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Vorschlag M125 der Stadtverwaltung
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Flächenoptimierung bei Schulgebäuden durch Standortaufgabe und Schulschließung aufgrund demographischer Entwicklung

Vorschlag M125


Aufgrund der absehbaren Entwicklung der Schülerzahlen können Schulgebäude ganz oder teilweise aufgegeben werden. In Frage kommen (GS = Grundschule, HS = Hauptschule):



  • GS Schützenstraße, Schulgebäude Burg (Sommer 2010)

  • GS Stübchen, Schulgebäude Katternberger Straße 216, ohne Turnhalle (genauer Zeitpunkt noch offen)

  • GS Erholungstraße, Schulgebäude Fürker Irlen (Sommer 2012)

  • GS Gottlieb-Heinrich-Straße, Schulgebäude Wittkuller Straße (Sommer 2012)

  • GS Meigen, Schulgebäude Schützenstraße 119 (Kirschbaumshöhe) (Sommer 2013)

  • GS Am Rosenkamp, 1 Pavillon (kurzfristig)

  • GS Yorckstraße, Schulgebäude Lützowstr. (Sommer 2012)

  • Gebäude HS Ohligs (Sommer 2013) inklusive Sporthalle (Anm. d. Verw. 18.03.10)

  • Gebäude HS Krahenhöhe inklusive Sporthalle (Sommer 2014)


In dem Einsparpotential ist die Aufgabe des Betreuungsangebotes in der Zeit von 08.00 bis 13.00 Uhr enthalten.

Sparvorschlag
Sparvolumen 900.000
Pro 1437
Contra 379
Kommentare 150
Meine Wertung NEUTRAL
Kommentar von Verwaltung | 15.03.2010 | 11:33

Antwort der Verwaltung

Ergänzung der Verwaltung zum Thema "Schülerbeförderungskosten"

Aufgrund häufiger Fragen und Kommentare zum Thema Schülerbeförderungskosten ergänzt die Verwaltung wie folgt:

Die im Haushalt veranschlagten 1,8 Mio. Euro beinhalten sowohl den pauschalen Anteil des Schulträgers für das SchokoTicket, wie auch die Kosten für den sog. "Schülerspezialverkehr" (das sind z. B. Schulbuslinien oder auch die Beförderung mit Bussen zum Schwimmen) für Schüler aller Schulen. Erhalten z. B. durch die Auflösung der Hauptschulen mehr Schüler ein SchokoTicket, führt das nicht zu Mehrkosten, da es sich um einen Pauschalbetrag handelt, der unabhängig von der Zahl der tatsächlich ausgegebenen Tickets ist. Diese Regelung ist einheitlich durch das Land NRW vorgegeben.

Bei der Busbeförderung in die Hallenbäder ändert sich ebenfalls nichts: wenn die Kinder der Grundschule A zum Hallenbad B gefahren werden, bleibt der Preis gleich, wenn sie künftig zum Hallenbad C fahren. Allerdings werden bei Aufgabe des Hallenbades Ohligs und Ausbau des Klingenbades mehr Schulen als noch heute mit Bussen befördert werden müssen. Die Mehrkosten hierfür liegen voraussichtlich bei insgesamt weniger als 20.000 Euro jährlich.

Möglicherweise könnten weitere Schulbuslinien notwendig werden, wie bereits heute in einigen Randgebieten. Dies lässt sich aber nur feststellen, wen man weiß, welches Kind wo wohnt. Da die Verwaltung aber aufgrund der freien Grundschulwahl nicht weiß, welches Kind zukünftig welche Grundschule besuchen wird, kann dies auch nicht berechnet werden. Besucht nämlich ein Kind nicht die nächstgelegene Grundschule, besteht kein Anspruch auf Übernahme der Fahrtkosten.

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Kommentar von Hugo | 15.03.2010 | 13:10

Höhe der Pauschale?

Welchen Anteil hat die Pauschale an den 1,8 Millionen? Verstehe ich das richtig, dass die Pauschale selbst dann bezahlt wird, wenn Schülerbeförderungskosten gar nicht anfallen? Und wenn die tatsächlichen Kosten für die Schülerbeförderung die Pauschale übersteigen, fallen auch keine höheren Kosten an?

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Kommentar von Verwaltung | 17.03.2010 | 09:48

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
die Pauschalzahlung im Jahr 2009 für das SchokoTicket beträgt rund 1,1 Millionen Euro. Aufgrund der Landesvorgaben ist die Höhe unabhängig von der Anzahl der tatsächlich ausgegebenen Fahrkarten. Der Fall, dass keine Schülerfahrkosten anfallen, ist praktisch ausgeschlossen, da mindestens für Schülerinnen und Schüler der weiterführenden Schulen Fahrkosten entstehen. Berechnungsgrundlage ist die Anzahl der gesamten Schüler. Das heißt, dass diese Ausgabe nicht höher wird, wenn mehr Schüler ein SchokoTicket erhalten, sich aber auch nicht reduziert, wenn es weniger werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von chapman | 04.03.2010 | 18:48

Gesamtschule

Warum kann man nicht aus 2 Grundschulen auch 2 kleine Gesamtschulen zusammen stellen?
Eine Schule hat Schüler kleine Klassen 5-7 und die 2. Schule 8-13. Klasse
lasst ruhig alle Gebäude leer stehen und baut neue auf unsere Steuerkosten

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Kommentar von Dunkerbeck | 05.03.2010 | 15:19

Genau solche Ideen sind sinnvoll. Gesamtschulen gibt es eh zu wenig.

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Kommentar von SpitzerReiter | 06.03.2010 | 17:52

Wir werden in Zukunft immer weniger Schüler haben und zudem gehen sogar die Anmeldungen an den Gesamtschulen zurück - innerhalb von 3 Jahren haben sich 130 Schüler weniger dort angemeldet. Wofür sollen wir uns dann noch eine vierte Gesamtschule ans Bein binden?! Wer soll in den nächsten Jahren denn dahin gehen?

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Kommentar von franziska3 | 10.03.2010 | 10:41

Vielleicht mal nachrechnen ....?!

Wenn immer noch ein Drittel der Schüler, die eigentlich zur Gesamtschule wollen, abgelehnt werden müssen weil kein Platz da ist, wird diesem Schulzweig sicher nicht so schnell der Nachwuchs ausgehen! Ich schließe mich unbedingt dem Vorschlag an, aus den sicherlich wegen Schülermangel zu schließenden Gebäuden eines oder mehrere im Verbund in eine vierte Gesamtschule umzuwandeln - Elitenförderung haben wir in Solingen genug, jetzt besteht die Möglichkeit, im Zuge der Sparmaßnahmen endlich eine vernünftige Schulpolitik in Angriff zu nehmen.

Vor ein paar Jahren wurden ja auch reihenweise Kindergärten geschlossen (im Bereich Mitte zum Beispiel Magaretenstrasse, Baumstrasse) um jetzt ein paar hundert Meter weiter wieder neue zu bauen - es war zu dieser Zeit ja auch für jeden (nur nicht unsere Stadtoberen) absehbar, dass die Betreuung für Kinder unter drei ausgebaut werden wird - hat aber kurzfristig ein paar Euro gespart und die Probleme in die nächste Legislaturperiode verschoben ...!!

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Kommentar von Lustgreis | 11.03.2010 | 16:33

Zwei 'Gesamtschulen'

Weil in einem solchen Fall auch 2 Gebäude evtl. Restauriert aber zumindest instandgehalten werden müssen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von chapman | 04.03.2010 | 19:25

Stadtbücherei

Sollte auf gar keinen Fall reduziert werden im Gegenteil eine noch bessere Sortierung und Ausstattung für Bildung, Kultur und Kinder muß her

ist neutral
Kommentar von bestcoach | 04.03.2010 | 20:53

Zusammenlegung

Klar erscheint es besser Schulen die nicht mehr benötigt werden zusammen zu legen.
Was passiert mit den leer stehenden Gebäuden? Sollen sie für neue Schulformen genutz werden?
Was ist mit den dazugehörenden Sport-/Turnhallen. Sie werden dringend in Solingen benötigt. Werden sie weiter zu nutzen sein?

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Kommentar von Verwaltung | 09.03.2010 | 13:53

Anwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
was mit den aufgegebenen Schulgebäuden passieren soll, ist noch nicht abschliessend entschieden. Sie könnten z. B. verkauft werden. Die Sporthallen sollen weiterhin genutzt werden.

ist neutral
Kommentar von Solinger | 04.03.2010 | 21:36

Die Klassen werden dann noch voller :(

Jetzt sind schon zu viele Schüler in einer Klasse.

Die Schüler wüßten weitere Schulwege in Kauf nehmen.

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Kommentar von rilana | 15.03.2010 | 13:34

Keine Schließung der Grundschule in der Lützowstraße (Titel von Moderation ergänzt)

ich find das nicht richtig das die Grundschule Lützowstraße 2012 geschlosen werden soll .meine große tochter geht 2011 in die schule und meine kleine tochter geht 2010 im sommer gegenüber in den Kindergarten .wie soll ich das menetchen wenn ich kein führerschein habe .dann ist das nicht zu organiesiren.meine tochter braucht dann eine fahrkarte und ich die erste Zeit auch, allso weniger in die haushalskasse .ich halte von dieser ide herzlich garnichts .und die anderen Grundschulen werden noch voller .(supper ide)..............als ob sie noch nicht voll genug sind

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Kommentar von selma | 17.03.2010 | 01:59

wo sollen die ganzen hauptschüler hin?

an der hs ohligs sind z.b derzeit 28 kinder in der klasse 7b....die hs höhscheid ist vollgepackt...
gibt es dann klassen mit 35 kindern....oder wie soll das real aussehen?

Kommentar von Solingerbuerger | 04.03.2010 | 22:00

Schule in den 60-iger + 70-iger Jahren

Sehr geehrte Entscheider, liebe Bürger,
bitte erinnert Euch! ...
Setzt die Regeln von "1970" wieder ein - ein guter Hauptschüler der Klasse 9 konnte Bankkaufmann werden - möchte heute keiner mehr wissen, Bildung trotz min. 30 Schülern in der Klasse (zieht doch bitte mal die alten Statistiken).
Waren meine Lehrer "Götter" die zaubern konnten? Bestimmt nicht. (aber "Sonderpädagogik" durch den Hausmeister: Müllsammeln und Hoffegen; ... es war im Unterricht angenehmer).
Mein Schulweg (ca. 5km) per Rad war aus heutiger Sicht sicherlich verwerflich, aber ich hatte meinen Sport.

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Kommentar von kassandra | 14.03.2010 | 15:37

Zu einfach gedacht...

Regeln der 60er und 70er? Dann möchte ich auch die Verkehrssituation, Schuldichte, Familienstrukturen, Eltern und Schüler der 60er und 70er!! Schon mal darüber nachgedacht??
Schule von heute hat sich in allen Belangen und in den Erwartungen an sie und die Beteiligten geändert!!
So einfach kann man sich das nicht machen.
Schulraum, Klassenraum, Förderraum, Bewegungsraum ist heute mehr als wichtig geworden. Über die Gründe für diese Um- oder auch Mißstände, kann und sollte man sich an anderer Stelle mit Frau Sommer unterhalten. Ich kann nur sagen, angesichts großer Klassen und gestiegenen Erwartungen (von z.T. fehlendem Lehrpersonal ganz zu schweigen), darf in diesem Bereich nicht gestrichen werden. Wie passt das übrigens mit der Aussage von Herrn Feith zusammen, dass Familie, Jugend und Bildung von Streichungen ausgelassen wurden??

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Kommentar von selma | 17.03.2010 | 02:23

wir leben nicht mehr in den sechzigern!

ich musste als kind in den siebzigern auch immer zu fuß zur schule...
im winter war es besonders unangenehm...hatte laufend die blase entzündet...ich habe es gehasst...
zu der situation in der klasse...ich hatte ein griechisches kind als klassenkameraden...ein einziger ausländer..."migrantenkinder" gab es noch nicht....!
wie soll das heute mit 30 oder mehr schülern in einer hauptschulklasse funktionieren?....gar nicht!!!

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von cocosnuss | 04.03.2010 | 22:15

IV. Gesamtschule

Wir brauchen eine IV. Gesamtschule in Solingen. Wo sollen denn die ganzen Hauptschüler hin? Einmal quer surch Solingen reisen? Wer zahlt die Fahrkarte? Die Gesamtschulen fangen alle Schüler aus allen sozialen Schichten auf. Der Hauptschüler ist nicht mehr Hauptschüler sondern einer von vielen einer Bildungseinrichtung, die auch das Abitur anbietet. Vielleicht bekommt ja auch dieser Schüler früher oder später noch die Kurve und besucht die gymnasiale Oberstufe.. Das würde uns doch alle freuen.

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Kommentar von SpitzerReiter | 06.03.2010 | 17:54

Schon mal die Schülerzahlen der letzen Jahre gesehen? Die werden laufend weniger!

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Kommentar von sirili | 13.03.2010 | 20:01

integrative 4. Gesamtschule

eine 4., aber integrative Gesamtschule würde endlich dem Elternwillen Rechnung tragen.Es ist nicht erträglich, seit Jahren über 350 Kinder / Schüler abgelehnt zu wissen.Die Eltern, die für ihre gehandicapten Kinder eine weiterführende Schulform wünschen hätten hier die Chance, Kinder gefördert zu wissen. Ehe jedoch Schulen geschlossen oder zusammengelegt werden, sollte bedacht werden, dass jede Menge Klassenräume fehlen, wenn kleinere Klassen und gebundener Ganztag zur Normalität werden. Das Problem, unter dem Sparzwang Entscheidungen fällen zu müssen, darf Bildungsstandards, zu denen auch die Raumfrage zählt nicht aus dem Auge verlieren. Solingen gibt sich gerne als familienfreundliche Stadt. Familien ziehen hier her, wenn die Bildungslandschaft genau so herrlich ist wie die Umgebung.

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Kommentar von Strolch | 23.03.2010 | 15:53

IV.Gesammtschule

Leerstehende Gebäude für eine weitere Ganztags-Gesammtschule nutzen,da zuviele Ablehnungen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Hartmut_Ober | 04.03.2010 | 23:47

Gute Schule - Gute Zukunft

Ich bitte alle, die diesem Sparvorschlag zustimmen wollen, das Folgende zu bedenken:

Es ist nicht möglich aufgrund der hier gegebenen geringen Information (Zitat: "absehbare Entwicklung der Schülerzahlen") zu entscheiden die Schließung welches Schulgebäudes sinnvoll sein kann. Es ist auch deswegen nicht möglich differenziert zu entscheiden, weil hier die Schließung mehrer Schulgebäude nur als Paket zur Wahl steht.

Ich stimme daher für die Erhaltung aller Dependancen, obwohl ich mir vorstellen kann, bei detaillierter Kenntnis der Sachlage der einzelnen Gebäude, der Schließung von seitens der Bürger nicht mehr benötigten Gebäuden zuzustimmen.

Ich kann für das Schulgebäude Lützowstr. sagen, dass dort die aktuellen Anmeldungen die Zahl der Plätze übersteigt. Es mussten Kinder abgewiesen werden.
Weiterhin ist die Qualität des Unterrichts im Gebäude Lützowstraße wesentlich höher als in der Hauptstelle Yorckstraße - die Übergänge auf das Gymnasium liegen in der Grundschule Lützwostr. bei fast 80%, an der Yorckstr. nicht einmal bei 50%.

Ich fordere die Verantwortlichen der Stadt auf, nicht länger zu publizieren, zu kommunizieren und gar Briefe des Inhalts zu versenden, die Stadt plane die Schließung! Es ist noch nichts entschieden, insbesondere nicht, wenn diese Bürgerbeteiligung ernst genommen wird.
Wenn Eltern mitgeteilt wird, dass eine Schule geschlossen werden wird, dann erst werden sie überlegen ihre Kinder dort nicht anzumelden.

Bitte stimmen sie für die Erhaltung der tatsächlich benötigten Kleinodien Solinger Bildung und damit für eine wichtige Voraussetzung unserer guten Zukunft.

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Kommentar von mrselliot | 11.03.2010 | 11:35

Zu wenig Info für diesen Abstimmungspunkt!

Es stimmt, dass es zum einen zu weinig Information gibt, die als Grundlage für eine sinnvolle Abstimmung nötig wäre. Ich kann nicht reinen Gewissens pauschal für die Schließung aller genannten Schulen stimmen. Erst recht nicht, wenn dann wieder eine neue Schule irgendwo anders gebaut werden muss! Es sollte überlegt werden, ob man eine Hauptschule in eine Gesamtschule umwandeln kann, DAS wäre eine wirkliche Anpassung an die häutigen Bedürfnisse!

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Kommentar von Discha | 13.03.2010 | 09:06

pauschale Massenaburteilung ist wirklich MIST

Hartmut Ober hat absolut Recht, daß es so (pauschal) nicht gehen kann.
Deshalb unbedingt hier mit CONTRA dagegen stimmen auch wenn die eine oder andere Schließung wohl Sinn machen könnte.
Diesen vereinfachten Freischein sollten wir den Politikern, die es sich durch diese Taktik möglichst einfach machen wollen, nicht geben.

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Kommentar von kassandra | 14.03.2010 | 16:06

Schließ mich an!

Ich stimme dem voll zu!! Da ist z.B. die geplante Pavillionschließung an der GS Am Rosenkamp, die viel zu kurzsichtig und unüberlegt erscheint, da in diesem "steichwürdigen" Schulraum seit Jahren und auch in Zukunft definitiv 2 Klassen und ein Förder- und OGTS-raum ihren Platz haben!!! Ein Beispiel für fehlenden Informationsfluss nicht nur auf Bürger-, sondern wohl auch auch auf Politikerseite??? Also, bitte nicht alles (ungeprüft) in einen Topf und über den kompletten Topf entscheiden!

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Kommentar von Lorena32 | 25.03.2010 | 21:54

Differenzierte Bewertung kaum möglich

Ich kann dem Kommentar nur zustimmen, dass auch wenn es grundsätzlich richtig ist die Gebäude den Schülerzahlen entsprechend anzupassen, die Informationen fehlen, um genau das vorgeschlagene Gesamtpaket an Gebäudeschließungen zu beurteilen. Bei der Entscheidung sollte berücksichtigt werden, welche räumlichen und inhaltlichen Qualitäten gewisse Schulstandorte haben und dies zeigt sich ja unter anderem auch an den Anmeldezahlen bestimmter Standorte.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von sparwoanders | 05.03.2010 | 06:40

4. Gesamtschule nötig

Schade das hier nur die Schließungen abzustimmen sind. In Solingen ist eine 4. Gesamtschule nötig, wenn man die Schülerzahlen und den Elternwillen berücksichtigen würde. Die Umwandlung eines Schulgebäudes wäre eine bessere Lösung!

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Kommentar von madonna | 05.03.2010 | 19:50

Aus weniger mehr machen

Die Anmeldungen an den Gesamtschulen sprechen seit Jahren für sich: es fehlt eine weitere Gesamtschule. Wenn es schon beschlossen scheint, so viele Schulen (davon 2 Hauptschulen) zu schließen, wäre es eine echte Chance für die Kinder und den Elternwillen, das beste Schulgebäude für eine ganztagsbetreute weitere Gesamtschule zu nutzen. Das wäre nachhaltig gedacht und umgesetzt!

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Kommentar von VolkerS | 07.03.2010 | 09:07

4. Gesammtschule

Wenn sich die Damen und Herrn schon vor Jahren mal dem Bürgerwillen angenommen hätten gebe es dieses Problem jetzt nicht und wir hätten dies schon. Aber das Volk hat ja keine Ahnung. Uns fehlt es wohl an Bildung.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von schneemann2000 | 05.03.2010 | 08:01

Vorschlag spart auch zukünftige Kosten, z.B. Sanierung

Da viele Schulgebäude in Solingen saniert werden müssen, würden bei einer Zusammenlegung die in naher Zukunft anfallenen Sanierungskosten auch wegfallen, deshalb befürworte ich diesen Vorschlag. Die Nähe der Kinder zur Schule ist heutzutage auch nicht mehr wichtig, da der Großteil der Eltern seine Kinder sowieso zur Schule fährt. Hinzukommt, dass bei Schulen mit größerer Kinder-/Lehrer-Anzahl die Lehrer flexibler eingesetzt werden können und weniger Stunden ausfallen. Hauptschulen sind meiner Meinung nach sowieso nicht mehr zeitgereicht, hier gehört ein neues Konzept auf den Tisch (siehe Hamburg oder Berlin).

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von clou83 | 05.03.2010 | 08:49

Logische Konsequenz

Die Schülerzahlen zeigen doch ganz eindeutig, dass wir nicht so viele Schulen in Solingen brauchen. Wenn sich so auch langfristig Kapazitäten einsparen lassen wäre es aus meiner Sicht fatal, wenn man die Schulen die in absehbarer Zeit deutlich weniger Zulauf haben nicht schließen würde. Bei der Grundschule Burg hatten die meisten Solinger schließlich auch kein Problem damit.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 06.03.2010 | 21:51

Vorsicht mit der Logik

Ihr Beitrag bleibt allgemein und ist insofern dem Duktus dieses Sparvorschlags angepasst. Sie haben ja auch aufgrund dessen allgemeiner Formulierung gar nicht die Möglichkeit sich bei der Abstimmung für oder gegen einen konkreten Fall zu entscheiden. Wir wissen auch nicht an welcher Schule die Anmeldezahlen sinken. Ich weiß jedoch: was Yorck- und Lützowstraße angeht, haben die Bürger, die dieses Thema unmittelbar betrifft, bereits entschieden: Sie schicken ihre Kinder überproportional häufig an die zum Schließen vorgeschlagene Zweigstelle Lützwostraße.
In einem Rutsch über die Schließung aller genannten Gebäude gleichzeitig befinden zu wollen, ist, als ob sie zuhause aufgrund der Notwendigkeit zu sparen entscheiden: "Ich gehe ab sofort weniger einkaufen!" machen dabei aber keinen Ungterschied zwischen Elektrohaus und Supermarkt.
Logik ist ein kühler und vernünftiger Ratgeber, funktioniert aber nur, wenn man alle Fakten kennt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von mupfel83 | 05.03.2010 | 10:02

Schule

Es ist klar, dass die Schülerzahlen, im Moment, rückläufig sind. Natürlich könnte man jetzt Schulen zusammen legen, aber was ist mit den kleineren Kinder (im Grundschulalter), die dann einen teilweise weiten weg zur Schule haben werden. Besonders im Winter, wegen der Dunkelheit am Morgen, halte ich dies für Grenzwertig. Nächste Frage ist, was ist wenn es wieder Geburtenstarke Jahrgänge gibt? Disponieren wir dann alles wieder um, weil wieder zu wenig Platz vorhanden ist. Zudem sind kleine Klassen, in meinen Augen, ein großer Vorteil. Die Individuelle Förderung kann dort erreicht werden. Wir brauchen nicht noch mehr Kinder, die durch unser Schulsystem "fallen". Dies kommt unserer Wirtschaftslage nicht zugute.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Superecki | 05.03.2010 | 10:24

Demographischer Wandel

Es war doch nur eine Frage der Zeit, bis einige Schulen geschlossen werden. Kann also nur zustimmen!
Allerdings mache ich mir etwas Sorgen um die Qualität der Gesamtschulen. Dieses Schulmodell sollte man lieber abschaffen und nur noch Gymnasium, Real- und Hauptschule anbieten.

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Kommentar von Aseret | 05.03.2010 | 20:38

Qualität Gesamtschulen

Um die Qualität der Gesamtschulen muß man sich nachweislich zur Zeit keine Sorgen machen.
Sinnvoll wäre eher alle anderen Schulformen abzuschaffen und alle Kinder gemeinsam zu unterrichten. Der Schwache lernt vom Starken. Funktioniert überall - wird Zeit es hier auch einzuführen.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von DiPo | 05.03.2010 | 11:05

Man muss mit der Zeit gehen

Weniger Kinder = weniger Schulbedarf

So einfach ist die Formel. Hat man sich früher noch über zu große Schulklassen beschwert, so kam dann eine relativ "ruhige" Zeit.

Nun ist es sogar soweit, dass zu wenig Kinder gebildet werden müssen! Also Schulzusammenfassung auf welchem Wege auch immer ist glaube ich nur eine logische Konsequenz. Ich möchte mich nicht über die Schulformen auslassen, das ist hier letztlich nicht das Thema.

Die Frage: ist in dem Einsparpotenzial der Verkauf der freiwerdenden Gebäude einkalkuliert ? Oder werden die Gebäude prinzipiell gehalten und vielleicht günstig an Vereine vermietet / abgegeben ?

Bedarf gäbe es genug!

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Kommentar von Verwaltung | 09.03.2010 | 09:24

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilenehmer/in,
im Einsparpotential sind sämtliche Kosten, also auch die für Zins- und Abschreibung kalkuliert. Dem entsprechend wird unterstellt, dass die Objekte vermarktet werden.

ist neutral
Kommentar von Wupperpiratin | 05.03.2010 | 13:23

Aufgabe des Betreuungsangebotes

Achtung! Das ist natürlich ein wichtiger Hinweis für alle Eltern, insbesondere für die berufstätigen.
Wie kann in Zukunft gewährleistet werden, dass es weiterhin genug Betreuungsplätze zwischen 8:00 und 13 Uhr gibt? Und was ist mir der Offenen Ganzstagsbetreuung, Gibt es genug Platz an den anderen Grundschulen sowie genug Nachmittagsbetruung für Schüler /innen der Sek I an den anderen Schulen? Dies müsste gewährleistet sein..

ist neutral
Kommentar von Hugo | 05.03.2010 | 14:30

Schülerbeförderung?

Sind im angegebenen Sparvolumen die anfallenden Mehrkosten für die dann zusätzlich nötige Schülerbeförderung bereits eingerechnet? Wenn ja, um welche Summe handelt es sich dabei? Wenn nicht, die selbe Frage?

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Kommentar von Verwaltung | 05.03.2010 | 20:37

Das lässt sich noch nicht abschätzen

Sehr geehrter Fragesteller,
Schülerfahrtkosten sind in dem Einsparpotential nicht berücksichtigt, weil sie sich derzeit nicht ermitteln lassen. Grundsätzlich besteht ein Anspruch auf Übernahme der Fahrtkosten, wenn die nächstgelegene Grundschule weiter als 2km vom Wohnort entfernt ist. Die Wohnorte der zukünftigen GrundschülerInnen und auch die von diesen gewählte Schule (bei den Grundschulen gibt es seit eingien Jahren eine freie Schulwahl) kennen wir noch nicht, insofern fehlen die wichtigsten Parameter zur Berechnung möglicher Fahrtkosten.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Tacheles | 05.03.2010 | 16:26

Sinnvoll und logisch

Wenn man von dieser Maßnahme direkt betroffen ist, weil sich der Schulweg des Kindes evtl. verlängert, kann ich natürlich verstehen, dass man sich wehrt. Aber seien Sie doch ehrlich: Sobald Ihr Kind die Schule verlassen hat weil es abgeht oder eine weiterführende Schule besuchen kann, ist Ihnen der Erhalt eines dieser Standorte völlig egal. Ich finde, dies ist eine ganz normale und leicht durchzuführende Spaßmaßname, die sowohl ökonomisch als auch ökologisch sinnvoll ist.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 06.03.2010 | 22:08

Seien Sie ehrlich zu sich selbst!

Bildung ist nicht von ungefähr eines der wichtigsten und am stärksten diskutierten Themen weltweit - selbst unsere kommunale Führung bekennt sich zur hohen Priorität der Bildung - die wenigsten Teilnehmer, z.B. an der PISA-Diskussion, dürften noch Kinder im Grundschulalter haben.
Wenn wir die Frage nach der Ausbildung zuerst nach ökonomischen und ökologischen Kriterien bewerten, werden unsere Kinder in naher Zukiunft in einer großen Halle je Stadt und je Jahrgangsstufe im Frontalunterricht und darüberhinaus zuhause, vereinzelt via internet unterrichtet.
Das will ich nicht und wehre mich schon jetzt.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von mikiscom | 05.03.2010 | 19:34

Computerräume an Schulen

Sofern an einigen Schulen nötig, sollten neue Computer durch Privatleute zusammengebaut werden. Aktueller Anschaffungspreis für einen Rechner ca. 500 Euro brutto ohne Bildschirm, inkl. Windows. Muss mit bisherigem Anschaffungspreis für Computer verglichen werden. Bei mir in der Firma kosteten die Fertig-Rechner vorher 1000 Euro netto. So könnte man auch zum Sparen an den Schulen beitragen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Sparluchs | 06.03.2010 | 00:07

4. Gesamtschule

Nehmt den Bürgerwillen in dieser Stadt ernst und entwickelt eine weitere Gesamtschule aus diesem Sparvolumen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von MoppelSG | 06.03.2010 | 08:00

Gibt es nicht noch weitere Sparmaßnahmen?

Mein Sohn ist schon länger aus der Schule. Aber selbst da zeigten sich schon Auswirkungen durch weniger Schüler und eine Schulschließung war schon vor einigen Jahren nicht auszuschließen. Warum nicht dort sparen.
Es gab dort sehr renovierungsbedürftige Klassenzimmer. Es wären Eltern bereit gewesen diese in Eigenleistung zu renovieren, nur das Material hätte zur Verfügung gestellt werden sollen. Ich halte das immer noch für eine gute Idee. Selbst wenn es versicherungstechnische Probleme geben sollte wäre dort bestimmt eine Lösung (vielleicht mit dem Schulverein) möglich.
Wenn Eigeninitiative unter Bürgern bei z. B. Grünflächen in Betracht gezogen wird - warum nicht auch dort

Kommentar von korfusilvie | 06.03.2010 | 12:37

Lieber Talent- und Gabenförderung statt halb leerer Gebäude

Der Unterhalt von mehr oder minder ungenutzten Gebäuden kostet zu viel. Für anständige Fördermaßnahmen ist dann aber kein Geld da. Ich träume von einer Schule, die Kinder dort abholt, wo sie sind und sie in ihren Bedürfnissen begleitet und leitet. Gezielte Talent- und Gabenförderung, Hilfe für die Bereiche, wo es hapert. So bekämen wir gut ausgebildeten Nachwuchs mit sozialer Kompetenz. Und das kann alles in wenigen Gebäuden stattfinden. Das Betreuungsangebot an den wenigen Gebäuden müßte dann entsprechend aufgestockt werden. Dabei sparen wir aber immer noch.

Kommentar von renelino | 06.03.2010 | 12:51

Überflüssig

Wenn man auf Grund von fehlenden Schülern, Schulen schließt ist es eine vernünftige Sache. Vorraussetzung es entstehen keine Klassenstärken von 28-38 Schülern und die Ausgaben für die Schulausstattung wird ndavon nicht berührt. Auf diese Weise wird der Unterhalt der Gebäude eingespart. Die Schulmittel der geschlossenen Schulen wird auf die noch verbliebenen Schulen aufgeteilt. Dann könnte man so die Defizite in der Schulausstattung sowie die dringenden Renovierungen endlich anfassen. den den heutigen Schülern gehört die Zukunft.

Kommentar von BDDM | 06.03.2010 | 14:03

Kontro und Pro

Kurze Beine = Kurze Wege:
Im Grundschulbereich bitte keine Zusammenlegung. Wie weit kann ein 6-jähriges Kind mit der Schultasche gehen? Wie sicher ist der Weg? Wer schützt die Kinder auf den Wegen?

Bei den weiterführenden Schulen sind Zusammenlegunen bestimmt positiv. Auswahl und Quantität des Unterrichts, Pausenbereiche, Mittagversorgung, Nachmittagsprogramme können evt. wirtschaftlicher organisiert und angeboten werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von mirody | 06.03.2010 | 16:19

Schulen umwandeln in Gesamtschulen!

Es ist richtig das die Hauptschulen geschlossen werden, aber anstatt die Gebäude aufzugeben sollte man lieber mindestens eine weitere Gesamtschule darin unterbringen welche dringend benötigt wird. Ausserdem ist darauf zu achten das nicht zuviele Schüler in einer Klasse sind, erst dann kann man effektiv unterrichten. Daher werden die Schulen noch benötigt. Auch ist es gerade den Grundschülern nicht zuzumuten einmal quer durch Solingen fahren zu müssen, bei den weiterführenden Schulen ist dies nicht so tragisch.

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Kommentar von SpitzerReiter | 06.03.2010 | 17:56

Wenn ich eine Hauptschule in eine Gesamtschule umwandle, habe ich aber das Einsparpotiential drastisch reduziert...

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Kommentar von karinfussy | 24.03.2010 | 21:59

Die Bedarfszahlen zukunftsorientiert ermitteln und danach Handeln

Ich denke auch, dass für alle Schüler ohne zu weite Anfahrten Plätze da sein sollten und die Verwendung der bestehenden Gebäude und Flächen sinnvoller gestaltet werden soll, was ja durch Angebot und Nachfrage leicht zu ermitteln sein müsste. Dabei gilt es zu beachten, dass ich mir nicht nur die Schülerzahlen des kommenden Jahrganges, sondern auch der darauffolgenden Jahrgänge (lässt sich ja gut an den Geburten ermitteln) dabei anschauen muss.
Bei den Kindergartenschließungen vor knapp 4 Jahren ist jetzt dabei herausgekommen, dass sehr viele Einrichtungen (meines Wissens außer in Burg) Überbelegungen und aus meiner Sicht VIEL zu GROSSE Gruppen haben - und - zugezogene Kinder keine Plätze bekommen. Untragbar. Im Haus haben wir gerade den Fall, dass ein Kind, welches gerade 6 geworden und zugezogen ist, keinen Kindergartenplatz in erreichbarer Nähe bekommt und bis zur Einschulung und ohne Vorbereitung auf die Schule zu Hause bleiben muss. Das sollte Sie zum Weitblick und Nachdenken / bessere Zukunftsplanung anregen bitte!

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von FAS | 06.03.2010 | 18:52

Flächenoptimierung bei Schulgebäuden

Sicherlich ist die Zusammenlegung von Schulen eine sinnvolle alternative, nur was passiert mit den aufgegebenen Gebäuden. Instandhaltungskosten für die leerstehenden Gebäude wären imenz hoch. Für die leerstehenden Gebaäude wird sicherlich kein NAchmieter gefunden werden. Man könnte ja mal Herrn Lapawa fragen.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Teilnehmer | 06.03.2010 | 19:16

Optimierung des Hauptstandorts

Die Schließung von Dependancen sind sinnvoll, wenn die Einsparungen für die Optimierung des Hauptstandorts genutzt werden. Am Hauptstandort müssen für die Kinder, das Kollegium und die Betreuungskräfte optimale Bedingungen geschaffen werden. Qualität erfordert ein großzügiges Raumangebot. Kinder benötigen Räume, um sich beispielsweise zu Gruppenarbeiten zurückziehen zu können, Lehrkräfte benötigen Platz, um in Teams Qualitätsentwicklung betreiben zu können. Auf Fachräume bzw. Mehrzweckräume kann auch im Grundschulbereich nicht mehr verzichtet werden, wie es leider bisher oft gegenüber den weiterführenden Schulen erduldet werden musste.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Hartmut_Ober | 06.03.2010 | 20:42

Demographischer Wandel zählt hier als Argument nicht!

Folgendes muss ich noch ergänzen:

Die dreizügige Yorckstr. (mit Lützowstr. vierzügig) konnte für das jetzt folgende Schuljahr ihre dritte I-Dötzchen-Klasse nur aufstellen, weil Kinder, die für die Lützowstr. angemeldet waren, überredet wurden zu wechseln.

Auf der Nibelungenstr., also im Einzugsgebiet der Hauptstelle der Grundschule Yorckstraße, sind im letzten Jahr mindestens 50 Doppelhaushälften und Reihenhäuser für Familien (mit Kindern!) entstanden und bezogen worden.

Aus diesen Prämissen schließe ich, dass nicht demographischer Wandel zu den geringen Anmeldezahlen an der Yorckstraße geführt hat, sondern die neue Freiheit der Eltern die Schule für ihre Kinder zu auszuwählen.
Aus Berichten so einiger Eltern weiß ich, dass es ein verbreitetes Unbehagen gibt seine Kinder auf der Yorckstr. anzumelden - was sicherlich mit der oben erwähnten schlechten Quote der Abgänger zum Gymnasium zu tun hat.

Niemand, der seinen Kindern die Möglichkeit eröffnen möchte später zu studieren, wird sie an einer Grundschule anmelden, von der er weiß, dass die Chancen, von dort auf ein Gymnasium zu wechseln, zweimal schlechter sind.

Ich weise nochmals darauf hin, dass es nicht im Sinne der Bürger sein kann, über die Zukunft aller genannten Schulen im Paket abzustimmen.

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Kommentar von wiwis | 19.03.2010 | 19:16

Kirchturmdenken

wenn es weniger Kinder gibt, macht man also besser das (größere) Hauptgebäude dicht und baut an der Lützowstraße an, weil die zu klein ist???

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Kommentar von Hartmut_Ober | 25.03.2010 | 16:52

Die Grundannahme war schon falsch.

Geschätzter Vorredner, Ihre Ironie ist fehl am Platz.
Die einzige Begründung, die die Stadtverwaltung uns Bürgern an die Hand gibt um den Wert dieses Sparvorschlags zu beurteilen, ist die stadtweit erwartete Bevölkerungsentwicklung. Diese lässt sich auf das Gebäude Lützowstraße nicht übertragen. Dafür wurden, soweit das hier räumlich möglich war, Belege angeführt.
Meiner Meinung nach darf kein Sparvorschlag umgesetzt werden, dessen Grundannahme falsch ist.

Kommentar von J7 | 06.03.2010 | 21:25

Montis

Ich finde es ganz schlecht, dass der Montessori Zweig geschlossen werden soll. Auch wenn nur 180 Schüler auf diese Schule gehen, die Anmeldezahlen übersteigen die freien Plätze jedes Jahr um ein weites. Sogar Schüler aus den Nachbarstädten kommen. Die Schüler werden außerdem von den weiterführenden Schulen sehr bevorzugt durch ihr selbständige Arbeitsweise. Wo sollen den die ganzen Schüler von der Kirchbaumshöhe hin wenn sie zur Hauptstelle nach Meigen verlegt werden. werden wir dann in Solingen demnächst nicht mehr so viele Montis haben?
Das wäre ganz klar ein verlust für die Stadt.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von antenne99 | 07.03.2010 | 16:28

zu differenzierende Betrachtungen

Der Bürger ist schlichtweg überfordert, en bloc zu den gemachten Vorgaben abzustimmen.
Folglich sollte jede der genannten Schulen einzeln betrachtet und nach den zukünftigen Schülerzahlen in den jeweiligen Einzugsbereichen beurteilt werden.
Dies ist mit den Vorgaben nicht möglich, da keine Bedarfszahlen zur Verfügung stehen.
Die Stadt hat beispielsweise die Ansiedlung von jungen Familien im Bereich des ehemaligen Sportplatzes, jetzt Dahler Busch, Zufahrt über den Richterweg, gefödert.
Die GS in der Erholungsstr. sollte demzufolge also nicht in 2012 aufgegeben werden.
Nur so sollten die einzelnen Vorgaben differenziert betrachtet und bewertet werden.
Eine pauschale Entscheidung zu der Vorlage und zum Vorvolumen lehne ich ab.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von alphavomomega | 07.03.2010 | 19:22

Langer Schulweg

Kinder haben frühstens im Alter von 12 Jahren die volle Verkehrsreife erreicht.
Ein langer Schulweg mit vielen komplizierten Straßenüberquerungen ist für ein Kind im Grundschulalter sehr gefährlich und ohne Begleitung kaum zu schaffen.
Eine Busfahrkarte gibt es ab 2 km Entfernung.
Was ist mit den Kinder die 1,5 km entfernt wohnen? Die brauchen für die Strecke mindestens 30 Minuten; und das mit vollem Tornister.
Morgens sind die Busse überfüllt mit Kindern weiterführender Schulen.
Das Grundschulkind, das früher austeigen muss, schafft das nicht, weil es sich "durch die Großen" quetschen muß.
Soll es zu spät zur Schule gekommen? Nein. Also wird das Kind mit dem Auto gebracht; ökologisch nicht sinnvoll.
Das Verkehrsaufkommen vor dem Schulgebäude steigt und damit die Unfallgefahr.

Im Grundschulalter sollen die Kinder lernen selbständig zu werden - in diesem Fall, sich durch
das eigenständige Bewältigen des Schulwegs eine Verkehrskompetenz anzueignen.
Das ist beim Bringen mit dem Auto nicht gegeben.

Hier soll auf Kosten der Bildung und der Sicherheit unserer Kinder gespart werden.

Weiterer Denkanstoß:

Kleine Schulen, clevere Kinder!
Wie kann das sein, daß bei gleichem Lehrerkollegium die Prozentzahl der Gymanasialempfehlungen an einer Dependance deutlich höher ist als an der Hauptstelle (Yorckstraße)?

Warum sind die Anmeldezahlen auf der Zweigstelle verhältnismäßig höher als auf der
Hauptstelle (Yorckstraße)?

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Kommentar von Verwaltung | 09.03.2010 | 13:50

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,

grundsätzlich gilt der Grundsatz "kurze Beine, kurze Wege" für den Schulweg zur Grundschule. Der Gesetzgeber hat deshalb festgelegt, dass ein Fußweg von bis zu zwei Kilometern (einfache Entfernung von der Wohnanschrift bis zur Schule) zumutbar ist. Ist der Schulweg länger, besteht ein Anspruch auf Erstattung der Schülerfahrkosten und damit auf den Erhalt einer (verbilligten) Busfahrkarte. Diese Situation besteht auch bereits heute an einigen Grundschulen und betrifft einige Schülerinnen und Schüler.

Durch die beabsichtigte Aufgabe von Nebengebäuden einiger Grundschulen kommt es nicht zwangsläufig zu einem Schulweg, der länger als zwei Kilometer ist; möglicherweise liegt dann eine andere Schule in zumutbarer Entfernung. Der Rückgang der Schülerzahlen zwingt aber zur Anpassung der Kapazitäten und damit zur Aufgabe von Gebäuden. Hierbei werden vorrangig die kleineren Nebengebäude berücksichtigt. Die Anforderungen an die Sicherheit des Schulwegs sind durch den Landesgesetzgeber und die Rechtsprechung vorgegeben. Die Verwaltung prüft dies in Abstimmung mit den Schulen oder auch auf Hinweise z. B. von Eltern.

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Kommentar von Hugo | 09.03.2010 | 14:34

Und noch mal rückgefragt...

Zitat Verwaltung: "Diese Situation besteht auch bereits heute an einigen Grundschulen und betrifft einige Schülerinnen und Schüler." Wie viele sind denn "Einige"? Im neuen Haushalt sind bereits 1,8 Millionen für die Schülerbeförderung dieser "Einigen" eingeplant, aber das sind doch bestimmt nicht nur "einige" Grundschüler? Wenn nach weiteren Schulschliessungen (auch der Hauptschulen!) noch "Einige" dazu kommen - und zusätzlich noch "Einige", die demnächst von überall her zum Schwimmen in die Klingenhalle gebracht werden müssen - dann muss die Verwaltung doch eine Vorstellung davon haben, was das an zusätzlichen Kosten verursacht. Wenigstens so Pi mal Daumen... oder lässt man sich da mal überraschen? Ich bitte wirklich um Erläuterung.

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Kommentar von Verwaltung | 10.03.2010 | 14:05

Anwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
die Beantwortung Ihrer Fragen nimmt etwas Zeit in Anspruch. Wir geben Ihnen schnellstmöglich eine Rückmeldung.

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Kommentar von Hugo | 13.03.2010 | 10:17

Zwischenstand...

Leider lässt die Antwort der Verwaltung doch sehr auf sich warten. Da habe ich mal selber nachgerechnet: Bei einem Einzugsgebiet der Sek II von 5 Kilometern Weg (abzüglich eines Umwegefaktors, den man auf Grund der Solinger Topographie eher bei 1,4 als 1,25 ansetzen sollte), ergibt sich für die überschlägige Berechnung eine Entfernung von 3,5 Kilometern Luftlinie. Umgerechnet in Fläche bedeutet das ein Einzugsgebiet von rund 4.000 ha. In Solingen betragen Siedlungs- und Verkehrsfläche (SVF) jedoch nur rund 3.700 ha. Für die in Frage kommende Altersgruppe reicht theoretisch ein Gebäude (Bestand: 7). Schülerbeförderungskosten dürften für die Sek II also gar nicht anfallen. Das Einzugsgebiet für Schulen der Sek I beträgt unter gleichen Randbedingungen knapp 2.000 ha. Mit 2 Schulen wäre die Solinger SVF auch hier komplett abgedeckt, mit 4 Schulen die gesamte Altersgruppe (Bestand: 11). Schülerbeförderungskosten dürften auch hier nicht anfallen. Grundschulen: 640 ha Einzugsgebiet. Mit 6 Grundschulen wäre die SVF komplett abgedeckt, mit 8 Grundschulen die gesamte Altersgruppe (Bestand: 23). Auch hier dürften Schülerbeförderungskosten gar nicht anfallen. Und damit zurück zur Ausgangsfrage: Warum werden in Solingen jedes Jahr 1,8 Millionen Euro für die Schülerbeförderung ausgegeben???

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Kommentar von oekonom | 13.03.2010 | 10:43

Montesorri- Grundschulzweig ohne Fakten kann auch nur spekuliert werden

Hugo rechnet mit 1,8 Mio Euro für die Schülerbeförderung. Völlig ungeklärt ist für mich die Zusammensetzung dieser Summe. Einerseits gibt es Zuschüsse zum Schüler Schoko-Ticket, aber es gibt auch einige Schulen ohne Sporthallen oder den Grundschulshuttle zum Schwimmbecken und Sportuntericht mittels Busservice.
Die Schliessung der Grund- und Hauptschulen macht auf den ersten Blick Sinn, aber:
Auch wird die Grundschule Meigen (Aussenstelle Kirschbaumshöhe) ab 2013 aufgelistet. Zur Information: Der Montessori-Grundschulzweig ist in der Kirschbaumshöhe untergebracht und wird der GS Meigen zugeschlagen. Aktuell sind schon zwei Montessori Schulklassen dauerhaft in der regulären GS von Meigen untergebracht, weil das Gebäude Kirschbaumshöhe zu klein ist.
Welches Raumkonzept hat sich die Verwaltung denn ab 2013 überlegt?
Zur Klarstellung: Es gibt nur eine einzige Montessori-Grundschule in ganz Solingen und die Schülerfahrtkosten werden auch trotz freier Schulwahl N I C H T von der Stadt getragen, sondern den Eltern obliegt der Transport in Eigenregie. Es kosten den Bürger Solingens damit 0,- Euro. Also zu Kosten zu Lasten der Eltern. Bei freier Schulwahl werden schon keine Fahrtkosten übernommen. Nur wenn die nächstgelegene Schule weiter als die Vorgabe in Kilometern entfernt ist , werden Fahrtkosten durch die Stadt getragen.
Insgesamt ist eine sachliche Diskussion ohne Fakten zu den Sparvorschlägen eigentlich überflüssig, da aufgekommene Spekulationen ohne Fakten nicht förderlich sind.
- - - -
Offenheit der Verwaltung und frühzeitige Einbindung in Entscheidungsfindungen tragen zum verständnissvollen Miteinander auf Augenhöhe bei. Vorabbeschlüsse im stillen Kämmerlein und vollendete Tatsachen sind nicht zeitgemäss und schüren nur Misstrauen.

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Kommentar von kassandra | 14.03.2010 | 16:29

Ist doch klar...

...zumindest was den Bereich der Grundschule angeht, ist m. Meinung nach die unsinnige Auflösung der Schulbezirksgrenzen ein Auslöser für den Schultourismus und Pendelverkehr!! Aber das nur als Randbemerkung...

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Kommentar von oekonom | 14.03.2010 | 16:44

Grundschultourismus zahlen betroffene Eltern selbst - nicht die Stadt

Unschön empfinde ich die Randbemerkung mit reinem Halbwissen von @kassandra. Wenn ein Kind eine andere Grundschule als die Schule im Schulbezirk besucht werden >>KEINE FAHRTKOSTEN<< für den angeprangerten Pendelverkehr der SchülerInnen durch die Stadt übernommen.

Der zitierte Schultourismus ist für die Bürger der Stadt eine kostenneutrale Sache. Sollten jemand Kenntnis über einen Bewilligungsbescheid von Fahrtkosten haben, der diese These belegt würde ich diesen Bescheid gerne einsehen.

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Kommentar von Hugo | 14.03.2010 | 17:38

Schülerbeförderung

Da haben Sie mich wohl missverstanden: die von mir erwähnten 1,8 Millionen für die Schülerbeförderung sind ein Posten im Haushalt der Stadt Solingen. Also muss es wohl Schüler geben, die befördert werden. Da frage ich mich doch "Wer", "Von Wo", "Wohin" und "Womit"?

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Kommentar von oekonom | 14.03.2010 | 18:00

Schülerbeförderung 1,8 Mio -Ohne Fakten alles möglich

Liebe Verwaltung, was beinhaltet die Kostenstelle Schülerbeförderung mit 1,8 Mio. Euro ???

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Koalakoala | 07.03.2010 | 21:01

Streichung von Mittagsbetreuung an Grundschulen

Das Vorhaben, die Mittagsbetreuung an den o.g. Grundschulen aufzugeben ärgert mich maßlos und ist allen Teilzeitarbeitenden Eltern gegenüber unfair.
Sieht in der Praxis dann so aus: Elternteil ist froh, nun wegen des Anspruchs auf Betreuung des unter Dreijährigen Kindes in der Kita. wieder eine Teilzeitstelle auszüben zu können. Dies funktioniert dann bis zur Einschulung des Kindes, danach muß dieser Elternteil leider wieder aufhören zu arbeiten, da es eine Übermittagsbetreuung in der Schule nicht mehr gibt. Alternativ beantragt man eine der sowieso raren Ganztagsplätze in der Grundschule, obwohl man eigentlich wegen Teilzeitarbeit nur einen Mittagsplatz braucht. Wie soll das bitte funktionieren, wenn nicht zumindest das Angebot an Ganztagsplätzen in gleichem Maße steigt, wie die Mittagsbetreuung gestrichen wird?

ist neutral
Kommentar von CLH | 07.03.2010 | 22:48

Nötige Kosten einsparen, Ganztag ausbauen

Bitte zusammenlegen, was zusammengelegt werden kann, um unnötige Kosten einzusparen. Es muss doch jedem einleuchten, dass man mit 7 Kindern keine Jahrgangsstufe bilden kann.

Auf der anderen Seite muss dringend das bestehende Angebot ausgebaut werden und alle Kinder endlich verlässlich in Ganztagsschulen (zum Beispiel 7.30 bis 16.00 Uhr) untergebracht werden. Mit einer Stundenangebot, dass individuelle Bildung und Freizeit sinnvoll und pädagogisch begleitet zusammenfasst und jedem Kind ohne "wenn und aber" auch eine gesunde und warme Mahlzeit zukommen lässt. Ebenfalls menschenfreundliche Arbeitsplätze für Lehrer - zum Beispiel durch Büros zur Korrektur von Klassenarbeiten, Vorbereitung von Stunden etc...

Eine ganztätige, qualifizierte Betreuung inklusive warme Mahlzeit, Zeit für Hausaufgaben und Hobby, von der 1.Klasse bis zum Schulabschluss, welcher es auch sein mag, muss sich endlich durchsetzten.

Dann brauchen Mütter auch keine Brötchen mehr in der Cafeteria zu schmieren, oder Bastelstunden anbieten, sondern können einen Beitrag zum Bruttosozialprodukt leisten! Wenn Sie denn wollen - so können Sie oft nicht, auch wenn Sie wollen!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Bastro | 07.03.2010 | 23:21

Gerade die Krahenhöhe Nicht

gerade die Hauptschule Krahenhöhe is doch in einem super zustand, dass es doch viel zu schade wär diese Schule zu schließen.
Die Gebäude sind noch Relativ in Ordnung..

Ich habe dafür kein Verständnis und war schockiert als ich diese NAchhricht erfuhr

ist neutral
Kommentar von Marlene | 08.03.2010 | 12:59

Bildung ist unser höchstes Gut

Schulen sollten nur geschlossen werden, wenn es tatsächlich keine ausreichenden Anmeldungen mehr gibt. Erst einmal sollte man über Verkleinerungen von Klassen nachdenken. 30 Kinder in einer Grundschulklasse sind für Schüler und Lehrer unzumutbar. Wenn natürlich noch nicht einmal mehr die Mindestzahl an Schülern vorhanden ist, die Schule also auch von Eltern und Kindern nicht mehr anerkant wird, dann muss man sie schließen. Aber dies ist eine Einzelfallentscheidung und kann nicht pauschal entschieden werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von joh74 | 08.03.2010 | 23:51

Flächenoptimierung...aber

Die demographische Entwicklung in Deutschland (und Solingen) macht eine Flächenoptimerung der Schulen sicherlich möglich. Dies darf aber nicht durch die Zusammenlegung an weniger Schulen zu größeren Klassen führen. Die PISA Studien haben gezeigt, dass u.a. die großen Klassenverbände vor allem der zunehmend erforderlichen, individuellen Förderung einzelner Schüler entgegen stehen. Neben den Renovierungen der Schulgebäude aus den Konjunkturpaketen der Bundesregierungen sollte vor allem die Investition in Lehrmöglichkeiten/-mittel sowie zeitgerechte Lernmedien weiterhin im Vordergrund stehen. Ob dadurch die Einsparungen durch Flächenoptimierungen aufgezehrt werden bleibt abzuwarten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Sanne | 09.03.2010 | 12:41

Montessorie lassen!

Immer wieder steht die Montessorie-Grundschule Kirschbaumshöhe im Fokus von Sparmaßnahmen. Warum eigentlich? Weil das schon immer so war? Ich kann das nicht nachvollziehen. Der Montessorie-Zweig der GS Meigen hat so hohe Anmeldezahlen, dass 2008 erstmals 3 statt sonst zwei Montessorie-Klassen eröffnet wurden. Man darf bei all den Sparmaßnahmen nicht übersehen, dass durch das unglaublich schlechte Abschneiden bei Pisa viele Eltern wach geworden sind und ihre Kids an vielversprechenderen Schul- und Unterrichtsformen anmelden. Also kann ich diesem Vorschlag nur bedingt zustimmen . . .

Kommentar von Hugo | 09.03.2010 | 15:26

Kohorteneffekte?

Mal ein wenig vorwärts gedacht: Was passiert eigentlich an/mit den weiterführenden Schulen, wenn dort in den nächsten Jahren die aktuellen, rückläufigen Schülerzahlen wirksam werden?

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Cupcake73 | 09.03.2010 | 17:21

Schliessung d. Schulen unabdingbar, aber bitte Gebäude und Material sinnvoll weiter nutzen!

Die Anmelde-Zahlen sprechen für sich! Die Schulschliessungen machen Sinn!
Aber: die Frage ist, was macht man mit den leerstehenden Gebäuden? In Anbetracht von Rechtsansprüchen für U3-Kindern ab 2013 wäre es durchaus denkbar, diese Gebäude zu Kitas um zu funktionieren, oder aber mit Tagesmüttern zusammen zu betreiben. Es fehlen 1.000de Plätze in diesem Bereich! Sicher wären einige Umbauten nötig, aber sinnvoller, als Einrichtungen irgendwann alle neu bauen zu müssen.
Sollten sich dennoch keine Verwendung finden (Verkauf, oder ähnliches), dann bitte aber dafür sorgen, dass das Material weiter Verwendung findet (Spielgeräte auf viel zu maroden Spielplätzen umsiedeln), Mobiliar sinnvoll veräussern, usw.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von WaSchu | 09.03.2010 | 18:46

Bei sinkenden Kinderzahlen doch die logische Konsequenz.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von DJ-Matze | 09.03.2010 | 20:06

Hauptschule Ohligs sollte bleiben

Meiner Meinung nach sollte die Hauptschule Ohligs bleiben. Sie hat zwar eine schlechten ruf aber sie ist gar net so schlecht wie alle sagen. Es gibt zu gut wie keine Gewalt auf dieser Schule klar gibt es hin und wieder streiterein aber auf welcher schule gibt es die nicht ? Aber es ist nicht nur das was die Schule ausmacht !NEIN! den auch das Verhältnis zu den lehrern und Schülern ist perfekt mann kann noch soviel mist gebaut habe geschänzt haben oder so die lehrer dort geben nie die Hoffung auf das die Schüler sich bessern eher im gegenteil sie bleiben immer am Ball. Was mann von der Hauptschule Höhscheid nicht sagen kann. Ich Spreche aus erfahrung in Ohligs auf der Haputschule ist mann noch am besten auf gehoben.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von The-Bone | 09.03.2010 | 21:54

Das ist einfach so

Das ist einfach so, es werden immer weniger Kinder. Das hat es immer schon gegeben.
Ich wohne in Merscheid und kann auf eine ehemalige Volksschule Fürk schauen. Jetzt ist dort zwar das Walter Bremer Institut und eine andere Schule untergebracht, aber halt nicht mehr die ursprüngliche Schule. Da führt halt kein Weg dran vorbei. Keine Kinder, keine Schule. Bitte Gebäude dann sinnvoll nutzen und dafür sorgen, daß für die verbleibenden Kinder der Schulweg nicht zu lang wird.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von MichaelWagner | 10.03.2010 | 13:55

Schulen zusammenlegen

auch wenig erfreulich, aber notwendig

ist neutral
Kommentar von optimist | 10.03.2010 | 22:35

Nicht an falscher Stelle sparen.

Bei allem Sparzwang empfehle ich im Bereich Bildung mit äusserster Sorgfalt vorzugehen.
Die Reduzierung von Klassenräumen oder gar der Wegfall ganzer Schulen um der demographischen Entwicklung gerecht zu werden kann nur dann befürwortet werden, wenn die Unterrichtsqualität nicht darunter leiden muss!
Die Klassengröße muss einen vernünftigen Unterricht noch ermöglichen. Es muss den Lehrern möglich sein, auf das jeweilige Leistungsniveau der Schüler einzugehen. Bei zu großen Klassen besteht die Gefahr, dass das die Unterrichtsqualität nur den mittelmäßigen Schülern gerecht wird, die guten unterfordert werden und die schlechten überhaupt nicht mehr mitkommen.
Was unzureichende Bildung bedeutet kann man an einigen Kommentaren auf dieser Homepage deutlich sehen.
Falsches Sparen im Bereich Bildung in Verbindung mit "Kaputtsparen" im Bereich Jugendförderung und Sport wird in einigen Jahren böse Folgen nach sich ziehen. Perspektivenlose, kriminelle Jugendliche ohne die Chance auf eine Lehrstelle, da für den Arbeitsmarkt absolut ungeeignet, haben wir jetzt schon zu viele! -Achten Sie darauf, dass es nicht noch mehr werden.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von wommueller | 11.03.2010 | 08:37

Ohne Kinder keine Schulen

Ich finde es gut, dass der Bereich Bildung mit Ausnahme der Reaktion auf die demographische Entwicklung von den Sparvorschlägen ausgenommen ist. Dass wir immer weniger Kinder haben, bedeutet aber auch, dass Schulgebäude weniger genutzt werden und dann muss man irgendwann eben auch mal ein ganzes Gebäude dicht machen. Dadurch werden ja Inhalte nicht grundsätzlich verändert oder gar das Schulsystem umstrukturiert.

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von bergauster | 11.03.2010 | 16:39

Schließung von Gebäuden

Aufgrund der geringen Anmeldezahlen müssen die Schulgebäude zwangsläufig geschlossen und dann entsprechend vermarktet werden.
Die Bildung wird dadurch nicht beeinträchtigt.

Kommentar von Raven | 12.03.2010 | 10:47

Was stimmt jetzt?

In der Auflistung der Gebäude wird teilweise auf Turnhallen hingewiesen die nicht eingespart werden sollen, teilweise das diese mit eingespart werden sollen(HS Krahenhöhe inkl. Sporthalle). Gleichzeitig gibt es eine Beantwortung der Verwaltung, das die Sporthallen weitergenutzt werden sollen. Welche der Aussagen (Weiternutzung auch Sporthalle Krahenhöhe) oder Einsparung/Schließung (HS Krahenhöhe inkl. Sporthalle) stimmt denn jetzt und welche Aussage ist "unrichtig"???

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Kommentar von Verwaltung | 16.03.2010 | 17:37

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehme/r,
es ist zutreffend, dass die Schulsporthallen der HS Krahenhöhe und der HS Ohligs in den jeweiligen Einsparpotentialen enthalten sind.
Eine Anschlußnutzung ist dennoch nicht ausgeschlossen, wenn mit einem möglichen neuen Betreiber eine Vereinbarung getroffen wird, die die Stadt von den Betriebskosten entlastet, so dass die angestrebte Einsparung Bestand hat.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von sparteufel | 12.03.2010 | 20:45

Gesamtschule und Montessori fördern

Endlich ein sinnvolles Konzept für eine 4. Gesamtschule realisieren. Der Bedarf zeigt, dass sie längst überfällig ist. Wo bleiben die vielen abgewiesenen Kinder? Die Montessorischule muss erhalten oder sogar erweitert werden. Räume gibt es ja offensichtlich genug. Da könnte ein weiterer Standort, z.B. in Wald oder Ohligs geschaffen werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Hartmut_Ober | 12.03.2010 | 21:15

Schließung steht fest?

Soeben erfahre ich, dass kürzlich auf einer Veranstaltung der Grundschule Yorckstraße, für Eltern vierähriger Kinder, von den Veranstaltern erklärt wurde, dass die Zweigstelle Lützowstr. in diesem Jahr (2010) zum letzten mal Erstklässler aufnimmt.
Ich bitte die Verwaltung DRINGEND zu dieser Aussage Stellung zu nehmen.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 15.03.2010 | 11:00

Letzte Informationen.

Von zwei Teilnehmerinnen o.g. Veranstaltung erhielt ich heute morgen unabhängig voneinander die Information, dass die Schulleiterin selbst definitiv formuliert habe, die Dependance an der Lützowstr. werde geschlossen und es habe daher keinen Sinn mehr seine Kinder für das nächste Schuljahr dort anzumelden.

Bitte - Verwaltung - äußern Sie sich!

Steht die Schließung des Gebäudes Ketzberg an der Lützowstr. bereits fest?

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Kommentar von Verwaltung | 16.03.2010 | 12:48

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,

die Aufgabe des Schulgebäudes Lützowstraße ist ein Vorschlag der Verwaltung. Begründet ist dieser durch die rückläufigen Schülerzahlen.
Der Rat wird hierüber voraussichtlich in seiner Sitzung am 08.07.2010 entscheiden.
Zum Schuljahr 2010/11 wird in der Dependance noch eine Eingangsklasse gebildet. Folgt der Rat dem Verwaltungsvorschlag, würden ab dem Schuljahr 2011/12 keine neuen Klassen mehr in der Dependance eingeschult.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 18.03.2010 | 12:01

Ist diese Bürgeranhörung eine Farce?

Vielen Dank für Ihre Antwort Verwaltung,

der Informationsgehalt Ihrer sechs Zeilen ist: Nein. Nein, die Schließung der Schule an der Lützowstraße steht noch nicht fest.

Dann frage ich weiter:

Darf die Schulleiterin der Yorckstr. eigenmächtig entscheiden Eltern mündlich mitzuteilen, dass das Gebäude Lützowstraße geschlossen wird und eine Anmeldung dort nicht mehr möglich ist und schriftlich, offiziell, auf städtischem Briefpapier die Absicht der Stadt hinsichtlich der Schließung kundtun, also dazu beitragen Tatsachen zu schaffen, wo noch nichts entschieden ist und eine Bürgeranhörung noch bevorsteht?

Ich denke nein. Daher frage ich, ob die Rektorin von der Verwaltung die Anweisung erhalten hat so zu verfahren - möglicherweise in dem Bestreben, Eltern frühzeitig von der Absicht abzubringen ihre Kinder dort anzumelden um effektiv die Anmeldezahlen zu drücken?

Wenn meine Mutmaßung zutrifft, hat die Verwaltung die Rektorin der Grundschule Yorckstraße angewiesen Eltern zu erklären, dass an der Lützowstraße nach 2010/2011 keine Kinder mehr aufgenommen werden. Ein solches Vorgehen würde nicht nur diese Bürgeranhörung als Farce erscheinen lassen, es würde nicht zuletzt ein Schlaglicht auf die hier entscheidungsbefugten Politiker und Verwaltungsbeamten werfen, und den Wert, den sie ihrem Diensteid zumessen, der sicherlich irgendwo den Passus enthält: "Zum Wohle der Bürger".

Verwaltung, bitte beziehen sie Stellung.

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Kommentar von Verwaltung | 18.03.2010 | 14:39

Anwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
die Verwaltung hat die Schulleitung nicht angewiesen, Eltern wie beschrieben zu informieren. Der Schulträger hat gegenüber der Schulleitung kein Weisungsrecht, wie die Klassenbildung an der jeweiligen Schule erfolgt (also wieviele Kinder in einer Klasse sind oder wie viele Klassen gebildet werden). Hierbei muss allerdings der Rahmen, der vom Schulträger vorgegeben ist (d. h. die Höchstzahl der aufzunehmenden Klassen) beachtet werden. Ansonsten unterliegt es der Entscheidung der Schulleitung, ob anhängig von den Anmeldezahlen z. B. an einer Dependance eine Klasse eingerichtet wird oder nicht.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 18.03.2010 | 16:00

Danke für die Information

Das ist sehr interessant.
Ich werde mich dazu noch äußern.

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Kommentar von Hartmut_Ober | 25.03.2010 | 18:23

Schulleiterin der Lützowstraße wünscht die Schließung nicht.

Nachdem ich die o.g. Information der Verwaltung erhalten hatte, habe ich die Schulleiterin der Grundschule Yorckstr. per email damit konfrontiert. Sie hat mir sehr kurzfristig angeboten die Frage der vorzeitigen Verlautbarung in einem persönlichen Gespräch zu klären. Dieses Angebot habe ich wahrgenommen. Das Gespräch ist sehr freundlich verlaufen. Wir konnten klären, dass die Schulleiterin in keinem Moment der Entscheidung des Rates vorgreifen wollte; sie räumte aber ein, dass sie sich unglücklich ausgedrückt habe. Um der Vollständigkeit die Ehre zu geben erwähne ich, dass die Rektorin sich eine Kontaktaufnahme meinerseits schon zu einem früheren Zeitpunkt gewünscht hätte.
Die Erkenntnis des Gespräches ist, dass diese Dame eine sehr umgängliche Person ist, offen für Fragen und dass ihr an einer Schließung der Dependance Lützowstraße nicht gelegen ist.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von StS | 13.03.2010 | 06:18

Schulentwicklungsplan fortschreiben

Der Sparvorschlag kann nur im Zusammenhanh mit der Fortschreibung des Schulentwicklungsplan gesehen werden.So ist die Schließung der Dependance Kirschbaumshöhe der GS Meigen schon länger angedacht.Was das Montessori-Angebot angeht, gib es einen Vorschlag, im Westen der Stadt in einer zweiten Grundschule ein derartiges Angebot zu schaffen.
Die Schließung des Nebenstandorts Burg der GS Schützenstraße muß mit einer eindeutigen Stärkung des Betreungsangebotes an der Schützenstraße aufgefangen werden. Hier rächt sich jezt, dass bei der Schaffung des Offenen Ganztags nur im Bestand gebaut wurde - nach wie vor fehlt ein Mehrzweckraum.Die Burger Turnhalle muß dem Stadtteil erhalten bleiben!
Der Sparvorschlag, zwei Hauptschulen zu schließen, gibt endlich Gelegenheit, einmal ideologiefrei an die Einrichtung einer vierten Gesamtschule zu denken. Der Elternwille ist seit vielen Jahren vorhanden - vielleicht gibt es ja mit einer neuen Gestaltungsmehrheit im Rat auch hier eine Lösung, die den Eltern- und Wählerwille abbildet.

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Kommentar von wiwis | 19.03.2010 | 19:04

Sparen oder nicht?

Wenn man aber die Gebäude von Schulen, die geschlossen werden, weiter für eine andere Schulform nutzt, kann man auch nix einsparen! Und das die Schüler insgesamt immer weniger werden ändert sich auch nicht.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von sarahk | 13.03.2010 | 18:54

denke auch, dass es gut wäre, Hauptschulgebäude für neue Gesamtschulen zu nutzen, weil Hauptschulen ihren Schülern kaum/keine Perspektiven mehr bieten.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Two3 | 14.03.2010 | 11:01

Zu pauschale Fragestellung

Über neun Schulen in einer Frage abzustimmen, ist viel zu pauschal!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Charlybu | 14.03.2010 | 12:12

Schulgebäude

zu schliessen kann nur im Einzelfall entschieden werden. Zunächst sollte man darüber nachdenken, die Klassenstärken zu reduzieren. 30 Schüler pro Klasse sind untragbar.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von mirikiri | 14.03.2010 | 15:55

zu langer Schulweg für Kinder

Durch die Schließungen wird der Schulweg für die Grundschulkinder sehr lang. Kein Elternteil würde sein Kind zum Beispiel von der Lützowstraße bis zur Yorckstraße zu Fuß laufen lassen. Das bedeutet, dass die Etern ihre Kinder immer mit dem Auto bringen und abholen müssen. Das bedeutet mehr Aufwand und Kosten für die Eltern und eine geringere Bewegung für die Kinder nach stunden langem Sitzen in der Schule! Außerdem werden sich trotz der demographischen Entwicklung noch genügend Kinder auf andere Schulen verteilen, die jetzt schon voll sind!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von kassandra | 14.03.2010 | 16:57

In dieser Form nicht...

Sicher, jeder muss seinen Teil dazu tun, aber...
So, wie der Vorschlag hier von der Verwaltung formuliert wird, kann ich ihn nicht unterstützen! Zu wenige Informationen bezügl. der einzelnen Schließungen, zusammengefasste Schließungsvorhaben, zu wenig Infos über tatsächliche weitere Nutzung bzw. "Gewinne" durch Schließungen (was passiert mit Leerstand, Baugrund,...?) Habe bisweilen auch den Eindruck, dass manche Sparvorhaben hier blind rausgehauen werden und nicht auf ihre tatsächliche Umsetzung hin überprüft wurden. Ich hoffe jedoch, dass ich mich irre!!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von fido1957 | 14.03.2010 | 17:02

Gesamtschule

Neue Gesamtschulen werden dringend gebraucht - diese Schulform wird immer mehr gefragt, und dafür kann man sicherlich einen Teil der Grundschulgebäude umfunktionieren. Ausserdem ist eine Ganztagsbetreuung immer wichtiger, da die meisten Mütter mitarbeiten.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von petra | 14.03.2010 | 18:50

4.Gesamtschule

Der Elternwille erfordert die Schaffung einer 4.Gesamtschule,wenn nicht ausgelastete Schulen geschlossen werden

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von buerger1966 | 14.03.2010 | 21:08

prinzipiell gut

bei rückläufigen Schülerzahlen werden natürlich - trotz bedarf an Ganztagsschulen - einige Schulen überflüssig. Bei möglichem Vekauf sollte die Stadt aber Sorge tragen, dass sie die Gebäude nicht sinnlos verfallen lässt, um sie anschließend - wenn überhaupt - nur noch billigt verkaufen zu können. Burgstraße 15 als Beispiel sollte reichen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Kuckuck | 15.03.2010 | 13:29

Nachtigall ick hör dir trampeln

In Solingen soll mittelfristig die Anzahl von Grund- und Hauptschulen drastisch reduziert werden. Niemand, der die Entwicklung der städtischen Schulpoloitik in den letzten Jahren beobachtet hat, könnte dies ernsthaft bestreiten. Warum betrifft dies nicht auch Gymnasien oder Realschulen? Weil sie vom Land unterhalten werden! Nur wenige wissen jedoch, dass es einen Beschluß gibt, der die Abschaffung sämtlicher Sonderschulen für Grundschulkinder in Solingen zur Folge hat.

Die Politik sollte sich schämen, sie sollte sich in die Ecke stellen und schämen ob solcher Beschlüsse. Wir setzen hier den Rotstift bei den schwächsten Mitgliedern unserer Gesellschaft an. Wir verwehren künftigen Grundschulkindern den Aufbau von sozialen Strukturen in ihrer Nachbarschaft, indem wir es manchen von ihnen unmöglich machen ihre Schule zu Fuß und mit ihren Mitschülern gemeinsam zu erreichen. Wir verweigern den Sonderschülern die Möglichkeit auf eine gezielte Förderung, und somit zukünftig die Chance einen wertvollen Teil der arbeitenden Gesellschaft zu stellen.
Die Politik will Sonderschulen schließen und die Kinder mit sonderpädagogischem Bedarf in den Grundschulen beschulen. Sie lässt die Pädagogen jedoch im Regen stehen wenn es um Fortbildungen, Durchführbarkeit, Personal oder vorhandene Richtlinien geht; es fehlt ihr schlicht die Praxis!

Es ist in der Tat bedenklich, dass auf den Sparvorschlagsseiten unserer Stadt die implizierte Schließung von Schulen in einem Atemzug mit z. B. der sog. "Brötchentaste", der Hundesteuer oder mit Kantinenangeboten genannt wird. Das sagt einiges über unser Selbstverständnis aus und auch über unsere Kurzsichtigkeit.

Sparvorschläge müssen gewichtet werden; sie müssen nach Resorts, Zeitintervallen, bereits investierten Steuergeldern, sozialen Vorgaben und anderen Faktoren in Entscheidungsklassen unterteilt werden. Und selbst die Aussagekraft von Bürgerbefragungen wie dieser hier darf berechtigt bezweifelt werden: Nur ein ganz spezielles Klientel von politisch interessierten Menschen bedient solche Foren, stimmt ab für alle. Selbst für die die zu alt, zu krank, zu schwach oder zu jung sind um sich einzubringen.

Wir stimmen in Sekunden ab über "pro" oder "contra" ohne auch nur zu ahnen welche Konsequenzen sich für den Einzelnen daraus ergeben werden. Deshalb ist diese Art der Abstimmung kotraproduktiv!

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Kommentar von wiwis | 19.03.2010 | 19:14

Sachkenntnis schadet nur

Erst informieren, dann schreiben! Aus den öffentlichen Zahlen kann man sehr genau erkennen, dass an Realschulen und Gymnasien immer noch viele Schüler sind (die müssen da nämlich länger bleiben, als in der Grundschule!). Und wie bitte kommt man auf die Idee, dass die Stadt nicht die Kosten für diese Schulen tragen muss? Und bitte wer, wann und wo soll einen Beschluss gefasst haben, die Förderschulen abzuschaffen???

Kommentar von Gino | 15.03.2010 | 17:30

Schulgebäude Lützowstr.

Und wieder soll es auf Kosten der Bildung und vor allem der Kinder gehen.
Mitten in der Grundschulzeit sollen die Kinder sich ,u.U.auseinandergerissen worden,an eine neue Umgebung bzw. Schule gewöhnen!Es wird diese Kinder Seelisch herunterziehen,und werden demnach auch in schulischer Hinsicht nachlassen.Es wäre ein Cutt nach 2-oder 3 Jahren für 1-bzw.2 Jahre,wonach dann wieder ein Schulwechsel stattfindet.Es geht hier um KINDER,nicht um Möbelstücke.Eine entscheidung für eine Schliessung wäre eine Entscheidung gegen Kinder.

P:s.
Dann wundert man sich hierzulande über eine schlecht ausgefallene Pisastudie,
und über den Ruf,Kinderfeindlich zu sein.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Babs | 15.03.2010 | 20:47

Die 4. Gesamtschule ist unbedingt notwenidig für Solingen

Ich habe den Schulschließungen zugestimmt.Allerdings ist es aus meiner Sicht unbedingt notwendig dann auch die vierte Gesamtschule in Solingen zu eröffnen. Die jährlichen Ablehnungen der Kinder, die sich an einer Gesamtschule anmelden, zeigen der Wunsch die Kinder in der Gesamtschule anzumelden ist vorhanden, es fehlt an Plätzen. Hier würden die Kinder dann eine reele Chance bekommen, sich schulisch zu entwickeln und ggf auch das Abitur zu erreichen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Radulf | 15.03.2010 | 23:29

Wir brauchen Bildung

Wir brauchen Bildung für unsere Zukunft.
Wenn immer mehr Schulen geschlossen werden, und die verbleibenden Schüler in immer größere Klassen gepfercht werden bleibt die Bildung auf der Strecke.
Bildung ist der einzige "Rohstoff" den wir haben. Dabei ist es unerheblich ob man eigende Kinder hat oder nicht. Ohne Bildug hat keiner eine rosige Zukunft zu erwarten.
Laut der Demographischer Entwicklung sinken die Schülerzahlen, aber es werden jedes Jahr Schüler von Schulen abgewiesen (Kinder fühlen sich als Verlierer) Jeder hat zwar ein recht auf Bildung, aber eben nicht auf jede. Diese Schüler sind zwar nur "Einzelschicksale" , aber diese Kinder bedeuten unsere Zukunft.

Komentare von der Bundeszentrale für politische Bildung zum Thema Bildung (PISA)

"...wir rangieren jetzt im Mittelfeld, sind aber noch weit von der internationalen Spitze entfernt."

"In keinem anderen vergleichbaren Staat der Welt hängt der Schulerfolg so stark von Einkommen und Bildung der Eltern ab wie in Deutschland."


Warum werden solche Studien durchgeführt, wenn danach keine Verbesserungen angestrebt werden?

ist neutral
Kommentar von pitter | 16.03.2010 | 10:38

kurzfristig gedacht?

Was ist wenn die demographische Entwicklung umkehrt. Meines Wissens nach werden die jungen Familien immer stärker in Solingen. Müssen dann die Gebäude für viel Geld reaktiviert werden. Sicher kann man einiges optimieren, aber langfristige Planung ist marktwirtschaftlich immer das günstigste!

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Kommentar von Hartmut_Ober | 16.03.2010 | 11:12

siehe dazu: Schulgesetz NRW § 82 (2)

Dieser Artikel sagt in Satz 1: "Grundschulen müssen bei der Errichtung mindestens zwei Parallelklassen pro Jahrgang haben, bei der Fortführung mindestens eine Klasse pro Jahrgang."
Wenn unsere ehemalige Bundesfamilienministerin am 15.2.2009 recht hatte, als sie sagte: ?Wenn die Wirtschaft wankt, hat die Familie Konjunktur? (http://www.faz.net/s/Rub867BF88948594D80AD8AB4E72C5626ED/Doc~EC6213DEB61534304A9048881F8EE077D~ATpl~Ecommon~Scontent.html) wird pitters Vision Wirklichkeit werden. Wenn bis dahin Zweigstellen geschlossen wurden, wird es nach dem Schulgesetz (Stand 15.2.2010) teuer und schwierig werden neue Schulen zu gründen, die man jetzt (zumindest dort, wo heute eindeutig noch der Bedarf besteht, z.B. an der Lützowstraße,) mit vergleichsweise geringem Aufwand renovieren und fortführen könnte.

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Kommentar von Chrissi64 | 16.03.2010 | 14:49

Zentrale Schulen

Langsam reicht es!!! Ganz Solingen wird kaputt gemacht,jetzt auch noch die Schulen.Es heisst doch immer denkt an die Kinder u. die Jugend.Es wird soviel abgerissen und die Stadt weiss jetzt schon,dass wir bald diese Schulen die schliessen sollen,nicht mehr genügend Kinder gibt.was ist wenn es anders kommt,dann bauen sie wieder oder Schulen schliessen wegen Überfüllung????

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Kommentar von Bisi | 17.03.2010 | 21:49

Solingen wird immer 'attraktiver' !!!

Irgendwas läuft hier schief: als wir vor 3 Jahren mit unser damals 1-jährigen Tochter hierhergezogen sind, gefiel uns unser neues Umfeld auf Anhieb sehr gut. Jetzt, wo wir langsam an den Wechsel vom Kindergarten zur Grundschule nachdenken, müssen wir erfahren, dass die von uns favorisierte Schule(Lützowstraße) schließen wird.
Nimmt man dann noch die geplante Schließung des sich in unserer Nähe befindlichen Schwimmbades Vogelsang dazu, frage ich mich doch langsam, warum ich vor 3 Jahren nicht Haan oder Monheim den Vorzug gegeben habe...
Muss die Konsequenz sein, dass junge Familien (inzwischen haben wir zwei Kinder) wieder abwandern?!?
Abgesehen davon frage ich mich, ob die Verantwortlichen aus Pisa immer noch nichts gelernt haben? Bei uns sollen die finnischen Ergebnisse durch knallharten Leistungsdruck, Turboabi, Lernstandserhebungen u.ä. erreicht werden, dies aber dann bitte mit größerwerdenden Klassen und weiteren Anfahrten (Laufen ist hier ja wirklich nicht mehr zumutbar) ... Und nebenbei wird es ja den Mamas inzwischen immer einfacher gemacht, wieder in ihren Berufen zu arbeiten... nachdem sie ihre Kinder morgens an den einzelnen Verweilstellen (Kita und Schule) abgesetzt haben... Fragt sich nur, wie das zeitlich passt, da dem Arbeitnehmer andererseits ja heutzutage die Bereitschaft zu höherer Mobilität abverlangt wird.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Ursus | 16.03.2010 | 21:30

Montessori-Klassen sollte man in ein Gebäude zusammen legen unter Nutzung des leerstehenden Gebäudes Schützenstraße. Eine 4. Gesamschule einrichten an 2 nahe gelegenen leerstehenden Schulen, zunächst Stufen 5 - 10

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Kommentar von oekonom | 17.03.2010 | 06:59

Montessori Grundschule ab 2012 wohin ? ? ?

Der erste Anstaz von URSUS -Montis zusammenlegen in ein Gebäude unter Nutzung leerstehender Gebäude- wird unterstützt.

Dann wird es unverständlich, denn wohin genau sollen die Montessori-Klassen in ein Gebäude zusammenlegt werden, wenn aktuell zwei Klassen (1. + 2. Klasse) bereits nach GS Meigener Str. ausgelagert sind und ab Sommer eine dritte Klasse folgt, da das Gebäude Schützenstr. (Kirschbaumshöhe) ohne Turnhalle keine Kapazitäten mehr hat.

Über die Monti-Zukunft lässt die Verwaltung alle Betroffenen wohlwissend unwissend.


Möglicherweise meint Usus auch das Gebäude Hauptschule Krahenhöhe mit Gebäude Schützenstrasse, oder auch die Grundschule Schützenstrasse.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von oekonom | 17.03.2010 | 06:24

wieder nicht zu Ende gedacht

Leider können sich die Kinder und auch viele Jugendlichen noch nicht gegen diesen Sparmist der Verwaltung im Jugend- und Bildungsbereich wehren, aber deren Zeit wird kommen.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von oekonom | 17.03.2010 | 06:37

sofortige Reaktivierung leerstehender KITAS statt Neubauplanung

In 2006 wurden mehrere ausschliesslich trägergeführte Kindergärten geschlossen.
Beispiel Eckstrasse und kurz vorher Margaretenstrasse, sowie KiTA In der Freiheit und Lucasklinik wegen Wegfall von Subventionen und Bedarfsverschiebungen etc.,

Man ging von 40 neuen U3-Plätzen pro Jahr aus. Nun rechnet man nach vier Jahren in 2010 mit einem zusätzlichen Bedarf von 140 (!) U3-Plätzen,also das 3,5-fache der Planungszahlen von 2006!

BÜRGERVORSCHLAG:
Sofortige Reaktivierung ALLER leerstehender Kitas statt aufwendige Neubauten mit unsicheren Fördermitteln, dafür den Erhalt und die Fortführung eines Grossteils bestehender Schulen sichern.

Insbesondere Gebäude eigener städtischer KiTas veräussern, da fast die gesamten
Kalt-MI E T E N in die Betriebskosten laut KiBiz einbezogen werden können. Aktuell können bei städtischen Kitas über die Pauschalen nur die Personal- und Sachkosten eingerechnet werden.

Nach KiBiz ist ein Verkauf der Gebäude der städt. Kitas und dann die Anmietung, natürlich 30 Jahre wie beim Rathaus und Nutzung über die Stadt sinnvoll. Sale-and-Lease-Back

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von razapp | 17.03.2010 | 11:52

Widerspruch in der demographischen Entwicklung

Keine Kinder, keine Schule. Wo es sinnvoll erscheint, sollte man Schulen dann zusammen legen. Was mich bei der ganzen Diskussion jedoch stutzig macht ist, wenn Solingen bevölkerungstechnisch stagniert bzw. sogar schrumpft, wo liegt der Sinn bei der Vermarktungen für Grundstücke zur Einfamilienhausbebauung? Da wir überaltern sollten Generationshäuser geplant werden. So könnten Investoren alte Gebäude (Rathaus Wald war schon mal angedacht) diese in solche umbauen. Die neuartigen Einfamilienhäuser auf 300m² Grundstück über 3 Stockwerke ohne Aufzug widerspricht der demographischen Entwicklung. So werden viele Mietwohnungen bald leer stehen, aber Mieteinnahmen sind auch zu versteuernde Einkünfte.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Kexxi | 17.03.2010 | 18:16

Arme Südstadt

Wo sollen denn alle Vereine hin, wenn durch die Schließung der HS Krahenhöhe auch die Sporthalle wegfällt? Diese Frage gilt natürlich auch für alle anderen geplanten Schulschließungen. Die Südstadt hat dann ein riesen Problem - aber nicht nur dadurch.

ist neutral
Kommentar von StS | 17.03.2010 | 22:16

Sporthalle der HS Krahenhöhe auch vor dem AUS?

An die Verwaltung: Wie heute (17.3.10) Im Solinger Tageblatt zu lesen war, soll nicht nur das Schulgebäude der HS Krahenhöhe, sondern auch die Sporthalle geschlossen werden. Die Halle ist aber für die Grundschule Schützenstraße unverzichtbat für den Sportunterricht, ebenso für viele Vereine, die dort Breitensport betreiben.Ist die Information " Sporthalle soll auch geschlossen werden" so zutreffend oder eine Fehlinformation?

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Kommentar von Verwaltung | 18.03.2010 | 11:35

Anwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
es ist zutreffend, dass die Schulsporthallen der HS Krahenhöhe
und der HS Ohligs in den jeweiligen Einsparpotentialen enthalten sind.

Eine Anschlußnutzung ist dennoch nicht ausgeschlossen, wenn mit einem möglichen neuen Betreiber eine Vereinbarung getroffen wird, die die Stadt von den Betriebskosten entlastet, so dass die angestrebte Einsparung Bestand hat.

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Kommentar von vanjira | 18.03.2010 | 20:53

'Neue Betreiber'......

haben in der Regel ein wirtschaftliches Interesse und nicht das Interesse der Bedarfsabdeckung für uns Bürgerinnen und Bürger.
Für diese ganze Finazmisere gibt es nur eine akzeptable Lösung: Die längst überfällige Gemeindefinanzreform verbunden mit einer Steuerreform insgesamt, bei der besser Verdienende und Unternehmensgewinne wieder deutlich stärker besteuert werden und Menschen mit geringerem Einkommen entlastet werden. Nicht zu vergessen natürlich die Finanztransaktionssteuer um auch bei den ganz großen Geldströmen für den Gemeinnutzen etwas abzuschöpfen.
Es gab einmal so etwas wie Sozialverpflichtung des Eigentums. Schon vergessen?

Kommentar von seida | 18.03.2010 | 20:07

Die Sporthallen sollten an Vereine übergeben werden

Es ist selbstverständlich, dass bei geringeren Schülerzahlen Schulstandorte zusammengelegt werden müssen.
Angesichts der jetzt schon knappen Trainingszeiten in den Turnhallen sollte jedoch überlegt werden, wie diese für den Sport erhalten werden können.

Kommentar von Solingen1997 | 21.03.2010 | 00:49

Raumbedarfe an Grundschulen / hier: Am Rosenkamp

Es ist nicht akzeptabel, den Vorschlag zur Flächenreduzierung an Schulen als Gesamtpaket zur Bürgrbeteiligung einzustellen.
Grundsätzlich kommt ja niemand an den sinkenden Schülerzahlen vorbei, doch Unterrichtskonzepte und Lehrpläne sowie -methoden haben sich in den vergangenen Jahren signifikant verändert, sodass der Raumbedarf einer Schule heute ganz anders als vor zwanzig Jahren berechnet werden muss.
Darüberhinaus haben z.B. alle Solinger Grundschule mittlerweile den Offenen Ganztag eingeführt, deren Anmeldezahlen seit fünf Jahren stetig steigen. In diesem Jahr werden die Anmeldungen für diese Form der Nachmittagsbetreuung (umgerechnet auf Gruppen a 25 Kinder) erstmalig die Zahl übersteigen, die die Stadt beim Land beantragt hat. Mit anderen Worten: Die Eltern benötigen und akzeptieren den Offenen Ganztag - und die Grundschulen benötigen dafür selbstverständlich auch den entsprechenden Raum.

Hier wurde z.B. die kurzfristige Schließung eines Pavillons (mit drei Klassenräumen) an der Grundschule Am Rosenkamp vorgeschlagen. Diese Schule ist bis unters Dach voll ausgelastet und wächst auch in diesem Jahr weiter, sowohl was die gesamte Schülerzahl betrifft als auch die Belegung des Offenen Ganztages. Dieser Vorschlag der Verwaltung kann wirklich nur ohne Kenntnis der Lage vor Ort erfolgt sein. In der Realität müßte die Schule nämlich ohne die drei Räume eines (seit Jahrzehnten abgeschriebenen) Pavillons entweder den Offenen Ganztag aufgeben oder sich auf die Einzügigkeit beschränken - dies sind beides völlig realitätsferne Szenarien.

Hier muss wirklich noch einmal ganz genau hingeschaut werden!
Also - da hier nur das Gesamtpaket zur Abstimmung steht, kann ich es nur ablehnen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von regine | 21.03.2010 | 20:40

Betreuung der Grundschüler bis 13:00 Uhr

Die Betreuung der Grundschüler bis 13:00 Uhr ist wichtig, damit eine Teilzeitbeschäftigung für den zweiten Elternteil möglich bleibt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Lintorf | 22.03.2010 | 12:09

Schulgebäude Aufgabe

Hier sollte nochmals genau geschaut werden. Die GS Meigen mit dem eingelagerten Zweig der Montessori Pädagogik ist eine Sonderschulform, die aufgrund der großen Nachfrage in die Kirschbaumshöhe seit Jahren eingelagert ist. Die Kinder kommen aus dem ganzen Stadtgebiet und die Nachfrage nach Plätzen ist so groß, dass sogar Klassen wieder in die Grundschule Meigen in das Hauptgebäude eingegliedert wurden. Dafür hat die Grundschule Meigen rückläufige Anmeldezahlen. Hier besteht ein großes soziales Spannungsfeld, da der Ausländeranteil dort hoch ist. Eltern, die darauf achten, melden ihre Kinder i.d.R. bei den Montessoris an. Diese Diskussion wurde bereits vor einigen Jahren geführt und die Landesregierung wollte die Depandance an der Schützenstraße schließen. Dies wurde jedoch zum Glück zurück genommen. Diese Schule ist über 20 Jahre alt und erfreut sich wachsender Beliebtheit.

Die Sporthalle an der HS Krahenhöhe wird von vielen Vereinen genutzt und auch von den umliegenden Grundschulen wie z.B. Montessori Schützenstraße. Hier müssen andere Lösungen gefunden werden.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von oldshorty | 22.03.2010 | 16:25

Betroffene Schulen einbeziehen

Die betroffenen Schulen sollten unbedingt mit ins Boot geholt werden! Dann wird sicherlich auch nicht vergessen, dass jeder Schule über die Klassenräume hinaus Fachräume zustehen. Wenn wir bei der Bildung einen Schwerpunkt setzen wollen, können wir nicht die Grundschüler zusammenpferchen.
Dies kann dazu führen, dass die einzelne Schließung ein oder zwei Jahre nach hinten verschoben werden muss.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Bernd | 22.03.2010 | 16:46

erst prüfen

nur wenn die vorhandenen Gebäude sinnvoll genutzt oder vermarktet werden können, sollte über einen Verkauf nachgedacht werden. Ansonsten soll die Nutzungsmöglichkeit geprüft werden. Eine Schule in 2-3 Gbäuden, oder Umnutzung in andere Verwaltungsgebäude. Kein Neubau!! davon haben wir genug, ansosten giebt es genug Leerstand in Solingen.
Neue Bahnbrechende Ideen entwickeln, so das der Solinger stolz auf Ihre Führungskräfte sein können.
Versuchen, etwas logisches zu machen und trotzdem Geld sparen. Umzüge sind teuer und lohnen meisens nicht, das hat die Vergangenheit bereits gezeigt.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von kwink | 22.03.2010 | 20:47

Der falsche Weg

Einparpotenzial durch die Aufgabe des Betreueungsangebotes zu generieren ist auf jeden Fall der falsche Weg. Viele Bürgerinnen und Bürger sind wegen ihrer Beruftätigkeit auf die Betreuung angewiesen.

Nicht mehr benötigte Gebäude ( aufgrund von Standortschließungen) sollten sicherlich verwertet werden

Kommentar von clausolingen | 23.03.2010 | 18:30

Mit dem Taxi zu Grundschule?

Werden die Kinder aus Hästen immer noch mit dem Taxi zur Grundschule Schützenstraße gefahren? Mit dem Bus kann auch die Grundschule Bökerhof erreicht werden.

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Kommentar von Verwaltung | 25.03.2010 | 14:59

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
aufgrund der seinerzeit gebildeten Schulbezirke mussten Schülerinnen und Schüler aus den Wohngebieten Hästen/Pfaffenberg und Balkhausen bis zum Schuljahr 2008/2009 die Grundschule Schützenstraße besuchen. Nach den örtlichen Gegebenheiten (Gefährlichkeit des Schulwegs) bzw. der Entfernung (Überschreitung der zumutbaren Schulwegdauer bei Nutzung von ÖPNV) ist der Schulweg für Kinder im Primarbereich nicht geeignet. Aus diesem Grund wurde für diesen Bereich seinerzeit im Rahmen des Schülerspezialverkehrs eine Schulbuslinie eingerichtet. Da eine Beförderung wegen der Straßenverhältnisse nicht durch den Einsatz großer Schulbusse durchführbar ist, müssen alternativ Großraumtaxen eingesetzt werden.

Durch den Wegfall der Grundschulbezirke ist gemäß der Vorgaben der Schülerfahrkostenverordnung nun die nächstgelegene Grundschule Böckerhof für diesen Wohnbereich zuständig. Diese ist für Schülerinnen und Schüler aus den Gebieten Hästen/Pfaffenberg fußläufig ggfs. mit ÖPNV in zumutbarer Weise zu erreichen, so dass zukünftig eine Reduzierung der Beförderungsleistung erfolgen kann.

Kommentar von Quelle | 23.03.2010 | 19:43

Gebäudeaufgabe oder Schließung der Schule?

Wenn der Unterricht aus den Gebäuden in andere Gebäude verlagert wird bzw. zusammengelegt wird, ergibt sich die Frage, ob die Stadt die Gebäude weiterhin behält und damit unterhalten muß. Evtl. können die Gebäude anders genutzt werden, falls kein so starker Reparaturstau vorhanden ist. Leider sind in vielen Fällen des öffentlichen Dienstes die zwingend notwendigen Instandsetzungsarbeiten nie durchgeführt worden, s. Polizeigebäude. Unser Haus ist auch 31 Jahre alt und bestimmt nicht reif für den Abriss. Ich hoffe, daß mit Aufgabe der Kameralistik und Einführung der doppelten Buchführung die Erfassung der Gebäude zu regelmäßigen notwendigen Reparaturen führt, die dann auch ausgeführt werden. Wir könnten aus Fehlern lernen und Personal am richtigen Platz sparen, aber nicht bei den Kontrollarbeiten. Bleibt nach Schließung der Schule genug Pufferzone, um später wieder größer werdende Klassen aufzunehmen? Stübchen nach Katternberg ist sehr sinnvoll, den Kindern ist es egal, ob sie z. B. von Unten/Obenkatternberg am Stübchen oder an der Katternberger Str, aussteigen. Ich habe aber Vertrauen in Sie, daß Sie die Recherchen sehr gewissenhaft durchführen, aber bitte nicht wieder von außenstehenden Gutachtern, schließlich sollten wir in den eigenen Reihen gute Köpfe haben, die in der Lage sind, sich schlau zu machen und selbst Lösungen zu finden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von wildhummel | 23.03.2010 | 19:49

Finger weg von den Schulen

Bereits jetzt müssen unsere Kinder in Klassen von 30 Kinder lernen. Individuelle Förderung ist bereits jetzt unmöglich. Da Kinder, wie auch die Politik immer betont, unsere Zukunft sind, sollte die Politik auch danach handeln

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von oldshorty | 23.03.2010 | 19:54

Alle Schulen sind von den Kürzungen betroffen

Leider gehören zu den "bürgerrelevanten" Vorschlägen, die hier online bewertet werden können, nicht die Maßnahmen Nr. 072 und 073 aus dem Haushaltssicherungskonzept. Dort kann nachgelesen werden, dass die Standards für Reinigung und Hausmeisterdienstleistungen in städtischen Gebäuden noch weiter reduziert werden sollen. Damit dürften vor allem unsere Schulen wieder betroffen sein. Ich schlage deshalb vor, nur dort Reduzierungen vorzunehmen, wo Schulen nicht betroffen sind.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von richtigsparen | 23.03.2010 | 21:20

kleinere Klassen

Sicher lohnen sich Schulen irgendwann nicht mehr, wenn die Schülerzahl sehr gering wird. Aber seit Jahren sagt die Politik wir brauchen kleiner Klassen um den Schülern eine bessere Förderung zu ermöglichen, hier wäre die Chance!

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von clulli | 24.03.2010 | 19:46

Nicht mit Rasenmäher schließen - Gefragtes erhalten

Der Montessori-Zweig der GS Meigen sollte nicht von der Kirschbaumshöhe nach Meigen verlegt werden, da aufgrund der Nachfrage nach Montessori die Kapazitäten des Gebäudes Meigen nicht ausreichen, um den seit Jahrzehnten erfolgreich etablierten Zweig dort unterzubringen.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von pendlerin | 24.03.2010 | 22:20

Zu undifferenziert

Da es sich hier um zu viele Standorte handelt, über die pauschal abzustimmen wäre, ist der Vorschlag erst mal abzulehne....mir fällt bei Schließung auch sofort der Kindergarten ein, der geschlossen wurde, nur um dann später einen neuen Kindergarten zu errichten....was da wohl gespart worden ist.....?

Kommentar von CapCon | 25.03.2010 | 09:06

Schliessung nicht um jeden Preis!

Sicherlich macht es Sinn einzelne Schulgebäude zu schliessen oder benachbarte Schulen zusammen zu führen. Allerdings sollte dabei auf folgendes geachtet werden: Die dazu passenden Sporthallen sollten, soweit baulich möglich, weiter genutzt werden. So könnte die Sporthalle in Krahenhöhe und der HS Ohligs auch nach einer Schliessung noch zur Verfügung stehen. Denn gerade der Hallensport in Solingen (und damit meine ich nicht nur Handball) ist ja jetzt schon am (Platz-)Limit. Auch Hallen die für örtliche Vereine und Kulturveranstaltungen genutzt werden (siehe Unterburg) sollten erst dann aufgegeben werden, wenn es vernünpftige Alternativen geben sollte.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von Eckehard | 25.03.2010 | 11:21

keine Schießung GS Lützowstr.

Auch dieser Vorschlag ist sehr geschickt formuliert, sicherlich ist jeder für Flächenoptimierung der Schulen, allerdings wenn ich mir die Umgebung der Lützowstr. anschaue, kann ich nicht ganz nachvollziehen, wie man zu der Aussage kommt, es werden nicht genügend Kinder für die GS in der näheren Umgebung sein. Es sind viele neue Häuser gebaut und die Siedlungen verjüngen sich stark. Auch sollte man nicht das Bestreben haben die Schülerzahl in den Klassen in die Höhe zu treiben und damit ein schlechteres Lernklima zu schaffen. Zusätzlich sind wesentlich längere Schulwege in Kauf zu nehmen. Die Kinder müssten gebracht und geholt werden, die Schultaschen sind eh schwer genug, auch für kurze Distanzen. Sollte es auch darum gehen, die laufenden Kosten der Schule zu senken, so kann ich nur sagen, für Reparaturarbeiten an den Gebäuden werden sich immer Eltern zur Verfügung stellen. Warum werden solche Angebote nicht angenommen?

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Kommentar von Verwaltung | 26.03.2010 | 13:28

Antwort der Verwaltung

Sehr geehrte/r Teilnehmer/in,
ehrenamtliches Engagement ist uns selbstverständlich immer willkommen. Es findet jedoch oftmals seine Grenzen in den sicherheitstechnischen Vorschriften.
Außerdem stellen die Bauunterhaltungsaufwendungen nur einen Teil des Einsparpotentials dar.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von 1000Graefrather | 25.03.2010 | 11:55

Schule Lützowstr. muß bleiben!

Warum eine sehr gute Schule schließen? Mir ist nicht klar, warum eine Schule,
die den Namen Schule wirklich verdient, geschlossen werden soll. Die Anmeldezahlen
sind unverändert hoch, das Neubaugebiet Nibelungenstraße wird neue Schüler hervorbringen.
Für die Kinder entstehen lange Schulwege, gerade wenn nicht auf ein Mamataxi zugegriffen werden kann.
Der Erhalt der Schule würde für eine räumliche Entzerrung sorgen, während sich sonst im Bereich Yorkstr, Scheidterstr. alles knubbelt. Man gewinnt den Eindruck, der Bereich Ketzberg, zum Holz wird seitens der Politik aufs Abstellgleis geschoben. Zuerst wird die 150 m Windkraftanlage übers Knie gebrochen, dann die Grundschule geschlossen. Eine Stadt, die auch morgen noch lebenswert sein will, sollte sich solch einen Unfug nicht erlauben.
Bitte, geht in euch, wendet euch gegen Dinge, die für die Bürger schlecht sind aber: "Erhaltet was gut ist"!

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von anni40 | 25.03.2010 | 13:01

Die Grundschule Lützowstr. muss erhalten bleiben

Die Stadt Solingen muss sparen, dass ist sicherlich richtig,aber nicht auf Kosten unserer Kinder. Auf der einen Seite ist die Rede davon, kleine Klassen zu bilden um individuell die Kinder besser fördern zu können und dann soll das Schulgebäude Lützowstr. geschlossen werden, so dass sich alles auf der Schule Yorckstr. knubbelt. Das steht absolut im Widerspruch. Hinzu kommt ein langer Schulweg von einigen Kilometern, welchen die Kinder allein nicht bewältigen können. Die Kinder müssen daher mit dem Auto kutschiert werden und haben keinerlei Bewegung. Es müssen Lösungen gefunden werden, damit das Schulgebäude Lützowstr. nicht so hohe Kosten verursacht und erhalten werden kann.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von pennekamp | 25.03.2010 | 16:52

Nicht immer bei den Kindern sparen

Ich lehne den Vorschlag in Gänze ab. Warum den Kindern den Platz und Raum nehmen. Es fehlt hinten und vorne am Ausbau des Ganztages. Wenn weniger Schüler eine Schule besuchen, sollte dies kein Grund zur Schließung sein. Man sollteüber eine neue Nutzung der freiwerdenden Flächen nachdenken, z.b. Angebote für den Ganztag (Bewegungsangebote, Mensa).
Auch die Sporthallen werden für den Vereinsport benötigt und sollten zahlreich vorhanden sein, um die Wege auch nicht unnötig zu verlängern. Kürzt man weiter bei den Bewegungsmöglichkeiten schafft man wieder neue Probleme und hackt auch wieder auf den Kindern rum, dass sie zu unbeweglich, zu dick und auffällig werden.

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von amlima | 25.03.2010 | 17:25

Montessorigebäude erhalten

Da die Anmeldezahlen im Montessorizweig der GS Meigen(Kirschbaumshöhe)konstant hoch sind, sollte man in diesem Falle eine Standortsicherung vornehmen, vor allem, da das Hauptgebäude in Meigen voraussichtlich weitere Grundschüler aus dem Einzugsgebiet der GS Burg aufnehmen muß,da gewiß nicht alle zur GS Schützenstr.möchten. Darüberhinaus sind am Gebäude und auf dem Gelände der Kirschbaumshöhe erhebliche Investitionen getätigt worden,( z.B.wurde eine Kletterlandschaft errichtet)die sonst komplett in den Sand gesetzt wären, was man sich ja eigentlich auch nicht leisten kann.Auch eine Schließung der HS Krahenhöhe kann ich mir nicht vorstellen, wo sollten die Schüler hin?!Die HS Central kann ja nicht alle Schüler aufnehmen, zudem wäre es bei dem Klientel gewiß hilfreich für die pädagogischen Kräfte, kleinere Klassen zu unterrichten, und gerade im Bereich Bildung und Prävention von Straftaten sollte man eine engere soziale Bindung der Schüler an die Schule als Institution fördern.

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von Hartmut_Ober | 25.03.2010 | 19:13

Unabhängige Revision.

Im Sinne der Bürger zu handeln, kann in meinen Augen nicht bedeuten mit dem Eigentum der Bürger Dinge zu tun, von denen man nichts versteht. Wer es dennoch tut - aktiv oder passiv - verstößt gegen seinen Amtseid und muss zur Rechenschaft gezogen werden.

Vorschlag:
Einbehaltung und Rückforderung der Vergütungen und Pensionen derjenigen aktuellen und ehemaligen Verwaltungsmitarbeiter und gewählten Beamten, die die aktuelle Finanzkrise in Solingen nachweislich verursacht haben.

Umsetzung:
Berufung einer geeigneten und unabhängigen Person oder Kommission zur detaillierten Untersuchung der Vergangenheit der Stadt Solingen unter besonderer Berücksichtigung des Eidbruchs ihrer Beamten und Politiker und dessen nachweisbarer Auswirkung auf die negative Entwicklung der Situation der Stadt.

Erklärung:
Was in totalitären Systemen am deutlichsten sichtbar wird, findet sich auch in demokratisch organisierten hierarchischen Strukturen wieder: das Abweisen der eigenen Verantwortung; weg von sich selbst, in Richtung der höheren, befehlsgebenden Ebenen. In Solingen hört man diesbezüglich sinngemäß: "Für die Finanzmisere können wir nichts - es ist das Land, das uns ausbluten lässt." Man hört auch: "Lasst uns nicht rückwärts blicken - die Situation ist wie sie ist - lasst uns die Ärmel hochkrempeln, dann schaffen wir´s." Das mag wohl sein, weil Solingens Bürger hart arbeiten können. Wer aber viel arbeitet, hat wenig Zeit seine demokratisch verfasste Verwaltung und Regierung zu kontrollieren. Daher ist zu vermuten, dass der Bürger für die Fehler der Politik schuftet und derselbe Geist, der die Fehler gemacht oder zugelassen hat, bleibt am Werk.

Beispiele:
CBL-Geschäfte über den Wupperverband, Spread-Ladder-Swaps, Gründung und Aufgabe der VBS. Ich bin zu wenig vertraut mit kommunalen Interna - jemand anderer mag diese Liste ergänzen; aber schon diese Beispiele illustrieren den Geist, den ich oben ansprach: eine Haltung der städtischen Verantwortlichen, die zulässt unwägbare Risiken einzugehen.

Im Sinne der Bürger zu handeln, bedeutet zu sparen - das aber schon dann, wenn man noch etwas zu sparen hat.

Ich bin sicher, wenn der Stadtrat eine lückenlose Aufklärung in dieser Art initiiert, werden die Solinger bereit sein ihren Gürtel sehr viel enger zu schnallen.

Wenn in dieser Hinsicht allerdings nichts passiert, schlage ich die Gründung einer privaten Initiative vor, die diese Aufklärung in Angriff nimmt.

Wer mir schreiben möchte, kann dies tun unter: gute.schule@gmx.de

ist ein eigener Bürgervorschlag
Kommentar von jakob | 25.03.2010 | 20:10

Gute Chancen werden durch Sparen vertan

Endlich sinken die Schülerzahlen, man könnte kleinere Klassen machen, bessere Förderstunden organisieren; warum vertun wir diese Chancen? Man könnte spätnachmittags und abends die Schulen vermieten, wenn mehr Hobbykurse angeboten würden, womit halbe Arbeitsplätze geschaffen würden, Hartz-Zahlen sänken, wir müssten nicht so viel einsparen, weil der Kamin rauchte...

lehnt diesen Vorschlag ab
Kommentar von alphavomomega | 25.03.2010 | 21:36

VORAUSSCHAUEND DENKEN

In der KITA Sonnenblume konnten dieses Jahr nicht alle Kinder aufgenommen werden,
eine Erweiterung des Gebäudes ist geplant. Die KITA liegt gegenüber der Schule Lützowstr.,ein Gebäude der Grundschule Yorckstraße
Die Kinder dieser KITA und die Kinder, die keinen Platz bekommen haben, werden bald zu Grundschulkindern. Eine Schließung des Gebäudes Lützowstraße wäre daher nicht sinnvoll.

Kommentar von teufelskicker | 25.03.2010 | 22:32

Grundschule Ketzberg darf nicht schliessen !

Also wir sind auch der Meinung, dass die GS Ketzberg nicht schliessen darf. Es sind doch in dieser Gegend genug neue Siedlungen gebaut worden, in denen wohl auch nur Familien mit Kinder oder mit Kinderwunsch einziehen. So dass ja auch genug Kinder für die Schule da wären. Also die Stadtteile mit den geburtenschwachen Jahrgänge müssten wohl wo anders sein. Und diese ganzen Kinder in der Yorckstrasse unterzubringen, würde wohl nur zu grösseren Klassenstärken führen, dass wiederum würde zum Qualitätsabfall des Unterrichts führen. Es waren ja auch fürs kommende Schuljahr wieder viel zu viele Anmeldung für die GS Ketzberg, das spricht ja wohl für sich... Wir haben jetzt auch für unser 2. Kind einen Platz auf der Lützowstrasse bekommen, zum Glück, da es ja wohl unzumutbar für unsers kleineres Kind wäre auf eine andere Schule zu kommen, wie das grosse Geschwisterkind. Wir und unser Grosses Kind sind mir der Lützowstrasse sehr zufrieden, der Zusammenhalt und das Sozialverhalten ist ganz anders, als auf einer grossen Grundschule. Auf einer weiterführenden Schule werden die Kleinen dann erschlagen von der Anzahl der Schüler, aber dann sind sie älter und können damit umgehen. Also bitte - Keine Schliessung der GS Ketzberg

unterstüzt diesen Vorschlag
Kommentar von Zielfinder | 25.03.2010 | 23:41

Zu ehrgeizig geplant

Die aufnehmenden (Grund-)schulen müssen den notwendigen Platz bieten. Hier scheint im zeitlichen Ablauf zu ehrgeizig geplant. Es darf keine Verdrängung von verlässlichen Betreuungsformen wie 8-14 Uhr geben. Diese stärkt die Qualität einer Schule und ist vielen Eltern wichtig! Ich fordere die Politik und Verwaltung auf, die Zeitbrücken für den Rückbau neu zu gestalten.

ist neutral
Kommentar von Vollzeitpapa | 26.03.2010 | 00:00

Behutsam

Solche Vorschläge sollten behutsam umgesetzt werden. Wo es geht sollten abnehmende Schülerzahlen und kleinere Klassen genutzt werden als Chance für besseres Lernen, evtl. auch neue Schulformen ausprobiert werden.
Wenn in zwanzig Jahren wieder mehr Kinder kommen (wer weiß), kann es nicht sein, dass wir wieder neue Schulen bauen müssen, wo sie vorher geschlossen wurden..
Und natürlich muss gerade die GS fußläufig zu erreichen sein.

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