Dankeswort des OB zum Abschluss der Beteiligung

Liebe Teilnehmerinnen und Teilnehmer,
Solingen aus den tiefroten Zahlen hinaus zu führen, ist die große Aufgabe dieser und der nächsten Politikergeneration. Und es ist eine Frage der Generationengerechtigkeit, ob dies gelingt. Die politischen Entscheider zu beraten und ihnen Mut zu weitsichtigen Entscheidungen zu machen, ist aus meiner Sicht die große Chance der Bürgerbeteiligung.
Rund 2.600 Bürgerinnen und Bürger haben sich bei der diesjährigen Neuauflage von solingen-spart.de registriert, sich vor den PC gesetzt, die Sparvorschläge der Solinger Verwaltung studiert, sich eine Meinung gebildet und eigene Sparvorschläge gemacht.
Im Durchschnitt hat jeder von Ihnen 33 Bewertungen zu Sparvorschlägen der Verwaltung oder Bürgervorschlägen abgegeben. Das ist zwar etwas weniger als 2010 – von den über 3.600 Registrierten gab damals durchschnittlich jeder 43 Bewertungen ab – für eine Wiederholungsaktion ist das aber ein tolles, ein wirklich überdurchschnittliches Ergebnis.
Für dieses Dranbleiben am Thema „Stadtfinanzen“ und Ihre kritisch-interessierte Begleitung der Haushaltsdebatte möchte ich Ihnen herzlich danken. Auch unseren Solinger Medien möchte ich danken, die geholfen haben, den diesjährigen virtuellen Bürgerdialog bekannt zu machen.
Wenn ich mir noch eines von Ihnen wünschen darf, dann dies: Bleiben Sie auch künftig „dran“ am Thema, auch wenn es eine trockene, nicht „vergnügungssteuerpflichtige“ Freizeitbeschäftigung ist. Für das Funktionieren der kommunalen Demokratie ist es unerlässlich, dass nicht nur ehrenamtliche Politikerinnen und –politiker und Fachleute der Verwaltung die finanzpolitischen Zusammenhänge, Möglichkeiten und Sachzwänge verstehen, sondern dass auch möglichst viele Bürgerinnen und Bürger den Durchblick haben. Aus Unwissenheit entsteht „Frust“, Wissen und Teilhabe sind dagegen die Vorstufe zur Mitwirkung und Teilnahme.
Es grüßt
Ihr

Norbert Feith
Oberbürgermeister