentar von Bergischerruf | 25.03.2010 | 21:55

Gewerbesteuer als Ausweg aus der Krise

Die großen Traditionsunternehmen sind in Solingen ausgestorben.
Dominierend auf der Einzelhandelsstraße sind Telefon-, Billig- und leerstehende Läden.
Billigläden in ausländischer Hand, die sich um die Gewerbesteuer, ebenso wie die "Konkurrenz", keine Sorgen machen.
Mittelständische Firmen und einige Großbetriebe mit Gewinneinfluß auf die Hebesätze müssen dann eben zahlen bis zum Abwandern.
Aber bis dahin ist Solingen saniert. Und dann, ja dann senken wir einfach den Hebesatz wieder.
Und dann bleiben sie doch da.
Schlau - nicht?

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von pro_SG | 25.03.2010 | 23:52

Sparen heißt 'weniger ausgeben' nicht für weniger Leistung 'mehr einnehmen'

Unsere Gewerbegebiete befinden sich ja im Moment im Dornröschenschlaf. Da kann man doch nicht allen Ernstes erwarten, dass durch diese Anhebung des Hebesatzes dieses Dornröschen wachgeküsst wird. Politik und Verwaltung sollten die Fertighausausstellung nach Gräfrath holen. Das wäre ein idealer Standort mit A46 Anschluss. Das würde neben der Einnahmen, auch Jahrzehnte lang ein Vorteil für die Gastronomie, die Museen und Geschäfte nicht nur in Gräfrath sondern für ganz Solingen bedeuten.

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